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Gitterziegel, Kalksandstein oder Porenbeton?

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  1. #1

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    Gitterziegel, Kalksandstein oder Porenbeton?

    Hallo,

    ich fange diese Woche mit dem Rohbau an und habe mich immer noch nicht für ein geeignetes Mauerwerk entscheiden können.

    Ich überlege zwischen diesen drei Varianten:

    1. Wienerberger Poroton Gitterziegel
    2. Kalksandstein
    3. Porit Porenbeton

    Ich baue in einer ländlichen Wohnsiedlung an einer mäßig befahrenen Straße, trotz alledem sind mir Schallschutz, aber auch Wärmeschutz wichtig!

    Im Forum konnte ich nachlesen das Kalksandstein eine gute Schalldämmung, aber nur mäßige Wärmedämmung bietet. Bei Porenbeton umgekehrt, u.s.w...

    Könnt Ihr mir bei der Entscheidung helfen, gibts vielleicht noch eine Alternative die Schallschutz und Wärmeschutz gleichwertig abdecken?

    Mauerwerk:
    Außenwände: zweischalig, 17,5 + 12 cm Dämmung, Luftschicht und 11,5
    Klinker
    Innenwände: 17,5 cm tragend plus 11,5 cm nichttragend


    Danke, Dylan
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  2. Gitterziegel, Kalksandstein oder Porenbeton?

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  3. #2
    Christian St
    Gast

    Mensch, Bob

    geh mal auf den Sucheknopf und stell dann deine Frage in zwei Tagen nochmal.
    Gruss Christian
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  4. #3

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    Hello Dylan,

    the answer is ****in' in the wind! (Hey, welcher Filter macht hier aus b-l-o-w lauter Sternchen?)

    Im Ernst: Wenn's diese Woche mit dem Rohbau losgehn soll, kommt die Frage aber reichlich spät, isn't it?
    Je nach Material ändern sich nicht nur das Komfortmerkmal Schallschutz. sondern auch elementare Dinge wie Statik und Wärmeschutz. So unterscheiden sich bspw. Porenbeton und KS-Stein nicht nur deutlich im U-Wert, sondern auch gravierend in ihrer Tragfähigkeit.
    Ist denn im Vorfeld des Bauvorhabens schonmal das Wort "Planung" gefallen?

    So, genug genörgelt. Mein Tipp für echte Rocker, die's gerne auch mal nachts krachen lassen: Alle Außenwände und tragenden Innenwände KS-Planelemente. Aber die Dämmstärke würde ich erhöhen. Restliche Innenwände können auch aus Porenbeton sein, das verträgt sich. Oder rund ums Musikzimmer (nichttragende) doppelschalige Leichtbauwände mit verstärktem Schallschutz.

    Gruß,
    Peter
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ist denn im Vorfeld des Bauvorhabens schonmal das Wort "Planung" gefallen?
    Danke erst einmal für die Antwort
    Ja, Planung gibt es. Es gibt auch einen Wärmeschutznachweis der das Haus mit Kalksandstein zum KFW60 Haus macht. Geplant war aber Gitterziegel, das hätte dem Wärmeschutz sicher auch keine Nachteile verschafft. Jetzt hat unser Nachbar (Doppelhaushälfte), der das EG schon stehen hat, "vergessen" für die Trennwand entsprechende Trennwand-Steine zu nutzen, er hat Standardgitterziegel genommen, die anscheinend nicht wirklich toll im Schallschutz sind?

    Die Handwerker die gerade die Bodenplatte gießen haben mir gesagt ich könne jetzt noch entscheiden welche Steine ich nehmen mächte, da KFW-mäßig alles in Ordnung sei mit den beiden anderen Alternativen, Porenbeton, ...

    Aber die Dämmstärke würde ich erhöhen.
    In der Planung sieht der Wandaufbau so aus:
    17,5 cm ???
    12 cm Dämmung
    3 cm Luftschicht
    11,5 cm Klinker

    Vielleicht reicht 12 cm?

    Danke.
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  6. #5
    Avatar von Reilinga
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    Hallo Dylan ,

    so grundsätzlich gilt - je schwerer etwas ist, desto mehr Schall wird absorbiert. Ergo hat normalerweise ein KS bessere Schalldämmwerte als ein Poroton oder Porenbeton Stein. Allerdings hat der Stein auch den geringsten Wärmedämmwert. Bei meinem Bau (Poroton) wird das Treppenhaus (innen) mit Porotonfüllziegeln gebaut, damit der Schall nicht so stark durchkommt => Porotonsteine in die Beton reingegossen wird. So was geht auch noch - hast letztlich die Qual der Wahl.

    Wenns wg. KFW reicht (und da solltest nicht nur die Jungs von der Baustelle sondern auch deinen Planer für den Wärmeschutznachweis fragen), dann kannst ruhig den KS nehmen (is glaub ich auch am günstigsten in den Herstellungs-/Materialkosten). Falls mit der Wärmedämmung doch noch Probleme auftreten, dann würd ich einfach die Dämmung noch n tick größer machen.

    Gruß Reilinga
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Guck´ doch mal ...

    ... in den Wärmeschutznachweis, was da für ein Wandaufbau beschrieben wird und mit welchem U-Wert das Bauteil Außenwand in die Berechnung eingesetzt ist.
    KfW60-Häuser werden auch schon mal kontrolliert .
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  9. #7
    Themenstarter

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    Wandaufbau im Wärmeschutznachweis

    Hi,

    finde ich auch ganz richtig das KFW60 Häuser kontrolliert werden. Egal.

    Der Wandaufbau im Wärmeschutznachweis ist wie folgt beschrieben:



    Ich denke hier ist KS erlaubt?
    Geändert von Dylan (05.07.2006 um 08:02 Uhr)
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  10. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Klar ...

    ... KS kannste hier unbesorgt nehmen.
    (In den Krümeln gesucht und gefunden: Gipsputz ist normalerweise 15mm stark und hat ein Lamda von 0,7 - ändert aber nix an den 0,24).

    Wennste statt dem KS einen Gasbeton 0,7 nimmst, ändert sich der U-Wert auf 0,21 und bei Rohdichte 0,6 auf 0,20. Aber das muss der Statiker entscheiden. Gitterziegel machen hier keinen Sinn.
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