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  1. #1

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    Baukosten Einfamilienhaus mit Keller NRW

    Hallo zusammen,

    wir beginnen zur Zeit mit dem Bau unseres EFHs (unterkellert, allerdings 1m rausstehend wg. Bodenverhältnisse, Grundfläche 10x12, keine Schnörkel wie
    Gauben, Erker,etc., sondern einfach "quadratisch", 1.5 Geschosse, Wfl. 165qm + Keller).

    Nun sind wir bzg. einer neuen Schätzung des Architekten ein wenig
    verunsichert. Unser Budget liegt bei 310t€, was IMHO eigentlich für
    ein Haus ohne viel Spielereien auskommen sollte. (Technisch höherwertig ist dabei FB Heizung, Wärmepumpe, Lüftung, Außenjalousien, Klinker?). Die neue
    Schätzung nach Angebotsdurchsicht beläuft sich auf 450t€ (inkl. allem).

    Woher kommt diese Differenz (umbauter Raum sind es 1149cm3)?

    Ich bin mal von der ersten Schätzung ausgegangen wo 250€/cm3 angenommen wurde (für östliches NRW).

    Ich stelle die Frage mal vorab bevor wir am Montag unser Gespräch mit dem Architekten dazu haben, um eine "2. Meinung" zu haben.

    BTW: Die Preise beziehen sich nur auf den Baukörper! Grundstück habe ich bereits und fällt nicht in dieses Budegt.

    Gruß
    Konso
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  2. Baukosten Einfamilienhaus mit Keller NRW

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast

    Der Preis scheint

    mir zu hoch zu sein. Ein Haus in der von Ihnen geschilderten Grösse mit den aufgeführten Ausstattungsmerkmalen von uns gebaut ist Ostwestfalen (Raum Bielefeld) kostete ca. 285.000.- €. Die Ausstattung war schlüsselfertig ausgenommen Teppichböden/Tapezierung, diese Arbeiten führte der Bauherr in Eigenregie aus. Allerdings keine Außenjalousien, sondern normale Rollladen. Preisschwankungen nach oben wären möglich, dazu müsste man jedoch weitere Ausstattungsmerkmale Ihres Hauses kennen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ok, soweit östlich nicht, Raum Dortmund.

    - Anteil Glas ist überdurchschnittlich (durchgehende Fensterfront vorne (2x8m), ansonsten geschosshohe Fenster, Jalousien aber nur im EG!
    - Elektrik, Standard bis auf elek. Jalousiesteuerung und zweier Dachfenster, kein Bus o.ä., Schalterprogramm GIRA, Netzwerk und Telefon war dabei
    - Industristäbchenparkett im OG
    - Bauweise massiv KS
    - Feinsteinzeug (ca. 30-35€/qm) im EG, ne 20€ Fliese im Keller
    - Sanitär Villeroy&Boch Subway Linie komplett für Eltern/Kinder/Gäste-WC
    - FB im EG,OG, Keller normale Heizkörper
    - Dach normales Satteldach aber nicht bis zum Giebel zusammenlaufend, sondern eingelassener Flachdachanteil (sie von vorne aus, wie die Ohren von Batman)
    - wie gesagt Heizung Sole/Wasser, Lüftung
    - Klinkerfassade
    - Stahlgerüsttreppe mit Podest
    - Keine Tapete, sondern nur anstrichfertiger Putz (2-lagig, schon mal sehr teuer)
    - 7cm abgehängte Decke im OG mittels Rigips

    Bem.: 1/4 des OG ist Freiraum / Galerie, kein Carport etc, da Tiefgarage, Außenanlagen waren inkl. bei den 450t€ (13t€) bei 800qm Grundstück

    Grundriss oder Preise der Einzelgewerke kann ich gerne mal ins Netz stellen?

    Gruß
    Konso
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast

    Das liest sich schon

    anders als "einfach quadratisch und ohne Schnörkel". Batman`s Ohren kosten auch! Keller beheizt/gedämmt auch teurer als "Normalkeller" usw......
    Grundrisse/Gewerkepreise ins Netz stellen oder per E-Mail, dann kann man alles genauer beurteilen. Mit 250.- €/cbm wird`s nach dieser Beschreibung aber nicht ausreichen.
    Geändert von Baufuchs (23.01.2005 um 14:51 Uhr)
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    "das liest sich schon anders" .. nett gesagt

    "wir beginnen zur zeit" und "kostenSCHÄTZUNG" .. wie passt das denn zusammen?
    ich dachte in diesem stadium an kostenBERECHNUNG - d.h. 5%-ige sicherheit? nein?
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Vermute mal,

    dass mit "beginnen mit dem Bau" nicht die Durchführung von Arbeiten gemeint ist. Denn im weiteren heisst es "Schätzung nach Durchsicht der Angebote". Wieso dann noch Schätzung ist allerdings wirklich nicht klar, denn Angebote werden auf konkrete Ausschreibungen mit Maßen/Mengen etc. abgegeben.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo,

    ok, das war vielleicht falsch ausgedrückt. Die erste Kostenschätzung basierte auf 250€. Jetzt sind im Stadium, in dem wir alle Angebote ausgeschrieben hatten und die "realen" Kosten auf Basis aller genauen Angaben (Maße, Menge, Austtattung, Fabrikat) vor Augen haben (auf der Basis unserer Wünsche),Sicherlich habe ich noch genug Möglichkeiten einzugreifen. Es ist nur die Frage, ob die Ausschreibungen in der Qualität so hoch ausgeschrieben sind, das sie teilweise keinen Sinn machen, weil vielleicht hinterher irgendwas gemacht wird, was K Geld kostet und ich in 150 Jahre nicht brauche. Auf der anderen Seite sind es unsere Wünsche, die es natürlich hoch treiben.

