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  1. #1

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    Frage Smart Home im Neubau

    Hallo zusammen,

    da wir demnächst bauen möchten, bietet sich die Installation von Smart Home an ;-)
    In der Zeitschrift Connected Home wurde dafür folgende Konfiguration empfohlen.
    Mich würde interessieren was ihr davon haltet?

    System: EnOcean
    Rechner: Pokini-Kompakt-PC
    Software: myHomeControl von Boot-Up

    Umgesetzt sollten Rolladen- (16 Stück) und Heizungssteuerung (Vaillant VC 126 + Wohnraumlüftung).
    Zudem Rauchmelder und eine Wetterstation innen/außen.
    Präsentation und Bedienung über ein Tablet.

    Welche Kosten kommen auf einen zu, ich dachte dafür etwa 5.000 Euro auszugeben.
    Falls noch möglich einzelne Leuchten steuern und Gegensprechanlage mit Kamera.

    Vielen Dank
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  2. Smart Home im Neubau

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  3. #2

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    Ich wuerde eine Gebaudeautomatisierung auf einen offenen Standard, z.B. KNX bevorzugen. Die gewuenschten Funktionen lassen sich damit realisieren, passt auch in den Kostenrahmen.
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  4. #3
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    Was benötigt man denn dafür für Komponenten und Software?

    Wäre dann eine verkabelte Lösung, oder? Wo müssen dafür Leerrohre verlegt werden?
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  5. #4

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  6. #5

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    Solange Du nur genau diese Sachen machen willst, die Du aufgeführt hast, ist m.E. KNX etwas Overkill. Denn allein die Software zum Programmieren ist ganz schön teuer.
    Ja, üblicherweise ist KNX verkabelt. Gerade im Neubau würde ich nicht mit EnOcean oder einer anderen Funklösung arbeiten. Du weißt nicht, ob nicht in wenigen Jahren dann jeder Deine Rolläden rauf und runterfahren, Deine Heizung abschalten, etc. kann. Und die Aktoren tauscht man nicht so schnell aus wie einen WLAN-Router, bei dem die Verschlüsselung nicht mehr sicher ist...

    Ansonsten gibt es für Details zu KNX einen besseren Ort:
    http://www.knx-user-forum.de

    Je nach Bastelaffinität kannst Du auch mit Lösungen wie fhem auf der Fritz!Box arbeiten. Die Frage nach geeigneten Aktoren bleibt dabei allerdings offen (kenne mich nicht aus, was es kabelgebunden jenseits von KNX gibt).
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  7. #6
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    Wenn KNX overkill / zu teuer ist und EnOcean zu unsicher / für einen Neubau nicht geeignet, was gibt es dann für Alternativen? Loxone?
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  8. #7

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    Wenn du die Rolllädenmotoren und die Schalter im HWR zusammen führst kannst du dich auch später für ein System entscheiden. Heizung und Lüftung sind ja sowieso im HWR zugänglich.

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  9. #8

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    Zitat Zitat von truxen Beitrag anzeigen
    Wenn du die Rolllädenmotoren und die Schalter im HWR zusammen führst kannst du dich auch später für ein System entscheiden.
    Bei mir laufen auch alle Ein- und Ausgänge in einem Schaltschrank zusammen. So lässt sich das System auch in 30 Jahren problemlos durch jedes andere ersetzen.
    Heizung und Lüftung sind ja sowieso im HWR zugänglich.
    Woher kennst Du den Grundriss von BlackUser?
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  10. #9

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    Naja, naive Annahme. Macht man es nicht so in einem Neubau? Ansonsten muss man halt noch eine Cat. 7 Leitung in Leerrohr zu Heizung / Lüftung legen.

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  11. #10
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    Richtig... Heizung, Lüftung und Verteilerkasten sind im Technikraum.
    Voraussetzung ist dann aber, dass alle Kabel von Rolläden, Dosen, Leuchten usw. einzeln in den Verteilerkasten führen?
    Und es können keine Standard-Schalter benutzt werden?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von BlackUser Beitrag anzeigen
    Voraussetzung ist dann aber, dass alle Kabel von Rolläden, Dosen, Leuchten usw. einzeln in den Verteilerkasten führen?
    Zumindest von den Komponenten, die man darüber steuern möchte. Ich halte es nicht für sinnvoll, die Beleuchtung im Gäste-WC "smart" zu steuern, aber wenn man möchte, kann man es natürlich machen.
    Und es können keine Standard-Schalter benutzt werden?
    Doch, wobei ich eher Taster nehmen würde.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von BlackUser Beitrag anzeigen
    Richtig... Heizung, Lüftung und Verteilerkasten sind im Technikraum.
    Voraussetzung ist dann aber, dass alle Kabel von Rolläden, Dosen, Leuchten usw. einzeln in den Verteilerkasten führen?
    Das hat dann aber nichts mehr mit "smart" zu tun. Der Sinn einer busbasierten Steuerung besteht ja nicht nur im höheren Komfort sondern auch in verringerten Installationsaufwand. Am Bsp KNX hiesse das z.B. ich sehe im Wohnzimmer 1 KNX-Buskabel 1,05m neben der Eingangstuer vor. Die Jalousien bekommen eine gemeinsame Netzzuleitung und das KNX-Buskabel, das ich von Anschlussdose zu Anschlussdose durchschleife. Am Anschlusspunkt neben der Eingangstuer kann ich dann mein gewuenschtes KNX-Bediengerät installieren. Vom Einzel-/Mehrfachtaster bis zum Raumcontroller mit zeit-/temperatur-/wasweisichalles-abhängigen Steuern der Jalousien ist damit alles realisierbar. Inklusive Rückmeldungen Jalousie oben, unten, zerstoert...

    Die Verwendung von Standardtastern ist ebenfalls möglich, man kann dessen Kontakt auf Binaereingang aufschalten und auswerten.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von karo1170 Beitrag anzeigen
    Das hat dann aber nichts mehr mit "smart" zu tun. Der Sinn einer busbasierten Steuerung besteht ja nicht nur im höheren Komfort sondern auch in verringerten Installationsaufwand.
    "Smart" ist das nach wie vor und hat immer den Charme, dass das System praktisch durch alles andere zu ersetzen ist.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich habe auf KNX gesetzt, denn es ist ein ausgereifter Standard. Das schöne an dem System ist die Erweiterbarkeit.

    Angefangen habe ich mit einer USB-KNX Schnittstelle, der Stromversorgung, Rolloaktor und einem Schaltaktor. Auf Lichtschalter hatten wir die 1 1/2 Jahre auf kostengrunden verzichtet. Das Licht bzw. Rollos wurden entweder von einem Bewegungsmelder oder dem Smartphone gesteuert.

    Später kam dann die Fussbodenheizungssteuerung und Lichtschalter hinzu.

    Auf Kostenseite hat sich das System gelohnt. Und den aktuellen Komfort möchte ich nicht mehr missen.
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  17. #15

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    Informiere dich mal über LCN
    Kabelbasiert und einfach nice.
    So kommt es bei mir, es wird nur 5×XX verlegt da ist die Daten- Ader mit drin das heißt an jeder Steckdose und an jedem Schalter hat man den Bus. Dann nur noch ne Tablette in die Dose und Progen und schon ist die Steckdose Schaltbar.

    Ohne Probleme auch mit ner Fritze Koppeln und man hat per Webinterface volle Kontrolle mit Smartphone und Computer.

    Infos : http://www.bus-profi.de/index.php/forum.html

    MfG

    Sefina
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