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  1. #1

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    Rasengitter mit Betonkeil

    Hallo zusammen,
    wir wollen in unserem Garten 3 Stellplätze und eine Einfahrt zur Garage mit Rasengittersteinen herstellen. Aufgrund unterschiedlicher Aussagen bin ich etwas verunsichert was die Befestigung der Gitter betrifft. Hier die Eckdaten:
    Betongitter 60x40x8 (meba)
    Unterbau 30 cm Schotter + 2 cm Split
    Für ein Stellplatz ist 300 cm breite geplant, 2 Fahr(und -lauf)spuren á 100 cm, der Zwischenraum mit 100 cm soll mit Kies verfüllt werden. An den Außenseiten der Fahrspuren wird Rasen angelegt (bzw. befindet sich schon dort).
    Der Laufbereich (also außen) der Spuren wird mit Füllsteinen ausgelegt, der Fahrbereich entweder eingesät oder auch mit Kies verfüllt.

    Der eine sagt jetzt die Spuren müssen außen mit einem Betonkeil gesichert werden, da beim Befahren über den Randbereich der Steine diese sich mit der Zeit bewegen. Der andere meint durch den Kies sowie Rasen erhalten die Steine genügend Sicherung, was den Betonkeil überflüssig macht. Insgesamt ist es ca. 110 m² Fläche, da wir das alles selbst machen wollen würden wir uns gerne überflüssige Arbeit sparen...

    Hat jemand Erfahrung dazu? Vieelen Dank vorab!
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  2. Rasengitter mit Betonkeil

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Laienantwort:
    Welcher Randbereich zu unbefestigen Flächen soll dann da planmäßig überhaupt überfahren werden?
    Wenn ja, ist Befestigung nötig.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Randbereiche gibt es wie Eingangs beschrieben 2, einen inneren zum Kiesbett und einen äußeren zum Rasen hin. Geplant ist die Überfahrt sicher nicht in diesem Bereich, aber in Anbetracht der Fahrkünste mancher Mitbürger würde ich das nicht ausschließen wollen (z.B. beim Einbiegen von der Straße oder etc.).
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  5. #4

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    Hab's nun 3 Mal gelesen, aber irgendwie ist mir das noch nicht ganz klar mit den Fahr- u. o. Laufspuren.

    Aber Laienantwort 2 von einem noch Bauherr:
    Alles, was nicht vernünftig mit Saumsteinen "eingerahmt" ist oder anderweitig sinnvoll befestigt wird, wandert. Wenn PKWs draufrumfahren noch schneller als normal.
    Mach mal ne Skizze...
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  6. #5
    Avatar von alex2008
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    Bettung 3-4cm.
    Ein Betonkeilchen aussen rum wird wohl nicht genügen wenn auf den äußeren Reihen Lenkkräfte auf die Fläche wirken. Ob das wandern der Steine aber wirklich tragische Aussmaße annimmt ist dann aber doch fraglich. An solch eine Fläche sollte man hinsichtlich Optik eh keine hohen Ansprüche stellen.
    Ein Bord aussen rum (Tiefbordstein, Rasenkanten) wäre man da auf Nummer sicher, würde auch eine vernünftige Abgrenzung zur Rasenfläche ergeben.
    Auf jeden Fall sollte die Tragschicht ca. 0.50m breiter sein als die befahrene Fläche.
    Die Zwischenräume mit Mineralstoffgemisch befestigen (gebrochenes ist gegenüber Rundkorn zu bevorzugen bspw. "Forstmischung") ist möglich nur sollte dies dann bis fast OK Rasengitter gemacht werden.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ok, danke soweit. Rasenkanten o.ä. ist mir zu aufwendig, da die Gefahr des Überfahrens nur in Teilbereichen besteht, den gesamten Bereich damit auszustatten wäre ein erheblicher Mehraufwand. Ich denke ich werde jetzt an den Stellen wo die Gefahr am größten ist einen vernüftigen Keil anbringen.
    Bettung 3-4 cm, du meinst 2 cm reichen nicht aus. Müssen die Gittersteine noch mit der Rüttelplatte nach dem Verlegen überfahren werden? Hier habe ich auch unterschiedliches gehört. Wie stark setzten sie sich dann noch? Ist das nicht ein wenig schwierig um auf ein gleiches Niveau zu kommen in Übergangsbereichen auf andere Flächen wie z.B. zur Straße hin, oder lässt man die Rüttelplatte solange rütteln bis das gewünschte Niveau erreicht ist?
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  8. #7
    Avatar von alex2008
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    nö 2cm sind zu wenig. So genau bekommt man ein Planum nur sehr sehr schwer hin. Zudem haben die Steine auch fertigungsbedingte Toleranzen.
    3-4cm Bettung sollten es sein.
    Vorne am Bord darf die Fläche gerne 5mm überstehen
    Abrütteln braucht man diese Steine eigentlich nicht. Wenn dann mit einer recht breiten Rüttelplatte (ca. 60cm Plattenbreite). Dann sollte die Bettung mit ca. 0,5 bis 1cm Überhöhung abgezogen werden.
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  9. #8
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    Super, danke für die Hilfe! Jetzte hoffe ich das wir für Dienstag einen Bagger und 7,5 tonner bekommen, dann kanns losgehen
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von alex2008
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    für was ist der 7.5tonner gedacht?
    Doch hoffentlich nicht um den Schotter ranzukarren?
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  12. #10
    Themenstarter

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    Der wird direkt vom Schotterwerk geliefert. Leider müssen wir damit den Aushub wegkarren, aber die kronische Überlastung der Bauleute zur Auskofferung mittels vernünftigem Werkzeug und Abfuhr setzt mind. 4 Wochen Wartezeit voraus. Dann macht mans selbst, einen Baggerfahrer habe ich, die Abladestelle ist glücklicherweise nicht weit entfernt.
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