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Übergang Haus zu Terrasse - 20 verschiedene Meinungen

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  1. #1

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    Übergang Haus zu Terrasse - 20 verschiedene Meinungen

    Hallo zusammen,

    nachdem wir eigentlich alle Probleme auf unserer Baustelle selbst oder mit Internetrecherchen klären konnten, sind wir jetzt doch an dem Punkt, wo wir uns mal an die Experten dieses Forums wenden.

    Wir planen gerade unsere Terrasse und sind absolut unschlüssig, wie wir den Übergang vom Haus zu den Terrassenplatten umsetzen sollen. Wir haben hierzu inzwischen mit sicherlich 10 "Experten" gesprochen, darunter der Haushersteller selbst, Fachmarkt-Experten, Garten- und Terrassenbauer, andere Baupartner und viele mehr. Dummerweise haben wir von diesen 10 "Experten" 5 unterschiedliche Meinungen erhalten.

    Rahmenbedingungen:
    - Haus in Holzständerbauweise auf Bodenplatte (darunter etwa 80 cm Schotter)
    - 20 cm Sockel vom Fachmann abgedichtet (Beschichtung, Kompriband), gedämmt und verputzt
    - Etwa 2-3 cm tiefe Tropfkante
    - Terrassenuntergrund etwa 40cm geschottert und verdichtet
    - Höhe Terassenuntergrund etwa 10-12 cm unter Tropfkante, Aufbau Split und Terrassenpflaster zusammen etwa 13-15 cm hoch.
    - Terrasse Südausrichtung, Wetterseite Westen.
    - Sockel wird noch mit einer weiteren Dickbeschichtung, Noppenbahn und Schotter "verschlossen"

    Problem:
    Wenn wir das Terrassenpflaster bis an das Haus heran legen würden, kämen wir über der Tropfkante an (siehe Anhang).

    Meinungen der Experten:
    1) Kein Problem - das Pflaster kann bis ans Haus ran. Durch das Gefälle kommt ja kein Wasser hin.
    2) Kein Problem - direkt am Sockel eine Drainage legen, dann Pflaster bis an die Wand.
    3) Kein Problem - Pflaster bis an die Wand, aber dann die Wand zusätzlich bis in xx cm Höhe abdichten.
    4) Problem! Unbedingt 15 cm Spritzschutz (z.B. Tiefboards + Kies) inkl. Drainage zwischen Haus und Pflaster - und zwar über die gesamte Breite, also auch bei den Terrassentüren.
    5) Mischformen der obigen Meinungen...

    Was wir davon halten:
    1) Ob das wirklich reicht?
    2) Wozu eine Drainage, wenn das Wasser ja durch den Schotter wunderbar versickern kann? So viele Wasser kommt da ja durch das Gefälle auch nicht hin.
    3) Klingt logisch - aber womit abdichten, ohne dass es danach hässlich ist?
    4) Spritzschutz in der Form wollen wir eigentlich vermeiden - besonders vor den Terrassentüren. Sonst muss man ja immer einen entsprechend weiten Schritt auf die Terrasse machen.
    5) Klang alles komisch.

    Daher die Frage an die Experten hier:
    Kann man den Anschluss Terrasse - Haus in unserem Fall guten Gewissens ohne 15 cm Spritzschutz umsetzen? Wenn ja, wie sollten wir Sockel / Tropfkante / Hauswand am besten behandeln?

    Gruß,
    Robert und Tanja
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  2. Übergang Haus zu Terrasse - 20 verschiedene Meinungen

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  3. #2
    Themenstarter

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    Habe gerade gesehen, dass oben noch die falsche Höhenabgabe im Bild war, kann den Beitrag aber nicht mehr ändern. Hier das korrekte Bild:
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  4. #3

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    Wenn Ihr die 15cm Höhenunterschied einhaltet, könnt Ihr auch ohne Drainage direkt dranpflastern. Mit Entwässerungsrinne am Haus könnt Ihr bis auf 5cm runtergehen.
    Soll es höhengleich sein (nicht empfehlenswert) braucht es zusätzlich spezielle Abdichtungslösungen.

    Die Noppenbahn könnt Ihr Euch sparen, die ist zur Abdichtung nicht geeignet und dient lediglich dazu, dass eine aufgebrachte Perimeterdämmung beim verfüllen nicht verletzt wird, also hier sinnlos.
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  5. #4

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    Die Noppenbahn dient auch dazu, wie hier, die Sockalabdichtung beim Anfüllen zu schützen. Deshalb keineswegs sinnlos!
    Ansonsten Zustimmung zu #3.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo und danke für die Meinungen.

