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  1. #1

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    Preisunterschied Massivhaus - Holzständerhaus

    Hallo ich habe mal eine Frage,

    wir möchte diese Jahr ein Haus bauen. Nun als erstes haben wir ein paar Baumessen besucht und uns diverse Musterhäuser von BT angeschaut. Als wir dann zwei drei Preise hatten, sowohl von großen BT wie auch von einem der nur regional baut, gingen wir dann mit diesem Vorentwurf zu einem Architekten. Die Angebote waren für ein normales Haus mit Poroton T12, rechteckig klare Form, 1 dritter Giebel, WU-Keller, 150 qm² Wohnfläche, 80 qm² Nutzfläche, Kniestock 75 cm und Satteldach und lagen für den Rohbau mit Fenster, Dach, Spenglerarbeiten, Innentreppe, Gelände gärtnerfertig verfüllt bei 170000€ (Festpreis). Der Architekt sah unsere ersten Ideen an und meinte wir sollen doch ohne Keller bauen und dafür ein paar qm² mehr Wohnfläche, davon hätten wir mehr. Also machten wir einen neuen Plan. Nun sieht das Haus wie folgt aus, Haus ohne Keller, 166 qm Wohnfläche (inkl. 12 qm² HW-Raum), 630 qm³ umbauter Raum, teile des OG offen bis zum Dach, 160cm Kniestock und versetztes Pultdach. Der Architekt empfahl uns das Haus als Holzständer zu bauen und kam jetzt auf einen Preis für den Rohbau inkl. Bodenplatte, Fenster, und Innentreppe, komplett ohne Trockenbau (alle Wände offen) von 185000 €, komplett soll es 245000€ kosten. Nun fragen wir uns natürlich, wieso kostet das Haus jetzt ohne Keller 15000€ mehr nicht wie besprochen weniger oder gleich viel. Das Vergleichsangebot war von einem kleinen regionalen BT (Kaufmann + Architekt) der das Haus auch extra für uns plant und mit ortsansäßigen Handwerker erstellt. Liegt es daran, das Holzbau so viel teurer ist? Das Haus soll in der Südpfalz (Raum Landau) gebaut werden.

    Vielleicht könnt Ihr uns ja weiterhelfen, wir sind im Moment echt ratlos.

    mfg

    waeze
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  2. Preisunterschied Massivhaus - Holzständerhaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von waeze Beitrag anzeigen
    Nun fragen wir uns natürlich, wieso kostet das Haus jetzt ohne Keller 15000€ mehr nicht wie besprochen weniger oder gleich viel.
    Haben Sie diese Frage schon mal dem Architekten gestellt??????

    Und war das Vergleichsangebot WIRKLICH vergleichbar????

    MfG
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  4. #3

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    Äpfel mit Birnen verglichen?

    Der höhere Preis kann vielen Ursachen haben. Dazu müßte man jeweils das komplette LV miteinander vergleichen, was bei Holzständer versus Massivbau noch schwieriger wird als es eh schon ist.

    Gibt´s vielleicht Kommunikationsschwierigkeiten? Wenn er vorschlägt den Keller wegzulassen damit es günstiger wird, und dann einen "Plan" erarbeitet der teurer wird, dann würde ich höflich nachfragen, was das soll.

    Gerade beim Baupreis muß man immer mit Toleranzen rechnen, aber hier läuft bereits die Tendenz in die falsche Richtung. Entweder as 1. Angebot war daneben, oder im 2. Angebot wurden noch Extras eingeplant.

    Ganz nebenbei bemerkt, was soll das mit dem WU Keller? Die Profis werden Dich gleich darauf aufmerksam machen, daß es so etwas nicht gibt. Entweder weisse Wanne nach DIN xxxxx oder einfacher Keller.
    Es macht eben schon einen Unterschied ob eine weisse Wanne mit allem drum und dran realisiert wird, oder ob die Baufirma nur WU Beton in die Schalung kippt.

