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  1. #1

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    Risse Innenwand Nebau DHH - Poroton

    Vorab: Bin neu im Forum und konnte trotz intensiver Recherche nichts passendes finden.
    Kurze Beschreibung des Problems:
    -Baubeginn Oktober 2009
    -Gemauert wurde mit Poroton
    -Es ist eine DHH (andere Hälfte steht noch nicht)

    Ich habe Risse im Innenputz der 18er Außenwand, die zum zukünftigen Nachbarn steht. Diese wurde mit Poroton-Füllsteinen gemauert, welche mit Beton gefüllt wurden. Die Risse sind mitten in den Räumen genau dort, wo eine Mauer drüber bzw. drunter steht und in der Mitte der Treppenhäuser komplett von oben nach unten durchgehend. Sie sind ca. 1-2 mm breit.
    Als verputzt wurde, war es relativ kalt (noch kein Frost). 2 Wochen nach dem Verputzen wurde es richtig kalt, so dass ich den Bau mit Elektro-Heizgeräte auf 6-10 Grad aufgeheizt habe. Es gibt eine Stelle im OG, bei der der Putz beim "Abklopfen" hohl klingt.
    Wer hat das was falsch gemacht? War es der Verputzer oder Maurer (mit dem ich eigentlich sehr zufrieden war)? Muss ich mir ernsthafte Sorgen machen, dass die Risse größer werden? Sollten die hohlen Putzstellen unbedingt erneuert werden oder soll ich noch warten? Was kann ich tun, um die Risse langfristig zu reparieren? Ich habe nicht tapeziert, sondern nur den Putz gestrichen, was mir auch besser gefällt. Alllerdings sind die Risse wirklich hässlich...
    PS: Nächstes Jahr fängt der Nachbar der DHH an zu bauen. Ist da mit einer Verstärkung der Risse zu rechnen (z.B. durch Baggerarbeiten o.ä.)?
    Für eure Antworten jetzt bereits herzlichen Dank!
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  2. Risse Innenwand Nebau DHH - Poroton

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  3. #2
    planfix
    Gast
    Die Risse sind mitten in den Räumen genau dort, wo eine Mauer drüber bzw. drunter steht und in der Mitte der Treppenhäuser komplett von oben nach unten durchgehend. Sie sind ca. 1-2 mm breit.
    eventuell ein statisches problem auf grund der lage?

    Diese wurde mit Poroton-Füllsteinen gemauert, welche mit Beton gefüllt wurden.
    nicht wirklich vorstellbar...?

    der putz ist nur das schwächste glied in der kette, lass mal deckendurchbiegung messen und hol dir jemanden ins haus, der über den tellerrand blickt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    eventuell ein statisches problem auf grund der lage?


    nicht wirklich vorstellbar...?
    Doch, Es ist ein Plan Schallschutz-Verfüllziegel T von juwö. Wurde im bausatz so empfohlen. Ist das ungewöhnlich?

    der putz ist nur das schwächste glied in der kette, lass mal deckendurchbiegung messen und hol dir jemanden ins haus, der über den tellerrand blickt.
    Jetzt mache ich mir schon sorgen! Können Sie jemanden empfehlen? Tüv oder Handwerkskammer?
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  5. #4

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    nicht wirklich vorstellbar...?
    hallo planfix
    was jetzt die poro-füllsteine oder der beton oder die risse?
    ich glaub füllsteine mit beton wegen schallschutz>>>>> DHH.
    Tüv
    bauherr willste eine strassenzulassung für dieDHH beantragen.
    mach mal bilder von der situation.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
    planfix
    Gast
    nicht vorstellbar ist für mich, dass der füllziegel bei ordnungsgemäßer verarbeitung, diese risse ( senkrecht) aufweist.
    merkwürdeig finde ich außerdem, dass die risse dort sein sollen, wo auf der decke dann eine wand steht.
    der TÜV kann da nicht helfen, die kontrollieren geländerhöhen und so was.
    aber vielleicht gibt es ja einen statiker, der auch bewehrungsabnahmen bei den decken gemacht hat. der wird sich dann bloß nicht selbst ans messer liefern.