    Die Noppenbahn werden wir zum Schutz der Perimeterdämmung auf jeden Fall anbringen - das wird ja wieder verfüllt und wir wollen verhindern, dass Steine die Dämmung oder den Putz beschädigen.

    Ansonsten lese ich heraus das Lösung 3 durchaus gangbar ist, d.h. wir würden:
    1) Den Sockel inkl. Tropfkante und etwa 15 cm des Hauses reiningen und mit Dichtschlämme zukleistern
    2) Noppenbahn vorm Sockel anbringen und mit Schotter wiederverfüllen
    3) Randsteine rings um die Terrasse setzen (außer am Haus) und Splitt mit 1% Gefälle einbringen
    4) Plastersteine bis ans Haus ran setzen, Oberkante Pflaster endet etwa 2-3 cm über Tropfkante.

    Ich habe im Internet weiße Dichtschlämme gefunden - würde ja grundsätzlich zu unserem Putz passen. Aber: lässt man Dichtschlämme als oberste Schicht auf der Hauswand? Sieht der Übergang von Putz zu Dichtschlämme dann ok aus (vorausgesetzt man bekommt ihn gerade hin)? Oder sollte man die Dichtschlämme direkt in einer anderen Farbe wählen, um erst gar nicht den "gewollt aber nicht gekonnt"-Effekt entstehen zu lassen?

    Gruß,
    Robert
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  7. #6

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    Ich bin kein Fachmann, soweit mal vorweg, aber...

    Der Putz ist doch wetterfest, wozu also in aller Welt noch eine Dichtschlämme? Der steht da ja nun durch das Pflaster nicht auf einmal im Wasser oder im dauerfeuchten Erdreich. Mit etwas Gefälle passt das m.E.

    Spritzschutz aus Kies ist m.E. auch unnötig. Ein Beet direkt vor der Wand versaut selbige auf Dauer mit Erde durch Spritzer bei Regen, aber eine saubere Terrassenpflasterung??

    Drainage: siehe oben. Gefälle, sickerfähier Untergrund...

    Höhenunterschied... ISt der eigentlich für alle Zeiten fest? Man könnte auch einfach noch mal wieder 5cm abtragen oder?
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  8. #7

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    Laien feiern mit ahnungslosem Gerede eine Party - na super!

    Da oben Steht etwas von a) Holzrahmenbau, b) etwas von abgedichtetem Sockel mit Kompriband!
    Ich tippe mal:
    Der Sockel ist das graue, das Kompriband sitzt unterhalb der Schwelle?? Ja?

    Dann ist das Gelände jetzt eigentlich schon zu hoch, weil man im konstruktiven Holzschutz von einem Abstand von 30 cm von OK Gelände/Pflaster bis UK HRB ausgeht!
    Leidfer ist das nirgends (mehr) in einer Norm o.ä. festgeschrieben! Aber die 15 cm aus der DIN 18195 auf 5 cm reduzieren zu wollen, ist mehr als schlecht!

    HRB ist im Sockelbereich nun mal empfindlicher als Mauerwerk, speziell dann, wenn die Abdichtung nicht über den HRB hochgezogen wurde!!!

    Drainage, sicherfähiger UNtergrund etc - alles Kappes

    Liebe Laien, wenn Ihr keine Ahnung habt, dann haltet Euch aus solchen Debatten bitte raus - in die Nässe geschickt zu werden, hilft dem TE nicht, auch wenn es noch so gut gemeint sein sollte!
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    danke für die Ausführungen - wie bereits geschrieben ist genau das unser Problem: wir bekommen keine eindeutige Aussage - was jetzt sinnvoll oder weniger sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen.

    30 cm zwischen OK Pflaster und UK Holzrahmen (in dem Fall bei der Tropfkante) ist natürlich schon ein Wort - das sind zwei Stufen. Rein theoretisch dürfte ich ja nicht mal Stufen hinsetzen, weil die ja dann auch direkt an der UK Holzrahmen enden.

    Wie gestaltet man den Übergang also am sinnvollsten? Schotter/Boden abtragen wäre natürlich noch machbar, sollte aber - sofern möglich - vermieden werden.

    Ja - grau = Sockel (Außenkante der Bodenplatte)
    Ja, Kompriband unterhalb der "Schwelle" (Tropfkante)

    Gruß,
    Robert
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  10. #9

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    Lösbar ist alles, selbst das Problem. Nur eben nicht mal eben. Schon gar nicht 08/15.