    Gruß
    Konso
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  9. #8
    Baufuchs
    Gast

    Der Preis

    ist von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig. Große Differenzen zwischen 1. Kostenschätzung des Architekten und Ausschreibungsergebnis treten dann auf, wenn im Zuge der Planung immer neue Forderungen des Bauherren nach Ausstattungsart und Materialqualitäten einfliessen.
    Aber wie Sie schon schrieben, noch können Sie eingreifen.
    Besprechen Sie die Einspar-/Änderungspotentiale mit Ihrem Architekten.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    mit was ist der architekt eigentlich beauftragt?
    warum macht der keine kostenberechnung?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    der Architekt ist mit dem vollen Programm beauftragt und wie ich ja oben beschrieben habe, hat er die ganzen Gewerke an die entsprechenden Firmen (seine + die ich kenne) ausgeschrieben und mir den schicken Ordner mit KOstenrechnung inkl. der ganzen Ausschreibungen zur Durchsicht zur Verfügung gestellt.

    Problem ist dabei nur, das man bevor man das alles abnickt, mal eine Zweimeinung hören wollte, um zu sehen, ob die Sachen so ausgeschrieben sind, das sie vielleicht teilweise unnötig sind. (Bsp.: Bei den Erdarbeiten waren Pos. dabei, wie Erde wegbringen, wiederholen, etc..)

    Aber mittlerweile habe ich schon ein eine an Infos zusammen..

    Gruß
    Konso
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  13. #11
    Meister-Propper
    Gast

    Ausrufezeichen Vertrauen

    sollte man in den Architekten haben - dann die Zusammenarbeit beginnen.
    Das liest sich so, als ob das eventuell nicht da ist oder die Vereinbarungen lt. Architektenvertrag nicht eingehalten werden.

    Frage: Nach welchen Kriterien wurde der Architekt ausgewählt?
    Worauf beruht die 1. Kostenschätzung?

    Welche Änderungen sind vorgenommen worden (Manches unscheinbare und für Laien als "nicht so wesentliches" Merkmal ist extrem aufwendig und teuer)

    Trauen Sie den Firmen des Architekten nicht? Schlagen sie selbst eine Firma vor, die ein zusätzliches Angebot abgibt.

    Insgesamt scheint mir der Preis trotz der Ausstattungsmerkmale hoch.
    Aber es wird immer am Preis gefeilt und an der Qualität gespart. Den dauernden Ärger hat der Kunde.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Hallo,
    die erste Kostenschätzung erfolgte auf der Basis von 247,50€/cm3. Das macht bei ca. 1100 cm3 = 260.000€. Plus Außenanlagen, Carport und Baunebenkosten (15%) kommt da 343.000€ raus. Schon zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber unsere Wünsche fast alle genannt. Ok, Alufenster und die Heizungsanlage machen natürlich einen Großteil aus. Weiterhin haben wir festgestellt, das vielleicht best. Maße nicht so richtig der Realität entsprechen.
    Nehmen wir mal wie Wandplattierung. Hier stehen 106qm zu Buche, wenn ich die Umfänge der drei Badezimmer x 2m Höhe nehme, komme ich auf ca. 50-60qm inkl. Fliesenspiegel. Ein weiterer großer Brocken ist der Rohbau der mit 158.000€ da steht inkl. Klinker. Allein die Erdarbeiten sollen 15.000€ kosten. Unser Haus hat eine Grundfläche von 11x12m und hat einen Keller, der nur 1,30 im Boden ist (wg. Bodenverhältnisse). Wenn ich dann 475m3 Bodenklasse 3 sehe, die wegsollen, frage ich mich, ob ich nicht rechnen kann oder ob ich was übersehen habe? 11x12x1,60m (inkl. Sohle 25cm), sind ca. 200cm3.

    Die die ich kenne (darunter ein Rohbauer) sagen das ca. 120.000€ ok sind.

    Ein weiterer Posten, der sich mir nich erschließt ist:

    (90m3 Boden für Schächte, Pumpensümpfe, Leitungsgräben, u.ä. ab Baugrubensohle sichern. Boden wird Eigentum des Auftragnehmers und ist abzufahren. Aushubtiefe ab Sohle bis ca. 1.00m"

    Gruß Konso

    PS: Dem Architekten traue ich schon, und es sind Firmen von mir dabei, die auch Teile der Ausschreibungen "gewonnen" haben.
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