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ist das das richtige Grundstück

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  1. #1

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    ist das das richtige Grundstück

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne Tipps und Hinweise erhalten um meine Gedanken weiter reifen zu lassen. Hier ist eine Ansicht die dabei helfen soll mich zu verstehen

    http://img190.imageshack.us/img190/1...ckansicht1.jpg

    Was sollte ich so alles beachten um neben dem Kaufpreis die wichtigsten Fragen zu klären. Leitungsrecht, tektonische Störungslinie, dreieckiger Zuschnitt, schmale Zufahrt, usw. usw. usw.

    Eigentlich haben wir ein Eigenheim in direkter Umgebung, das reizvolle an diesem Gelände ist die Größe, die Frage ist nur ob man wirklich etwas davon hat, bei all den Fragen die ich jetzt beachten sollte-

    Vorab danke für jeden Hinweise zu meinem Vorhaben.

    Danke
    Chris
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  2. ist das das richtige Grundstück

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    sorry, hier noch die Ansicht als pdf Datei
    Anhang 26348
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  4. #3

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    Wer hat diese tektonische Störungslinie so auf den Meter genau bestimmt? Besteht die Fläche aus offen liegendem Gestein, sodass diese Linie sichtbar ist?
    Oder ist es ein ehemaliges Bergbaugebiet?
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  5. #4
    Themenstarter

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    richtig papeFT, ehemaliges Bergbaugebiet und recht nah am Tagebau.

    Diese gezeichnete Linie ist von mir angenommen um es einfach visuell darzustellen. Leider ist er sehr mühsam konkrete Informationen zu erhalten, die Gemeinde beruft sich hier auf Datenschutz. Meine Linie basiert auf lokale Erzählungen von alten Anwohnern, eine direkte Senkung kann man nicht erkennen oder wurde den Jahren nach immer wieder ausgebessert.

    Wie könnte ich denn am besten an detailgetreue Informationen kommen, einfach ein Anschreiben an den hiesigen Bergbauverein schicken.

    Ich möchte ertsmal langsam Infos sammeln, ohne großes trampeln oder einen größeren Invest. Ist da jemand zur Auskunft verpflichtet und wenn ja wer ???
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  6. #5

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    Zitat Zitat von chrish00 Beitrag anzeigen
    Ich möchte ertsmal langsam Infos sammeln, ohne großes trampeln oder einen größeren Invest. Ist da jemand zur Auskunft verpflichtet und wenn ja wer ???
    Moin.
    Keine Ahnung, ob Hückelhoven und Eschweiler eine Markscheiderei haben oder zwei. Das wäre der Ansprechpartner.
    Allerdings wirst Du da nichts bekommen, nicht weil's die Infos nicht gibt, sondern u.a. weil die Daten Prognosen sind.
    Auch wenn der Abbau schon 15 Jahre her ist, glaube keinem, der sagt, die Senkungen wären abgeschlossen,
    Willst Du da bauen, oder Grundstück mit Haus kaufen?
    Keine Ahnung, wie es im Raum Aachen aussieht, ich weiß nur aus meiner Zusammenarbeit mit der RAG im Ruhrgebiet, dass da - bei Neubauten - Bodenplatten vorgeschrieben werden.
    Falls das bestehende Haus eine solche hat, schon mal nicht schlecht.
    Nimm eine Murmel mit, falls Ihr eine Besichtigung macht. Auf Laminat rollen die echt gut.
    Falls ein Kauf in Frage kommt, solltest Du klären, ob Bergschäden schon abgegolten sind.
    Falls ja, hat der Besitzer schon Geld für ehemalige und zukünftige Schaden erhalten und weiteres ist (normalerweise) von Zahlungen ausgeschlossen.
    Leitungsdurchführungen werden als Gestattung im Grundbuch eingetragen. Da die nicht überbaubar sind, mindert das den Kaufpreis.
    gegen den Zuschnitt und die Zufahrt kannste wohl nichts machen, ist geschmackssache, Bestand und wird so mitgekauft.
    Falls Du dich mit dem Bergbauverein in Verbindung setzten möchtest, ruf lieber an. Mach 'ne Besichtigung, nimm Honig für den Bart mit und frage mal nebenbei.
    Das ist ein Verein. Die haben mit dem "Bergbau" im heutigen Sinn nicht viel zu tun, außer, dass das meist Hauer oder Steiger waren und die Materie von unten herauf kennen.
    Von daher, Glück auf.
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  8. #6
    Themenstarter