    So gibt es viele Punkte die den Preis beeinflussen und die man aus der Ferne kaum beurteilen kann.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Entweder weisse Wanne nach DIN xxxxx oder einfacher Keller.
    Auch nicht ganz.
    Weisse Wanne nach WU-RiLi
    an sonsten Abdichtung nach DIN 18195 T ??? (je nach Lastfall - legt das Bodengutachten fest)

    MfG
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  6. #5

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    Unabhängig von der generellen Vergleichbarkeit und anderen oben schon beschriebenen Einflußfaktoren:
    Bei dem BT handelt es sich um ein kakuliertes Angebot.
    Handelt es sich beim Architekten auch wirklich um ein Angebot oder um eine Schätzung?
    gruss
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  7. #6
    Themenstarter

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    Bei dem Architekten handelt es sich auch um ein kalkuliertes Angebot, da das Angebot von seiner Frau stammt und diese schlüsselfertiges Bauen anbietet. Der Preis ist also fest und es fehlt nur noch die Unterschrift. Im Angebot vom BT steht als Kellerbeschreibung ausführung mit wasserundurchlässigem Beton B25 mit Abdichtung nach DIN 18195 T. Nun haben wir schonmal mit einem Rohbauer gesprochen und der meint ein Keller unserer Größe koste ungefähr 30000-40000 €. Kann es sein das ein Rohbau ohne Keller, mit Estrich, Innenputz, Dach und Fenster mit 630 m³ 190000€ kostet.

    Wir sind echt ratlos, unser Architekt sagt, es geht nicht günstiger.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von waeze Beitrag anzeigen
    Bei dem Architekten handelt es sich auch um ein kalkuliertes Angebot, da das Angebot von seiner Frau stammt und diese schlüsselfertiges Bauen anbietet.
    Arrrrgggghhhh - Mogelpackung!!! Warum sind die nicht ehrlich und treten gleich als GÜ auf. Ich wittere (nicht hauen) Unrat

    ........
    Im Angebot vom BT steht als Kellerbeschreibung ausführung mit wasserundurchlässigem Beton B25 mit Abdichtung nach DIN 18195 T.
    KapesKokolores. Entweder WU Konstruktion (=Weisse Wanne) oder Abdichtung nach 18195 T ?.
    Alles andere ist weder Fisch noch Fleisch - bloß Müll


    Wir sind echt ratlos, unser Architekt sagt, es geht nicht günstiger.
    Nochmal - das ist nicht IHR Architekt - das ist der seiner Frau.
    Suchen Sie sich mal einen WIRKLICH freien Architekten, führen mit dem ein Vorgespräch (dabei bitte klären, ab wann der Kollege Honorar verlangen wird) und dann mal weitersehen.
    Oder zu einem seriösen GÜ. Die sind aber noch rarer als seriöse Architekten, die kleine EFH planen und bauleiten.

    MfG
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  9. #8

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    Zitat Zitat von waeze Beitrag anzeigen
    Kann es sein das ein Rohbau ohne Keller, mit Estrich, Innenputz, Dach und Fenster mit 630 m³ 190000€ kostet.

    Wir sind echt ratlos, unser Architekt sagt, es geht nicht günstiger.
    ..es dürfte auch etwas günstiger gehen (auch mit "normalem" Keller, evtl auch mit WW)...aber warum sollte der Architekt wollen...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    .....aber warum sollte der Architekt wollen...
    Damit er den Auftrag kriegt vielleicht .
    Was nützt ne hohe Zahl (wenn sie nicht so hoch sein MUSS) und der Kunde geht woanders hin???
    MfG
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Damit er den Auftrag kriegt vielleicht .
    Was nützt ne hohe Zahl (wenn sie nicht so hoch sein MUSS) und der Kunde geht woanders hin???
    MfG
    ...wenn er ein guter Verkäufer ist, kann er den Kunden einschätzen (ok, in dem Fall liegt er wohl falsch, dass ein Bauwilliger zum bauexpertenforum rennt, damit muss man aber auch heute noch nicht automatisch rechnen).
    Von einem höheren Preisniveau lässt sichs leichter operieren...wenn er gleich etwas niedriger kalkuliert hätte (seine Frau in dem Fall), wärs dem Bauwilligen mit einiger Sicherheit auch nicht preiswert genug gewesen...
    -
    Vielleicht ist er ausreichend ausgelastet und fährt eine Gewinnoptimierungsstrategie
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    bernix, du glaubst aber doch nicht, dass die "beschriebenen" varianten auch
    nur ansatzweise vergleichbar sind?
    dann is gut
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  13. #12

