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  1. #1

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    Wie genau sind Schätzpreise?

    Hallo,

    wie aussagekräftig sind denn die Kubikmeterpreise einer ersten Kostenschätzung?

    Ich frage deshalb, weil auf dieser Budgetgrundlage das Haus vom GÜ feingeplant werden soll. Die Hausnummer, die auf "2-3 Tausend Euro hinkommen soll" ist bisher 350 Euro pro Kubikmeter (mittlerer Standard, kompakte Bauweise, < KW30, zwei Vollgeschosse).

    Gibt es irgendwo solche Schätztabellen oder ist das GU-spezifisch, die Zahl.
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  2. Wie genau sind Schätzpreise?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    "soll"...

    ...

    was ist mittlerer Standard? was ist kompakte Bauweise? was sind zwei Vollgeschosse?

    Die Antwort kannste Dir denken...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Arapahoe Beitrag anzeigen
    < KW30, zwei Vollgeschosse).
    KW oder kW oder vielleicht doch KfW?

    Die Hausnummer, die auf "2-3 Tausend Euro hinkommen soll"
    Wenn er das schafft kriegt er einen Nobelpreis. Eine Schätzung für einen Hausbau, und das auf < 1% genau. Hut ab. Das schafft man nur wenn dicke Reserve einkalkuiert wird.....und der Rest wird irgendwie passend gemacht.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Na, 350 EUR/kbm hört sich ja nach ner dicken Reserve an Ralf
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast

    Also mit dem was wir bisher wissen...

    ... ist das nette satte Reserve

    120 qm 550 m³ bummelig 1.600 pro qm

    Nett
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  7. #6
    Avatar von fmw6502
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    ich kann es nur mit unseren Erfahrungen (Planer, sowie Einzelvergaben) in Oberbayern (Umland von Ingolstadt) vergleichen. Wir liegen unter € 350/m³ fürs Haus bei gleichzeitig sehr guter Bausubstanz (T7, Holzalu-Fenster,...) und ca. 26 [kWh/m²a] gem EnEV.

    Also muß das Bauen in Mainz sehr teuer sein oder der GÜ hohe "Reserven" in seiner Schätzung haben. Oder kann es sein, daß er mit einem niedrigen Grundstückspreis (inkl. Privatstraße?) ködert und dann dies kompensiert?

    Achja, die Schätzung unseres Planers hat insgesamt gut getroffen, auch wenn es einzelne Abweichungen nach oben und unten gab. Bzw. die Bauherren haben das "gesparte" wieder bei anderen Gewerken draufgehauen

    Gruß
    Frank Martin
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke für die Anworten:

    @ Mohrrübe - genau so ähnlich ist die Basis nach welcher der GÜ "schätzt" - mittlerer Standard heißt, dass einem was Tolles versprochen wird, aber man nicht beurteilen kann, ob dem so sein wird... deswegen habe ich ein paar Eckwerte genannt, um sich Größenordnung vorstellen zu können.

    KfW zwischen Passiv und Kfw55 (@R.B) - da ist wirklich kein Schnick Schnack drin (okay kleine Einliegerwohnung...) - allerdings teilunterkellert und eine Garage plus große Terasse auf der Garage. Dann das übliche Kinder-Elternbad und das war's so ziemlich. Und das ganze noch recht kompakt...
    Die erste Hausnummer hieß 400K :yike sund den Energiestandard bekommen wir mit plus 60K hin (plus läppische 12.000 für die Einliegerwohnung)
    @Mohrrübe Erdgeschoß plus Obergeschoß, das genauso groß ist und keine Dachschrägen enthält.

    Dass dies mein Budget sprengt, kann sich jeder vorstellen. Denn @fmw6502 das Gründstück kommt on top und ist eher teuer!
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast

    wie? plus 60k€ nur für den...

    ...Energiestandard?

    hat er vorher gar nix gemacht, oder was?

    Das Problem ist, ohne daß Du Dich verschaukelt fühlst, diese Eckdaten lassen dermaßen viel Interpretationsspielraum zu
    kfw, irgendwas zwischen passiv und 55 oder <30?

    Da brauchste schon a gscheide Planung wie ein mir bekannter Statiker jetzt sagen würde...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ja, is schon klar... ich schätze der GÜ wollte mir das maximale Budget aus den Rippen leiern.
    Trotzdem frage ich mich, ob ich mich auf ein solches Spiel einlassen soll, nur weil mir das Grundstück gefällt.... bin desillusioniert!

