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  1. #1
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    Frage Tiefgarage am Haus mit Kellerdurchgang

    Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und zunächst mal ein großes Lob. Das hier ist so ziemlich das Beste was einem Bauherrn über den Weg laufen kann.

    Meine Frage: Wir haben uns für ein massiv gebautes Reiheneckhaus entschieden. Neben dem Haus ist die Auffahrt und Garage geplant. Ich würde die Garage gerne "versenken". D. h. eine Tiefgarage neben dem Haus mit entsprechender Auffahrt. Die Garage soll einen Durchgang in den Keller haben, so das es bequem wird.

    Bausausführung Keller ist so vorgeshen: (Auszug Baubeschreibung) Fundament/Sohle Stahlbeton; tragende Wände aus mauerwerk oder Beton/Stahlbeton in Sichtschalung mit WU-Beton; Isolierung aus Dickbeschichtung; Kellerdecke aus Betonfertigteile und/oder Ortbeton.

    Kann man nicht einfach die Garage als "Aussenkeller" gestalten? Also Bodenplatte/Sohle entsprechend größer, Mauerwerk und Kellerdecke drauf?

    Wie sieht es wohl mit einer Baugenehmigung dafür aus? Was kann/wird das wohl kosten???

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß Karsten
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  2. Tiefgarage am Haus mit Kellerdurchgang

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  3. #2

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    Unverbindlicher gehts kaum mehr für eine Baubeschreibung: man weiss eigentlich nur, dass man ein Fundament, tragende Wände und eine Decke bekommt. Alle Details behält sich jedoch der BU vor. Was ist überhaupt Sichtschalung? "Sichtbeton" würde eine besondere Oberflächenanforderung bedeuten. Wie soll denn die Garage ausgeführt werden lt. Baubeschreibung?

    Gegen eine Erweiterung der Bodenplatte ist bautechnisch sicher nichts einzuwenden (falls genehmigungsfähig!). Das ganze erfordert auf alle Fälle eine professionelle Planung, da zahlreiche neue Faktoren zu berücksichtigen sind (Ableitung der Oberflächenwässer/Rampe, Ausführung der Decke, ...)

    Was kann/wird das wohl kosten??" - keine Ahnung. :Roll
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  4. #3
    Gast
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    @ berndk, leider ist der Baubeschreibung tatsächlich nicht mehr zu entnehmen.

    Die Garage soll ursprünglich als Fertiggarage neben dem Haus stehen. Die Tiefgaragenidee ist auf meinen Mist gewachsen. Wir haben hier in der Umgebung einige Häuser mit Tiefgarage (allerdings unter dem Haus). Mir gefällt das sehr gut, zumal man bei Regen, Wind und Schnee trockenen Fußes in den Keller kommt. Des Weiteren könnte ich dann auf der Tiefgarage noch zusätzliche Terrassefläche anlegen etc.

    Gruß Karsten
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  5. #4
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    schon mal überlegt...

    wieviel Platz da noch für die Zufahrt bleibt? Oft haben Reihenhäuser ja nicht gerade viel Platz vor dem Haus und je nach dem, wo die Garage hinkommt, also eher nach vorne oder nach hinten (hier: Bauamt befragen!!) kann's ganz schön steil werden.

    Im Extremfall wird die Garage unbrauchbar (es sei denn, man hat einen Geländewagen).

    Auch schon erlebt: Der Fahrer, der den Wagen aus der Garage bewegen will, braucht oben eine 2. Person, die freie Fahrt winkt, damit der Fahrer den Wagen aus der Garage "herausschießen" kann.

    Weiter gehts: Was, wenn die notwendige Rinne vor der Garage z.B. durch Laub verstopft ist? Na dann Prost!

    Zusätzlich ggf. einen Bodeneinlauf in der Bodenplatte der Garage. Was für ein Lastfall liegt denn an. Je nach dem wirds wieder aufwendiger.

    Wie tief liegt eigentlich der Kanal? Im Zweifel kommt noch eine Hebeanlage (mit regelmäßiger Wartung...) hinzu.

    Ich will ja nicht schwarz sehen, würde mir aber genau überlegen, was ich da vorhabe und was die Konsequenzen sein können.

    Viele Grüße, Markus
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  6. #5
    Gast
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    @ Markus, danke für deine Anregungen.

    Es bleiben vor der Garage etwas mehr als 8 Meter Platz für die Auffahrt. Bei einer Tiefe von 2,40 m? sind das dann etwa 30 cm Gefälle pro Meter? Dürfte doch nicht allzu viel sein oder?