    schwund würde ich auf grund der darüberliegenden mauer auch eher ausschließen.

    aber vielleicht gibts ja noch ein paar fotos, am besten bauzeit (decke vor dem betonieren) und endzustand.
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  7. #6

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    hallo
    mit der ergänzung --nicht wirklich vorstellbar...? daß da risse auftreten
    hätte ich das auch sofort gerafft.
    nix kritik
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  8. #7

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    schwund würde ich auf grund der darüberliegenden mauer auch eher ausschließen.
    hallo
    schwund kannste da ausschließen da der betonteil ja immer durch die steinstege unterbrochen ist.
    aber da fällt mir was ein:
    an einer baustelle hatten die mal zum ansetzen für die erste steinreihe LM 21 verwendet und da waren auch zuerst unerklärliche, fast senkrechte risse, in bereichen mit höheren lasten aufgetreten. restmauerwerk waren aber planziegel.
    was noch möglich wäre, daß da die steinsorten gemischt wurden und die restlichen wände evtl. in bims oder liapor erstellt wurden.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    . Die Risse sind mitten in den Räumen genau dort, wo eine
    Mauer drüber bzw. drunter steht und in der Mitte der Treppenhäuser
    komplett von oben nach unten durchgehend. Sie sind ca. 1-2 mm breit.
    ich kommt über diesen Satz nicht drüber ... Wand oben Wand unten
    ist das Gebäude im Splitlevel gebaut oder gibt´s keine Betondecken
    im Haus ???

    vielleicht doch ein paar Bilder dazu ?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Das mit den Mauern/Wänden stimmt nur bedingt. Es sind weitaus mehr Stellen fällt mir grad auf... Diesen Floh hat mir der Maurer ins Ohr gesetzt. Hab mal die Risse in den Schnitt gemalt

    Fotos muss ich heute abend suchen

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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    wenn ich richtig verstanden habe befinden sich die
    Riss "nur" in der Haustrennwand ... wärmedämmtechnisch
    gesehen ist die Wand eh ne Katastrophe.

    ich glaube nicht das die Risse von Setzungen kommen,
    ich denke das sind thermische Spannungsrisse ... die Haustrenn-
    wand ist die Nordwest bzw. Südwestseite ?
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  13. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    wenn ich richtig verstanden habe befinden sich die
    Riss "nur" in der Haustrennwand ... wärmedämmtechnisch
    gesehen ist die Wand eh ne Katastrophe.

    ich glaube nicht das die Risse von Setzungen kommen,
    ich denke das sind thermische Spannungsrisse ... die Haustrenn-
    wand ist die Nordwest bzw. Südwestseite ?
    Gestern war mein Architekt und hat genau das auch gemeint.
    Die Haustrennwand ist auf der SW-Seite. Und es war damals beim Verputzen bzw. nach dem Verputzen sehr kalt. Einige Stellen im Putz sind wie gesagt sogar hohl.
    Wir haben beim Rundgang noch weitere Risse zwischen einer nichttragenden Wand und der Betondecke entdeckt. Auch diese seien wohl "normal". Auch in der Decke im OG gab es kleine Risse, die wohl unvermeidbar sind, weil die Decke sich ein wenig "durchbiegt".

    Ich bin sehr gespannt auf den Winter. Wir haben jetzt im Sommer die nackte Haustrennwand noch mit Weber 132 verputzt, da unsere Nachbarn erst nächstes Jahr anfangen. Aber ich merke jetzt schon wie kalt die Wand ist. Daher noch eine Frage: Gibt es eine günstige Möglichkeit die Wand für diesen Winter einmalig noch zu schützen/dämmen? Es muss doch noch mehr DHH-Bauherren geben, die noch keinen 2. Partner haben. Ich meine so etwas wie große Dämmplatten, die nach ihrem Dienst wieder schnell abmontiert werden können. Hatte schon viele Baustoffhändler gefragt, aber nie was gefunden. Hat noch keiner diese "Marktlücke" entdeckt?
    Vielen Dank schon mal für die Antworten. Ich bin wirklich begeistert von diesem Forum!!
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