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    bernix, du glaubst aber doch nicht, dass die "beschriebenen" varianten auch
    nur ansatzweise vergleichbar sind?
    dann is gut
    ..im Gegenteil: Und das erhöht ja die Chance für Gewinnoptimierung!

    Stichwort: "alle Wände offen". Von Dämmung hab ich nix gelesen, von Installationsebene schon garnicht, nichts von Materiallieferung (zB OSB-Platten, Dampfsperre, Dichtbänder...). Ein vergleichbarer Rohbauumfang ist das niemals...
    Und 60000 Mäuse für den Restausbau: Dazu sag ich schon garnichts mehr.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Wieso sind die beschriebenen Varianten nicht vergleichbar? Uns gehts es grundsätzlich darum, was für ein Oreis realistisch ist für ein Haus mit 107 m² Grundfläche und 155 m² Wohnfläche, 623 m³ umbauter Raum, 160cm Kniestock und versetztes Pultdach. Ich hab mal was von 300€ pro m³ gelesen als Richtlinie.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    waeze, ich glaube, Sie gehen das falsch an. Ein "Haus" ist nur ein abstrakter Begriff und nicht ein konkretes Projekt, das für Preisvergleiche taugt. Vielleicht beschäftigen Sie sich, bevor Sie irgendwas unterschreiben und das hinterher bereuen, erst ein wenig genauer mit der Materie:

    Beim Entschluß, ein "Haus" zu bauen, haben Sie die Wahl zwischen Billiarden verschiedener Baustoffe, Qualitäten und deren Kombinationen. Sie können für einen Fußboden Auslegeware für ein paar Euro nehmen oder Terrazzo (ab 300 Euro/qm), bei der Wärmedämmung können Sie die EnEV gerade einhalten oder ein Passivhaus bauen. Dazu kommen verschiedenste Dachsteine, Sanitärarmaturen, der Elektrikstandard etc. pp.

    Oben wurde zu Recht gesagt, daß man nur auf der Grundlage eines konkreten Leistungsverzeichnisses, das hunderte oder tausende von Seiten umfaßt, konkrete Preisvergleiche machen kann. Alles andere ist nicht sinnvoll.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von waeze Beitrag anzeigen
    Wieso sind die beschriebenen Varianten nicht vergleichbar? Uns gehts es grundsätzlich darum, was für ein Oreis realistisch ist für ein Haus mit 107 m² Grundfläche und 155 m² Wohnfläche, 623 m³ umbauter Raum, 160cm Kniestock und versetztes Pultdach. Ich hab mal was von 300€ pro m³ gelesen als Richtlinie.
    ..für eine grobe Schätzung reichts, für mehr aber nicht.

    Haus incl Keller mit normaler bis geringer Ausstattung (gilt auch für den Keller).
    WW = Aufschlag, hochwertige Ausstattung = Aufschlag, Kein Keller = Aufschlag, Abschlag gibts praktisch nur bei Eigenleistung, aber nicht so viel wie manche Anbieter gerne ansetzen..)
    -
    Wir haben uns mal vor einem Jahr ein Haus (ca 600m³, mit "normalem" Keller) rechnen lassen, da hats gepasst, schlüsselfertig (ohne die Malerarbeiten), aber bei ganz sparsamer Ausstattung (zb keine FBH, wobei die nicht sehr viel mehr kostet, sofern man nicht hinterher auf die Idee kommt...
    gruss
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