    Dazu gehört eine vernünftige Planung in Kenntnis der Örtlichkeit (nein - die Fotos reichen nicht!)
    Im Prinzip musst Du Winkelsteine o.ä. setzen (mit Abstand zur Fassade) und den "Burggraben" mit Gitterrosten überbrücken.
    Natürlich nix für Damen mit Stilettos - und barfuss auch gewöhnungsbedürftig. Aber alles andere hätte von vorneherein bei der Hausplanung berücksichtigt werden müssen!

    Wie´s genau geht - Planung
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  11. #10

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    und wenn man dann keine gepflasterte Terrasse wählt, sondern eine aufständerte Holzterrasse davor?
    DSCN0694a_he.jpg
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  12. #11

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    Wobei DIE DA in Sachen Holzschutz auch eher "ähäm" ist
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  13. #12
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    Tja, da ist es schade, dass man als Laien-Bauherr in keinster Weise dahingehend vom Baupartner beraten wurde (dem man eh schon viele Infos aus der Nase ziehen musste). Wenn ja zumindest mal ein Hinweis gekommen wäre, dass man frühzeitig über die Terrassenplanung nachdenken sollte...

    Immerhin haben wir ja die Aussage vom Haushersteller, dass wir bis ans Haus pflastern können, wenn wir dieses mit Dichtschlämme zusätzlich abdichten. Ich glaube, wir sprechen dann am besten nochmal am Baupartner vorbei direkt mit dem Haushersteller und lassen uns das schriftlich geben und die Arbeiten abnehmen.

    Dass die Fotos da oben für eine ordentliche Planung nicht ausreichend ist, ist natürlich klar. Sie sollten nur die ist-Situation zeigen und wir konnten ja nicht ahnen, dass es dann doch so kompliziert wird...
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  14. #13

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    Hallo zusammen,

    ich belebe diesen Thread wieder, da ich das gleiche Problem habe wie der TE.
    Kein GaLa-Bauer hat den Sockelbereich irgendwie erwähnt, da wird dann z.B. angeboten, Kies anzuschütten bis OK Fußboden.

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Im Prinzip musst Du Winkelsteine o.ä. setzen (mit Abstand zur Fassade) und den "Burggraben" mit Gitterrosten überbrücken.
    Nach einigem Lesen scheint die zitierte Ausführung die einzig korrekte für ebenerdige Bereiche zu sein.

    Den zusätzlichen Aufwand habe ich bei der Planung und Kalkulation nicht mit berechnet. Gesehen habe ich solch einen Burggraben auch noch nirgendwo.

    Wie ist eure Erfahrung, halten sich da viele einfach nicht dran? Warum sieht man sowas so selten?

    Viele Grüße
    Franz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von FranzBaut Beitrag anzeigen
    Wie ist eure Erfahrung, halten sich da viele einfach nicht dran? Warum sieht man sowas so selten?
    Viele halten sich in der Tat einfach nicht dran. Wenn ich hier in der Straße schaue (wo einige HRBs stehen) dann müssen entweder einige die Abdichung 30cm über die SChwelle hochgezogen haben oder es ist ihnen einfach egal. Ein ebenerdiger Eingang sieht halt für viele schön aus.

    Mein Gala war auch schmerzfrei als es um den Sockel ging - ich habe dann um jeden cm gekämpft und mich selber um die Höhen gekümmert. Kritischster Punkt war in der Einfahrt die hintere Kante an der das Gefälle startet und dort hab ich immernoch ~20cm (und irgendwann steht der Carport drüber und hält diesen Punkt 80% trocken.

    An der Terrasse war der Hausverkäufer so clever und hat gleich darauf hingewiesen das wir da besser eine Dichtbahn einziehen sollten (natürlich gegen Aufpreis) - trotzdem haben wir einen Traufstreifen und ca 15 bis 20cm Abstand zwischen Schwelle und Gelände gemacht... sicher ist sicher..
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  17. #15

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    Zitat Zitat von FranzBaut Beitrag anzeigen
    .....halten sich da viele einfach nicht dran? Warum sieht man sowas so selten?
    Ja, viele halten sich nicht dran. Warum? Weils Hinrschmalz und Geld kostet und nix für den Bleistiftspitzer ist, der sich am WE mit seiner Terrasse projektmäßig selbst verwirklichen will.

    In X von Y Fällen gehts auch gut. Aber eben nicht immer und leider gibt es keine Formel, um zu berechnen, ob man zu X oder zum Rest gehört.
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