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Probleme mit Vallox 500 SE, insb. Bypass

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  1. #1

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    Probleme mit Vallox 500 SE, insb. Bypass

    Hallo,

    wir haben in unserem Haus die o.g. Lüftungsanlage. Ziemlich großes Ding (aber auch ein ziemlich großes Haus).

    Zwei Probleme:

    a) Der Bypass. Automatischer Bypass, die Bypassklappe funktioniert auch (hat uns der Heizungsbauer vorgeführt).

    Im Sommerbetrieb ist die Klappe zu, so dass die Abluft nicht durch den Wärmetauscher geht. Im Winterbetrieb ist die Klappe offen, die Abluft geht durch den Wärmetauscher.

    Die Zuluft geht aber immer durch den Wärmetauscher.

    Das Gerät ist mit Temperatursensoren ausgestattet, so dass man alle vier Temperaturen angezeigt bekommt.

    Außenluft, Zuluft, Abluft, Fortluft.

    Im Winterbetrieb funktioniert es wie gewünscht, die Außenluft wird durch die Abluft angewärmt, die Fortluft ist dann fast so kühl wie die Außenluft, die Zuluft fast so warm wie die Abluft.

    Im sommerbetrieb hingegen passiert folgendes. Beispiel: Innen 23°, außen 15°.

    Dann Hat man Abluft 23°, Außenluft 15°, klar. Fortluft und Zuluft bewegen sich dann beide in der Mitte (z.B. 18°).

    Ich hätte eigentlich gedacht (und gewünscht), dass man die frische Außenluft ohne Temperatur"verlust" (Gegenteil) in die Räume bekommt!

    Ist das normal für eine solche Anlage?


    Viele Grüße,

    TB
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  2. Probleme mit Vallox 500 SE, insb. Bypass

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  3. #2
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    Ach ja, es fehlt ja noch b)

    Heute Nacht hatten wir die Anlage auf voller Stufe laufen (hatten vergessen, sie runterzustellen).

    Trotzdem hatte man später in der Nacht das Gefühl, man müsse mal lüften. Das ist nicht normal, oder? Es war allerdings draußen recht warm und feucht.
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  4. #3
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von TraurigerBauher Beitrag anzeigen
    Ach ja, es fehlt ja noch b)

    Heute Nacht hatten wir die Anlage auf voller Stufe laufen (hatten vergessen, sie runterzustellen).

    Trotzdem hatte man später in der Nacht das Gefühl, man müsse mal lüften. Das ist nicht normal, oder? Es war allerdings draußen recht warm und feucht.
    Richtig, das ist nicht normal. Aber ohne Angaben zum Luftwechsel und den Luftmengen kann hier nur gerätselt werden. Ein Schaltschema wäre auch nicht schlecht

    Gruß

    Bruno Bosy
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  5. #4
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    Hi,

    meinst Du die Eckdaten der Anlage? Mit Messungen kann ich natürlich nicht dienen.

    Die Anlage liefert 520 m³/h Abluft und 510 m³/h Zuluft.

    Ich habe einstweilen man ein kleines Experiment gemacht: Ich habe über die Zuluftdüse des Nachbarraumes eine Folie geklebt. Es handelt sich dabei um einen sehr kleinen Raum, der stets hervorragend gelüftet ist.

    Effekt ist, dass nun im Schlafzimmer mehr Luft kommt. Müsste man nicht eigentlich über verschiedene Strömungswiderstände in den Zuluftdüsen auch eine Anpassung an die verschiedenen Raumgrößen vornehmen?

    Viele Grüße & vielen Dank für die Antworten

    TB
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  6. #5
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    Ergänzung (sorry): Das Haus hat ca. 1000 m³.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von TraurigerBauher Beitrag anzeigen
    Ich habe einstweilen man ein kleines Experiment gemacht: Ich habe über die Zuluftdüse des Nachbarraumes eine Folie geklebt. Es handelt sich dabei um einen sehr kleinen Raum, der stets hervorragend gelüftet ist.

    Effekt ist, dass nun im Schlafzimmer mehr Luft kommt.
    So muss es ja auch sein. Die Anlage verfügt über einen bestimmten Volumenstrom und eben auch über einen individuellen Volumenstrom, der pro Auslass unterschiedlich ist.
    Wenn du jetzt aber einen Aulass zumachst, bleibt der Gesamtvolumenstrom immernoch der selbe und da ja immernoch der gleiche Volumenstrom aus der Anlage will, erhöht sich dieser nun pro übrig gebliebenen Auslass.
    Also ist das vollkommen korrekt, dass im Schlafzimmer mehr Luft austritt.
    Vor allem dann, wenn das Schlafzimmer der am nächsten gelegene Auslass zum kleinen Raum ist.

