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  1. #1

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    Auswertung Spitzendrucksondierung?

    Hallo,
    wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb, sind wir auf eine Pfahlgründung angewiesen, um unser EFH sicher gründen zu können.

    Dazu haben wir eine Spitzendrucksondierung durchführen lassen. Nun kann der Statiker der Hausbaufirma nicht mit den Messergebnissen anfangen, um uns eine Berechnung der Anzahl der Pfähle zu erstellen.

    Ist nun die Pfahlgründungsfirma am Zug, die die Messergebnisse der Sondierung für sich auswertet und die Länge, sowie die Tragfähigkeit der einzelnen Pfähle errechnet? Oder muss jemand drittes involviert werden?

    Vielen Dank,

    Ragnar
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  2. Auswertung Spitzendrucksondierung?

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  3. #2

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    i.d.R. erstellt die ausführende Firma auch die Pfahlstatik, wobei der Bodengutachter die Kennwerte liefert.
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  4. #3

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    hallo
    die firma gibt für die von ihrgewählte pfahlart eine zulässige belastung an.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4

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    naja ..

    die Firma bekommt das statische System (wo, welche Lasten abgetragen werden müssen etc.) und die bodenmechanischen Kennwerte

    und legt danach Pfahlart, - durchmesser, -tiefe etc. fest
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  6. #5

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    Ich kenne es auch so wie Gunther. Aus der zulässigen Belastung der Pfähle optimiert der Statiker dann die Auflagerpunkte. Im besten Fall bekommen alle Pfähle eine (fast) gleich große Last.
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  7. #6

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    die mögliche Lastaufnahme von Pfählen ist eine Variable und wird den statischen Erfordernissen angepasst.
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  8. #7

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    Der Bodengutachter gibt Werte für Mantelreibung und Spitzendruck an und beschreibt die Bodenschichtung. Anhand der Ergebnisse der Spitzendrucksondierung kann der Bodengutachter diese Werte ableiten.

    Mit Hilfe von Mantelreibung, Spitzendruck und Bodenschichtung kann der Tragwerksplaner die Pfahlgründung bemessen.

    Die Pfahlgründung wird anhand der Bemessung des Tragwerkplaners ausgeschrieben. Wenn die Bieter Optimierungschancen sehen, werden sie ein Nebenangebot abgeben.
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  9. #8

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    ... kann der Tragwerksplaner die Pfahlgründung bemessen.

    Die Pfahlgründung wird anhand der Bemessung des Tragwerkplaners ausgeschrieben ...
    Gut, die Tragwerksplaner, die mal neben bei eine Pfahlstatik erstellen - ich kenne keinen einzigen, sofern er nicht bei einer entsprechenden Fachfirma angestellt ist.

    Der Bodengutachter gibt Werte für Mantelreibung und Spitzendruck an und beschreibt die Bodenschichtung. Anhand der Ergebnisse der Spitzendrucksondierung kann der Bodengutachter diese Werte ableiten.
    Anhand der Ergebnisse einer Spitzendrucksondierung beschreibt und macht er ... so so - interessant.


    Leute, bitte - etwas mehr Ernst.



    Aus der zulässigen Belastung der Pfähle optimiert der Statiker dann die Auflagerpunkte. Im besten Fall bekommen alle Pfähle eine (fast) gleich große Last.
    Das mag ja für ein Einfamilienhaus eine Möglichkeit sein - aber technisch und wirtschaftlich sinnvoll geht ein wenig anders.


    Mal ein aktuelles Beispiel - bauen wir gerade:

    3-geschossiges Bürogebäude
    mit angrenzender Produktionshalle und hochbelasteten Maschinen- / Kesselfundamenten
    und einer Hallenkonstruktion (die schwimmt allerdings fast in Milch)
    sowie Lager mit Hochregalen und Kranbahnen

    da wollt ihr euch eine zulässige Pfahllast vorgeben lassen ... ?
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  10. #9

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    hallo
    bin bei einem efh nicht von verrohrten pfählen ausgegangen sondern von kostengünstigeren schotter-rüttelsäulen.
    krieg die zulässige belastung und leg die pfähle dementsprechend fest.

    gruss aus de pfalz
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  11. #10

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    Mensch ...

    reden wir über eine Pfahlgründung oder eine Bodenverbesserung mittels Rüttelstopfverdichtung ????

    aber wenn, dann machst du den Stopfplan ?

    ... die Pfähle lässt du dann aber besser weg - sonst brechen Keller, Bauer und Konsorten in Gelächter aus.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Gast vS Beitrag anzeigen
    Das mag ja für ein Einfamilienhaus eine Möglichkeit sein - aber technisch und wirtschaftlich sinnvoll geht ein wenig anders.
    Was hatte der TE für eine Frage?

    Zitat Zitat von Ragnar Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb, sind wir auf eine Pfahlgründung angewiesen, um unser EFH sicher gründen zu können.
    Und genau darum geht es. Warum es technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll sein soll, sich zulässige Pfahllasten vorgeben zu lassen, wüsste ich gerne. Ich kenne es nur so.
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  13. #12

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    OK - mit der Fragestellung magst du recht haben, auch wenn ich das Gefühl habe, es ging mehr in eine allgemeine Richtung.

    Warum es technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll sein soll, sich zulässige Pfahllasten vorgeben zu lassen, wüsste ich gerne
    Weil es erheblich einfacher und wirtschaftlicher ist auf unterschiedliche Lasten mit z.B. einem anderen Pfahldurchmesser oder einer anderen Pfahltiefe zu reagieren, als krampfhaft das statische System einer Vorgabe anzupassen, was dann ggf. zu unnötig vielen oder aber auch zu überdimensionierten Pfählen führt.

    Sehe ich aber auch für eine "normale" Gründung so. Da kann es genauso sinnvoll sein, den Untergrund auf die Statik abzustimmen (z.B. für höher belastete Stützen ist es oft wirtschaftlicher den Boden zu verbessern, als die Fundamente zu vergößern).
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  14. #13

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    pfähle
    hallo
    warum so stinkisch, pfähle ist die falsche bezeichnung sollte bohrpunkte heissen.

    gruss aus de pfalz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Nun wollte ich mit meiner Frage keinen Glaubenskrieg vom Zaum brechen, sondern nur weiteres Vorgehen besprechen. Die Planungen sollen ja vorangehen. Wen sollte man jetzt ansprechen? Pfahl bauer, Statiker oder noch einen Ingenieur der ein Bodengutachten erstellt und alles zusammen auswertet?

    Danke
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  17. #15

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    na - die verschiedenen Standpunkte wurden genannt, was willst du noch hören - du hast die freie Wahl ...
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