    Zur Entwässerung ist für das Haus sowieso vorgesehen: Ein Pumpunsumpf mit Schmutzwasserpumpe oder Hebefix? Bringt mich das weiter?

    Gruß Karsten
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  7. #6
    Lebski
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    Ob die 8 mtr. langen? Glaub ich nicht. Schau mal da nach:
    http://www.fh-mainz.de/fr_bauing/per...terial/4-1.pdf
    Übrigens, wenn die Garage bis zur Grenze geht, und als Terrasse genutzt werden soll, ist meines Wissens nach die Einwilligung des Nachbarn nötig.

    Übrigens sind diese Zufahrten im Winter toll! Viel spass beim Schneeschippen.
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  8. #7
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    sach ich doch....

    ...paßt für'n Geländewagen.

    Mal angenommen, der PKW hat nen Radstand von 2,5m (ich denke, das kommt so ca. bei einem mittleren PKW hin). Dann braucht der 'ne Bodenfreiheit von 37,5 cm....

    Also: abhaken...

    Gruß, Markus
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  9. #8
    Avatar von bauhexe
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    Tiefgarage ?

    mal überlegt was das kostet? Sollen die Häuser unverkäuflich werden?

    Eine Fertiggarage kostet einem BT in der Regel im EINKAUF inkl. der Fundamente weit weniger als 4T€. Da sind die Tore schon dabei.

    "...kann's ganz schön steil werden.
    Im Extremfall wird die Garage unbrauchbar (es sei denn, man hat einen Geländewagen). ..."
    So ein Quark!

    Die Rampe, kein Problem wenn der Platz und das Geld da ist. Es gibt auch Planungsregeln für Rampen, Tiefgar. und Stellplätze, da braucht man dann keinen Geländewagen.
    Aber die Statik, die Abdichtung, Be- u. Entlüftung, Rampe frostsicher, Öffneranlage und, und , und .... das kostet echt Geld.
    Dann rechnet außerdem zusätzlichen Aufwand im Tiefbau, weil Kellertiefe reicht nicht, + zusätzlicher Aufwand beim Rohbau, weil Stützen- Riegelkonstruktion, es sollen da ja auch Autos reinkommen, in Parklücke rangieren und wieder rausfahren können. :Roll
    Fazit: uferlos Fettichgaragen ums X-fache billicher
    Gruß Hexe
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  10. #9
    Avatar von bauhexe
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    Hab ich mal wieder zu lange telefoniert.
    Da waren gleich 3 schneller.
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  11. #10
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    Na Hexe, dann rechne mal. Ich lass mich ja gerne überzeugen. Vielleicht liege ich ja falsch.

    Gruß, Markus
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  12. #11
    Avatar von bauhexe
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    bei 8m Länge für ne Einfahrt und einer Tiefe von 2,40m reicht nicht, da Gründung vergessen), fang ich das Rechnen erst gar nicht an.
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  13. #12
    Avatar von bauhexe
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    aba ich hab noch einen:
    Lastenaufzug: Kostet für PKW 1-geschoßige: 70T€ ohne Rohbau, nur Aufzug.
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  14. #13
    Gast
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    @ Lebski, auch dir danke für die Info´s.

    So schnell darf man als Häuslebauer doch nicht aufgeben.

    Die Garage ist so ziemlich neben/am dem Ende der Hausseite geplant, kann aber durchaus noch ein gutes Stück weiter nach hinten. 2, 3 oder 4 m weiter nach hinten sollte kein Problem sein.

    Zum Thema Nachbar: Auf der Seite kein Nachbar sondern Straße (Gehweg)

    Zum Thema Schnee: Man kann nicht alles haben, würde ich in kauf nehmen.

    Hat jemand mal ´ne Idee was sowas kosten könnte? 15-20 TSD Euro wäre so mein Limit. Es steht noch nichts, also könnte man von Anfang an richtig planen.

    Gruß Q.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Gast
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    @ bauhexe, danke auch an dich.

    Gründung? Ich habe die 2,40 m Tiefe nur geschätzt, da das doch in etwa die Geschosshöhe des Kellers sein dürfte oder? Die Garage hat doch dann die gleiche Sohle wie der Keller?

    Gruß Karsten
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  17. #15
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    frach ers ma das Bauamt!!! Die sagen Dir schon, wo Du Deine Garage hinstellen darfst.

    Gruß, Markus
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