    Wenn ich deinen ersten Beitrag richtig verstanden habe, beklagst du, dass im Sommer die Zuluft erwärmt wird und der Raum nicht genügend gekühlt?
    Ich vermute da ist keine Klimatisierung im Spiel, oder?
    Dass sich die Luft von 15° auf 23° aufheizt ist natürlich schon ein großer Sprung, aber es können eben gewisse (Stör)Faktoren dabei eine Rolle spielen.
    Dafür müsste man mal verschiedene Punkte im Kanal (bzw. in den Kanälen) messen.

    Fährt denn die Anlage mit 100%igen Außenluftanteil im Sommer oder ist möglicherweise Misch- oder Umluft eingestellt?
    Und wo bzw. an welcher Stelle im Kanal wurde denn die Zulufttemperatur gemessen?
    Ist jeder Raum bei 23°C? Wie sieht es mit der Austrittstemperatur der Luft beim ersten und beim letzten Auslass aus?
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  8. #7
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    Hallo,

    ich habe mittlerweile gemerkt, dass man die Auslassventile regulieren kann. Offenbar hat der Anlagentechniker das nicht sehr sorgfältig gemacht. An einem Tag hat er die Anlage "eingemessen", ich war an dem Tag aber leider nicht da. Ich werde nochmal nachhaken, wie das gemacht wurde.

    Die Temperatursensoren sind alle im Gerät und messen die Temperatur in den vier Luftströmen:
    Frischluft - von außen
    Zuluft - die Luft, die dann in die Räume geblasen wird, also nach dem Wärmetauscher
    Abluft - die Luft, die aus den Räumen kommt
    Fortluft - die Luft, die nach außen geblasen wird.

    In meinem obigen Beispiel kommt also keine 23° warme Luft in die Räume, sondern 18°. Die Räume kommen auch nicht wegen der Anlage auf 23°, sondern z.B. wegen Sonneneinstrahlung.

    Ideal wäre es, wenn im Sommer die Temperaturen Abluft = Fortluft und Zuluft = Frischluft wären.

    Ich habe mir den Weg, den die Luft nimmt, mal genauer angeschaut. Die Bypassklappe lenkt nur den Abluftstrom um. Dieser geht im Sommer also am Wärmetauscher vorbei, so dass die Abluft nicht ihre Energie im Wärmetauscher abgibt.

    Die Zuluft hingegen geht immer durch den Wärmetauscher. Ich nehme daher an, dass die Zuluft mindestens die Temperatur des Wärmetauschers annimmt, der wiederum natürlich Raumtemperatur hat. Der Raum, in dem die Lüftungsanlage steht, ist recht warm (das ist der Technikraum, in dem auch der Speicherkessel für die Solaranlage steht) und ist selbst nicht an die Lüftungsanlage angeschlossen.

    Ich habe im Internet mal etwas recherchiert, und das Problem des "halben" Bypass scheint öfter vorzukommen , auch bei anderen Herstellern.

    Schade, das Gerät ist ja sogar programmierbar, man könnte also eine hohe Lüftungsstufe ab ca. 3 Uhr morgens wählen, aber so bekommt man das Haus natürlich nur schlecht kühl.

    Dank & Gruß,

    TB
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  10. #8
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    Zitat Zitat von TraurigerBauher Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe mittlerweile gemerkt, dass man die Auslassventile regulieren kann. Offenbar hat der Anlagentechniker das nicht sehr sorgfältig gemacht. An einem Tag hat er die Anlage "eingemessen", ich war an dem Tag aber leider nicht da. Ich werde nochmal nachhaken, wie das gemacht wurde.
    Tja, der pneumatische Abgleich wird gerne einmal vergessen. Das kennen wir ja auch von den Heizungs- und Kühlsystemen

    Gruß

    Bruno Bosy
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  11. #9

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    Zitat Zitat von TraurigerBauher Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Die Zuluft hingegen geht immer durch den Wärmetauscher. Ich nehme daher an, dass die Zuluft mindestens die Temperatur des Wärmetauschers annimmt, der wiederum natürlich Raumtemperatur hat. Der Raum, in dem die Lüftungsanlage steht, ist recht warm (das ist der Technikraum, in dem auch der Speicherkessel für die Solaranlage steht) und ist selbst nicht an die Lüftungsanlage angeschlossen.

    TB
    Ich glaube auch dass dies der eigentliche Punkt ist. Die Luft nimmt natürlich die Umgebungstemperatur der Leitungen etc auf. Eventuell ist auch innerhalb des Gerätes keine "richtige Dämmung" zwischen den beiden Lufströmen. Bei uns ist auch nur eine Metallplatte dazwischen. Da verliert man auch mal ein paar Grad... ich vermute das die Abweichung bei dir im üblichen Rahmen liegt
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