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  1. #1
    Avatar von sw84244
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    BWT im Spitzboden

    Hallo,

    gemäß den Plänen unseres GU wird die BWT in beiden DHH jeweils im Spitzboden angebracht. Allerdings haben wir beide einen Keller.
    Den einzigen Vorteil sehe ich in den eventuell kürzeren Leitungen??

    Auf die Frage hin, dass die BWT doch wegen Abwärme evtl. im Keller zwecks Wäschetrocknen mehr Sinn machen würde, hat man uns eher zu einem zusätzlichen Heizkörper geraten, da die gen. Abwärme eher zu vernachlässigen ist und nicht ausreichen würde.

    Ich kann mir im Moment keine großen Vor-Nachteile daraus ziehen?

    Was gibt es dabei evtl. zu beachten? Erfahrungen bitte!
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  2. BWT im Spitzboden

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  3. #2

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    Naja, Sinn und Zweck der Brennwerttechnik ist ja, dass nur noch (soweit irgend möglich) das Heizungswasser warm wird, und nicht mehr der Aufstellraum, der Kamin und die Umgebung.
    In dem Sinn hat der GÜ schon recht.
    Bezüglich des Rests müsste man die örtlichen Verhältnisse kennen z.B. die Lage der BWT relativ zur Thermischen Hülle (sollte innerhalb sein), den sich ergebenden Leitungswegen, der Zugänglichkeit, der Geräuschentwicklung / Schalldämmung etc...
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  4. #3
    Avatar von coroner
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    Mal kurz vorweg, was ist ne BWT?
    Gastherme?
    Wir hatten im letzten Haus auch die Gastherme im OG.
    Vorteil: Sofort heißes Wasser wo man es meistens braucht.
    Kaum Bereitstellungsverluste beim Speicher
    Wenn Solar auf dem Dach ist, brauchts kaum Druck in der Leitung,
    hat vielleicht auch positive Effekte auf die Umwälzpumpe beim Fluid?

    Aber den nettesten Nebeneffekt fand ich erst jetzt, nachdem wir dieses
    Konstrukt nicht mehr haben:
    Die Therme war in einem eigenen kleinen Kämmerchen hinter dem Bad
    angeordnet - welches man sich sonst nie "gönnen" würde.
    Und dieser Ort war ideal für alles was man sonst im Bad nicht so gern sehen mag wie
    Stapelweise Klopapier, Wannenweise Kinderbadespielsachen, Putzzeugs, Handtuchvorrat, Hygieneartikelvorrat und und und...
    Geändert von coroner (12.05.2011 um 13:55 Uhr) Grund: Fipptehler
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  5. #4
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    Avatar von sw84244
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    Zitat Zitat von Hfrik Beitrag anzeigen
    Bezüglich des Rests müsste man die örtlichen Verhältnisse kennen z.B. die Lage der BWT relativ zur Thermischen Hülle (sollte innerhalb sein), den sich ergebenden Leitungswegen, der Zugänglichkeit, der Geräuschentwicklung / Schalldämmung etc...
    In unserem Fall wird der SPB noch nicht ausgebaut. Dieser ist vorerst nur begehbar. Soll in Eigenleistung gemacht werden. Demnach ist das doch dann im ersten Moment schon mal murks, weil die BWT dann eben nciht in der thermischen Hülle steht. Zugänglichkeit ist kein Problem, quasi kommt man die Treppe zum SPB hoch und hat sofort rechts einen kleinen Raum, den wir zusätzlich natürlich noch mit einer Flügeltür sichtbar verschließen wollen. Zur Geräusche- und Schallentwicklung kann ich im Moment nix sagen.

    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Mal kurz vorweg, was ist ne BWT?
    Gastherme?
    Wir hatten im letzten Haus auch die Gastherme im OG.
    Vorteil: Sofort heißes Wasser wo man es meistens braucht.
    Kaum Bereitstellungsverluste beim Speicher
    Wenn Solar auf dem Dach ist, brauchts kaum Druck in der Leitung,
    hat vielleicht auch positive Effekte auf die Umwälzpumpe beim Fluid?
    BWT = BrennWertTherme

    Ja, eine solare Brauchwasseranlage bekommen wir auch.
    Wie ist das mit den Bereitstellungsverlusten im Speicher gemeint?
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  6. #5
    Avatar von coroner
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    Zitat Zitat von VollesHaus Beitrag anzeigen
    Ja, eine solare Brauchwasseranlage bekommen wir auch.
    Wie ist das mit den Bereitstellungsverlusten im Speicher gemeint?
    Die Wärmemenge die dein Speicher an die Umgebung abgibt.
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  7. #6
    Themenstarter
    Avatar von sw84244
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    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Die Wärmemenge die dein Speicher an die Umgebung abgibt.
    Du meinst also quasi, im Keller ist's eher kälter wie unterm Dach und deswegen gibt der Speicher nicht so viel Wärme nach Außen ab?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von VollesHaus Beitrag anzeigen
    Du meinst also quasi, im Keller ist's eher kälter wie unterm Dach und deswegen gibt der Speicher nicht so viel Wärme nach Außen ab?
    Das wäre unlogisch. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Wasser im Speicher und umgebender Luft, um so höher die Verluste.

    Spitzboden finde ich für eine Therme und den (schweren) Wasserspeicher nicht so prickelnd. Dann noch die Gasleitung durch´s ganze Haus verlegen, das wäre nicht mein Fall.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
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    Avatar von sw84244
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das wäre unlogisch. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Wasser im Speicher und umgebender Luft, um so höher die Verluste.
    Macht wohl Sinn

    ich glaube es befindet sich auch nur die BWT auf dem Spitzboden und der Speicher im Keller .. muss ich nochmal genau nachhaken.
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  11. #9

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    Nun, ne ewig lange Leitung zwischen Speicher und Therme macht das Speicherladen aber auch nicht effizienter... Also der speicher sollte schon bei den Wärmequellen sein. Und wenns die sTatik hergibt, auch gerne oben.
    Nur die Thermische Hülle in dem Bereich sollte dann zügig angegangen werden
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  12. #10

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    ich glaube es befindet sich auch nur die BWT auf dem Spitzboden und der Speicher im Keller .. muss ich nochmal genau nachhaken.
    Das wäre aber eine weniger günstige Lösung.
    Wenn der Spitzboden nicht ausgebaut (gedämmt) ist gibt es bei Frost möglicherweise Probleme. Als Vorteil sehe ich, dass das Abgasrohr (incl. feuerfester Ummantelung) nicht durch das Haus muss. ein Nachteil ist, dass der Wartungsdienst und der BSFM quer durchs Haus müssen. Die Leitungswege werden sich nicht viel nehmen.
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