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  1. #1

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    Gasverbrauch Gasherd ermitteln ohne direkten Zähler?

    Hallo,

    für den Gasherd gibt es keinen seperaten Zähler. Es gibt den Hauptgaszähler und dann entsprechende Wärmemengenzähler für WW sowie Wasseruhren, mit denen über Differenzberechnung und Dreisatz die einzelnen Verbräuche der zwei Parteien für WW und Heizung ermittelt wird.

    Ist es irgendwie rechnerisch möglich, den Gasherdverbrauch zu errechnen? Über Brennwert, Wirkungsgrad des Heizkessels o.ä? Oder geht das nur empirisch? Also Heizung sowie WW-Erzeugung ausschalten und dann die einzelnen Gasherdbrenner für jeweils 5 Minuten in jeweils 3 Positionen (minimale, mittlere, maximale Flamme) einschalten, Gasverbrauch jeweils ablesen, evt. Ausgleichsgerade, Kurvenfunktion, Korrelationskoeffizient etc. berechnen und daraus die Gasverbräuche bei verschiedenen Gasherdstellungen ermittlen?
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  2. Gasverbrauch Gasherd ermitteln ohne direkten Zähler?

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  3. #2

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    Schwierig.
    Was genau willst Du denn ermitteln und wozu?
    Beim Trinkwasser sind Differenzmessungen übrigens unzulässig.
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  4. #3

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    Natürlich kannst du das irgendwie ausrechnen. Alles aus, Zähler ablesen. Gasherd 10min laufen lassen auf bestimmter Stufe. Zähler wieder ablesen. Damit hast du den Gasverbrauch in m3 (Liter).
    Aber was bringt dir das? Wie soll festgehalten werden, wer, wielange welche Stufen am Gasherd angeschaltet hat? Somit kannst du damit nichts anfangen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Kater432 Beitrag anzeigen
    ... Somit kannst du damit nichts anfangen.
    Doch, kann man.
    Dann werden die Kartoffeln und die Nudeln gezählt und über einen ermittelten Umrechnungsfaktor der Energieverbrauch fürs Mittagessen ermittelt.
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  6. #5

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    Trotzdem kann eine Parteil besch....en. Ich habe nur 10min gekocht, obwohl der Braten 2h im Ofen war ;-)
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  7. #6
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Was genau willst Du denn ermitteln und wozu?
    Ermitteln möchte ich den Gasverbrauch des Gasherdes, damit die Bezahlung der Gasabrechung nicht zum Nachteil der Partei ohne Gasherd wird.
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  8. #7

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    Aber wer bestätigt der anderen Partei ohne Gasherd wielange du diesen in Betrieb hattest?
    Stehst du dann immer mit Stoppuhr am Herd ? Ein Betriebsstundenbuch neben derm Herd?
    Sowas haben wir beim THW um bei Aggregaten/ Pumpen die Betriebsstunden zu notieren.
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  9. #8
    feelfree
    Gast
    Da kommt dann wohl noch eine Webcam in die Küche zur Beweissicherung ;-)
    Im Ernst, das hier:
    Also Heizung sowie WW-Erzeugung ausschalten und dann die einzelnen Gasherdbrenner für jeweils 5 Minuten in jeweils 3 Positionen (minimale, mittlere, maximale Flamme) einschalten, Gasverbrauch jeweils ablesen, evt. Ausgleichsgerade, Kurvenfunktion, Korrelationskoeffizient etc. berechnen und daraus die Gasverbräuche bei verschiedenen Gasherdstellungen ermittlen?
    wäre zwar möglich, aber den aktuellen Verbrach wenn Du WIRKLICH kochst bekommst Du dadurch ja auch nicht.
    Ich würde es einfach schätzen, z.B. so: gekocht wird 300 Tage im Jahr, im Schnitt ist der Gasherd eine Stunde an, dabei wird eine Leistung von ca. 1kW abgeben (Beim Anheizen deutlich mehr, beim vor sich hin köcheln deutlich weniger). Macht 300kWh oder ca. 30m³ Gas pro Jahr.

    Oder, wenn Du es genauer haben willst: Den gesamten Kochvorgang am Gaszähler ablesen und über N Kochvorgänge mitteln. WW-Erzeugung muss dann aber ausgeschaltet sein.
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    Und was spricht gegen einen zweiten zähler ?
    Das mit dem verbrauch abschätzen haut sowieso nicht hin ,weil eine erfassung der ganzen stufenlosen zwischeneinstellungen unmöglich ist .
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    Ermitteln möchte ich den Gasverbrauch des Gasherdes, damit die Bezahlung der Gasabrechung nicht zum Nachteil der Partei ohne Gasherd wird.
    Keine Chance.