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    Hallo Oktober,

    ich werde mal schauen ob es diese Markscheiderei hier gibt, auch wenn es sich um Prognosen handelt erhoffe ich mir mehr Infos ( wieviel Abstand man halten sollte usw. )
    Man sagte uns das die Mehrkosten für eine statisch auferlegte Bodenplatte ( also ein Neubau ) erstattet werden, halt der Teil der wegen der Senkungslinie an Mehrkosten verursacht wird.
    Interesant wäre die Frage was in Zukunft passiert, ich sag mal so der Boden senkt sich und der Anschluß vom Kanal geht in 15 Jahren kaputt -> wer trägt die Kosten ???

    Bevor ich jetzt Finger weg vom Grundstück sage, sammel ich halt Infos. Die Gemeinde stellt das alles so easy dar, kein Problem !!! Aber sie sagen halt nichts konkretes, ok so ist das halt die wollen erstmal nur das bestmögliche Ergebnis. Hat denn jemand ähnliches schon hinter sich, diese Senkungen im ehemaligen Bergbaugebiet sind ja desöfteren vorzufinden und daher sicherlich schon bei dem einen oder anderen gelöst wurden.

    Danke für alle Hinweise.

    Chris

    Danke
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  9. #7

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    Zitat Zitat von chrish00 Beitrag anzeigen
    Interesant wäre die Frage was in Zukunft passiert, ich sag mal so der Boden senkt sich und der Anschluß vom Kanal geht in 15 Jahren kaputt -> wer trägt die Kosten ???
    Hat denn jemand ähnliches schon hinter sich, diese Senkungen im ehemaligen Bergbaugebiet sind ja desöfteren vorzufinden und daher sicherlich schon bei dem einen oder anderen gelöst wurden.
    Hi Chris,
    wir haben im Bereich Hamm ein Pumpwerk gebaut, da die DSK dort ein Flöz abbauen wollte. Das Ding steht heute auf'm Berg.
    Am Wesel-Datteln-Kanal wurden Spundwände auf das aktuelle Wasserspiegelniveau abgebrannt, da die vorsorglich "etwas" höher (ca. 5m) eingebaut wurden.
    Soviel zu Prognose
    Wenn die DSK in 600 m ein Flöz abbaut und das mit Abbraum wieder verfüllt, dann kann es zwischen 0 und 100 Jahre dauern, bis das Flöz zusammenbricht. Da Dir keiner sagen kann, wie stark der Abbraum dann verdichtet wird oder wie genau die Bruchkante verläuft, können sich die Senkunge an der Oberfläche locker um 100 m verschieben.
    Senkungen an und für sich, sind aber nicht schlimm. Für Gebäude ist wesentlich schädlicher, wenn der Bergbau noch am Gange ist, da vor den Senkungen Zerrungen entstehen. D. H. zuerst kippt das Gebäude und wenn die drunter weg sind, stellt es sich wieder gerade... Gibt's im INet interessante Berichte drüber.
    Kanalmäßig ist das nicht das Problem. Du baust statt der üblichen KG-Rohre, HDPE ein. Ist etwas teurer, bricht aber nicht. Allerdings bist du auch nur für den Kanal auf deinem Grundstück zuständig...
    Wenn die DSK Dir die Mehrkosten für die Platte zahlt, ist das schon was.
    Ich habe für die Platte, für meine Hütte in Wattenscheid, keine müde Mark bekommen...
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