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Haus in Schwedischer Bauweise mit leichter Schräglage

Diskutiere Haus in Schwedischer Bauweise mit leichter Schräglage im Forum Sanierungskonzept & Kostenschätzung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Haus in Schwedischer Bauweise mit leichter Schräglage

    Hallo,

    ich habe eine frage zu einem Einfamilienhaus mit leichter schräglage in schwedischer holz Bauweise. es wäre ein interessantes kaufobjekt für mich und meine freundin, da zum grundstück auf dem das haus steht nochmal 700m2 landwirtschaftlicher grund dazu gehören.

    meine frage: lässt sich sowas nachträglich pilotieren bzw. begradigen oder welche lösungsansätze gibt es das haus zu begradigen. kann man das anheben, auf den anderen grund setzen, neu pilotieren und dann wieder rückversetzen. welche ansätze gibt es da sonst noch? einfach innen die böden ausgleichen? bzw. auch anheben, wegschaffen, keller drunter setzen und wieder zurückversetzen?

    hier der makler-text als zusammenfassung:
    1984 bis 1987 gebaut als schwedisches Holzhaus
    Wohnfläche von ca. 110m² auf Grundstück mit 702m². Da keine Pilotierung erfolgte, befindet sich das Haus in leichter Schräglage.

    3 Schlafzimmer, das Bad/WC, das separate WC, der große Wohn-Essraum, die Küche, der Arbeitsraum sind gut angeordnet, jedoch in sanierungswürdigem Zustand.

    Heizung:Gas-Zentralheizung bzw. Kachelofen im Wohnzimmer.


    würde mich um eure antworten freuen, weil uns die lage und der kaufpreis/umfang schon gefallen würde. was muss man da ca. rechnen für eine begradigung bei der größe so grob 10.000, 100.000, unmöglich?
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  2. Haus in Schwedischer Bauweise mit leichter Schräglage

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  3. #2

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    Was man machen kann und was nicht, hängt davon ab, WARUM das Haus schiefsteht.
    Möglichkeiten wären
    • schon schief gebaut
    • Falsche Gründung
    • Erdfall/Unterspülung
    • Fäulnis tragender Bauteile
    • Pfusch beim Zusammenbau
    • ........


    Und was in Dreiteufelsnamen soll eine "Pilotierung" sein?
    Makler
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  4. #3
    Themenstarter

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    pilotierung nennt man bei uns wenn man dicke pfeiler aus beton in die erde treibt auf denen das haus dann aufgebaut wird. offenbar wurde beim bau darauf verzichtet weil man gedacht hat der boden ist fest genug

    der grund für die schieflage ist der baugrund an sich hier generell im rheintal in österreich an der grenze zur schweiz.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast

    dat is...

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Und was in Dreiteufelsnamen soll eine "Pilotierung" sein?
    Makler
    ... nen geistiger Tiefflieger
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  6. #5

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    Kurz und schmerzlos
    Abreissen + neu bauen!
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  7. #6

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    pilotierung nennt man bei uns wenn man dicke pfeiler aus beton in die erde treibt auf denen das haus dann aufgebaut wird.
    ...nennt man bei uns Pfahlgründung....aber gut...man lernt gerne dazu!

    offenbar wurde beim bau darauf verzichtet weil man gedacht hat der boden ist fest genug
    Trennte uns (Deutschland und Österreich) eben noch die unterschiedlichen Begriffe, so scheint bem Umgang mit dem Baugrund -bzw. dessen Untersuchung- die gleiche Leichtigkeit vorzuherrschen...

    So eine "Schieflage" nachträglich (und vor allem dauerhaft!) wieder zu beheben dürfte nicht ganz ohne sein. Habe diesbezüglich allerdings keine wirklichen Erfahrungen anzubieten. Dürfte aber teuer werden...

    Grüßla

    Thomas
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  8. #7

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    Ergänzung
    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    ....so scheint bem Umgang mit dem Baugrund -bzw. dessen Untersuchung- die gleiche Leichtsinnigkeit vorzuherrschen...
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  9. #8
    Themenstarter

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    beim googlen bin ich auch grade drauf gekommen, der begriff "pilotierung" ist hier wohl ein regionaler den man sonst so nicht kennt, liest man aber doch recht häufig hier auch hier im büro kennt keiner einen anderen begriff dafür ... aber gut, Pfahlgründung *g*

    ja was weiß ich, wenn ich neu bauen würde dann würde ich mich schon damit beschäftigen ob der grund trafgfähig genug ist und im kleinsten zweifel mache ich so eine Pfahlgründung (auch ich lerne grade dazu)

    hab mir nur gedacht, dass man holzhäuser eher leicht bewegen kann... ist in dem fall doch nicht so.

    schade... ohne die schräglage würde ich wahrscheinlich schon bei der bank für die finanzierung sitzen :/
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  10. #9

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    nennt man bei uns Pfahlgründung
    bei uns nimmt man Pfähle, in Ö eben Piloten....


    Gipser
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  11. #10

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    schade... ohne die schräglage würde ich wahrscheinlich schon bei der bank für die finanzierung sitzen
    ....ohne die tolle Schräglage wäre die Hütte wahrscheinlich schon verkauft....

    Thomas
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  12. #11

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    in Ö eben Piloten
    ...eben..und wenn die dann verrottet sind...tja...das war's dann mit der Gründung....

    TB
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  13. #12

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    Klar kann man das Holzhaus leichter bewegen.
    Und wenn es (wie bei Schwedenhäusern zumeist üblich) in Fertigteilbauweise errichtet wurde, sollte man es durchaus zerlegen und dann (auf neues Fundament) wieder neu aufstellen können.
    Was das kostet, sagt Dir am besten derjenige, welcher das Haus hergestellt bzw. aufgestellt hat!

    Was mich etwas irritert, sind die 3 Jahre Bauzeit. Ich kenn das bei Schwedwenhäusern eher im Bereich von 3 Wochen bis 3 Monaten. Dar reine Aufstellen sogar in 3 Tagen...

    Wie schräg ist denn die "leichte Schräglage" überhaupt?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Krampen Beitrag anzeigen
    ..1984 bis 1987 gebaut als schwedisches Holzhaus...
    , in eigenleistung, vermutlich...
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  16. #14

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    Das Haus darf m.M.n lediglich soviel Kosten wie

    der Grundstückswert minus Abrisskosten plus Pfahlgründung zur Herstellung der Baureife für ein neues Objekt!

    Für alle anderen Maßnahmen, die Du als Möglichkeit erfragt hast (Demontage/Remontage etc.pp.) findest Du niemanden der das fair und seriös kalkulieren kann und dir auch noch Gewährleistung gibt.

    Wie gesagt: Das Haus hat keinen Wert, und ist bestimmt wegen Einsturzgefahr schon unbewohnt, stimmts?
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  17. #15

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    Prinzipiell

    geht sowas in vielen Fällen schon, z.B. mit hydraulischen Teleskoppfählen. Allerdings sind schon für die Aussage, ob und wie das im konkreten Fall funktioniert, Untersuchungen des Gebäudes und des Baugrundes erforderlich.
    Erst dann kann Dir jemand was über die Kosten sagen.
    Das wird sich im vorliegenden Fall kaum lohnen.
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