    Wie schon von den Anderen korrekt bemerkt, ist die Nutzung nicht einrechenbar. Mal kocht man auf einer Flamme, mal auf zwei, mal Stufe 1 oder Stufe 3, zur Weihnachtszeit werden ständig Plätzchen gebacken, im Sommer mehr draußen im Garten gegrillt (Gasherd bleibt aus), die Leistung und somit der Verbrauch über den Kochzeitraum, schwankt ständig.

    So ein Gasherd hat eine Gesamtleistung von 8-11kW. Da macht es halt schon einen Unterschied ob alle paar Tage nur eine Suppe gekocht wird, oder ob ständig Menüs kreiert werden, und der Backofen in Betrieb ist. Dementsprechend wird sich der Gasverbrauch zwischen wenigen hundert kWh und vielleicht 1.000kWh einpendeln. Ich kenne nur eine Person die mit Gas kocht, und der hat mir mal was von 3-4 Flaschen pro Jahr erzählt. Ob das repräsentativ ist? Wohl eher nicht. 3-4 Flaschen, das wären dann irgendwas zwischen 400-600kWh.
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  12. #11

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    Doch, auch das ist realistisch. Die Nutzung ist halt nicht bei jedem Herd gleich (nur gelegentlich mal Nudelwasser für 2 Personen oder täglich 2 warme Mahlzeiten für 4 Personen...).

    Da eine Messung (auch mit Unterzähler) viel zu teuer kommt und eine Erfassung der tatsächlichen Nutzung nicht klappen wird, bleibt hier nur die schon erwähnte Schätzung.

    Setzt man z.B. 500kWh/a an, sind das (mit anteilig Grundgebühr) max. € 50,- jährlich.
    Das dürfte weitgehend im "Rauschen" der Heizung untergehen.
    Insofern wenig Konfliktpotential bei solch einem Pauschalansatz. Hoffentlich!
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Doch, auch das ist realistisch. !
    Realistisch vielleicht, mir ging es um das Wort "repräsentativ". Meine Erfahrungen mit Leuten mit Gasherd sind eher begrenzt.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    [...] in jeweils 3 Positionen (minimale, mittlere, maximale Flamme) einschalten, Gasverbrauch jeweils ablesen, evt. Ausgleichsgerade, Kurvenfunktion, Korrelationskoeffizient etc. berechnen und daraus die Gasverbräuche bei verschiedenen Gasherdstellungen einen Durchschnittverbrauch ermitteln?
    so scheint es wohl richtiger zu sein.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    feelfree
    Gast
    Nein, so ist es auch nicht richtiger. Oder willst Du später jedesmal sekundengenau auf die Uhr gucken, wenn Du am Gashahn drehst?
    Einzig und allein der Verbrauch bei einer durchschnittlichen Koch-Session, oder besser, bei vielen durchschnittlichen Koch-Sessions, z.B. eine Woche lang, hilft dir wirklich weiter.
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  17. #15

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    hmmm....das wäre fast schon einen eigenen thread wert. "Wieviel Energie benötige ich zum Kochen folgender Speisen":

    Zuerst mal den Wirkungsgrad des Herds ermitteln, denn ein beträchtlicher Teil der Energie der Flamme geht ja in den Raum. Dazu nehmen wir einen Topf, ermitteln vorher dessen Masse, und füllen 1 Liter Wasser rein. Dann Feuer marsch, Zeit stoppen bis das Wasser kocht, Gaszähler ablesen, Energiebedarf für den Topf rausrechnen. Damit haben wir einen Referenzwert den wir für verschiedene Töpfe ermitteln können.
    Nun können wir anfangen die verschiedenen Speisen zu berechnen.

    Am Ende steht dann eine App mit einer Liste der verschiedenen Speisen, dem Energiebedarf zum Kochen, und dem Energieeinsatz in Form von Gas. Zukünftig muss dann vor jedem Kochen die Speise ausgewählt werden, womit die App dann jeden Tag den Energieaufwand kumuliert. Am Ende des Jahres müsste man dann den JKE ermitteln können, also den Jahres-Koch-Energieeinsatz.

    Die Ergebnisse schicken wir dann nach Brüssel und lassen daraus eine Norm basteln.
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