    Ich kenne seinen Energiestandard nicht. Aber für die Schätzung bat ich ihn, SEINEN üblichen Standard zu rechnen - also Zweifachverglasung, irgendne Dämmung und unten eine "günstige" Gasbrenntwerttherme. Herausgekommen sind die angesprochenen 400K für ein Haus mit max. 10x12 Grundfläche. Find ich auch als Laie schon happig.

    Aber was kann ich tun? Angebot ausarbeiten lassen und frustriert absagen...
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  11. #10

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    1. Mir kommt diese Über-den-Daumen-peil-Hausnummer mittels Kubikmeter-Preis so vor, als habe der GU/BT/GÜ (whatever)
    schonmal "verstanden" hier ist ein Betriebswirt, der ein Angebot haben möchte und dieser Clientel darf ich ja auch mit dieser Kalkulationsmethodik begegnen, damit signalisiere ich ihm möglicherweise "Augenhöhe" (=VertrauensPlus), weil "man" ja weiß, dass eine genaue Kalkulation soo schwierig ist.
    Nebenbei habe ich (GU/BT) auch die Schmerzgrenze des AG ausgelotet.

    2. Zu dem Preis. In der Tat ist das Bauen im Rhein-Main-Gebiet recht kostenintensiv. Aber es geht nicht, sich einzelne Module des Hauses rauszuziehen und sich daraus eine "ordentliche Bausubstanz" abzuleiten. Da braucht es weit mehr. Auch ein T7 macht sich bei einem großen EFH höchstens mit 1-2% Diferenz in der Gesamtsumme bemerkbar, Fenster sind in Relation ähnlich.
    Was man braucht ist eine genaue Leistungsbeschreibung, die vom BT zu bekommen ist aber sehr schwer. Was es dazu braucht kann man nachlesen, auch hier im Forum. Die Strategie sollte sein, so etwas durchzuprügeln, mit allem Elan.
    Dann erkennt man sehr schnell, ob man zusammen kommt. Die meisten BT blocken schon sehr früh und sind dann eh raus.
    Und niemals-nie OHNE vorheriges eigenes Bodengutachten einen Vertrag abschließen - nicht vergessen, dieses als Vertragsgrundlage einzuarbeiten (brauchst Du sowieso und kannst es dir ja anrechnen lassen).

    3. Der Preis fürs Warmeinpacken würde mich schon stutzig machen

    4. Viel Zeit in die persönliche Bauleitung investieren.
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  12. #11
    MoRüBe
    Gast

    Moment mal ....

    ... was haben wir hier für eine Rechtssituation? BT (also inkl. Grundstück) oder GÜ (der baut auf irgendeinem Grundstück)?? Im letzteren Fall kannste doch das Grundstück kaufen und der GÜ kann Dir mal am Hobel bl...

    Und dann machste wat anständiges mit nem vernünftigen Planer. Hausnummer: 300 k€.

    Nur mit ner Gastherme und 2fach-Isofenstern wirste bei dem Energie-Standard eh nix)
    Geändert von MoRüBe (14.06.2009 um 18:23 Uhr) Grund: Nachtrag
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  13. #12
    Themenstarter

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    @bughandle

    zu 1: es geht eher um die Schmerzgrenze. Als die ausgetestet war, hieß es sinngemäß "okay, dann müssen wir kleiner planen" ich sinngemäßt "okay, dann müssen wir es lassen"

    zu 2: das gibt es - aber was darf da denn nicht drinstehen???

    zu 3: mich auch.... und zwar dermassen... GÜ sagt mit 8-10% Aufschlag ist das nicht machbar.

    Ich bestelle mir gerade von der Verbraucherzentrale eine Musterbaubeschreibung, leider habe ich noch keine entdeckt, die up to date entsprechende Energie"klauseln" drinne hat. Aber der Standard dürfte auch funktionerien.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    ... was haben wir hier für eine Rechtssituation? BT (also inkl. Grundstück) oder GÜ (der baut auf irgendeinem Grundstück)?? Im letzteren Fall kannste doch das Grundstück kaufen und der GÜ kann Dir mal am Hobel bl...

    REchtssituation ZWANGS GÜ - das Grundstück geht nicht an jemanden, der ohne ihn bauen möchte.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Olaf (†)
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    Also doch...

    BT
    Finanzämter lassen sich nicht mehr auskungeln.
    Zum Schluss bezahlste ihm den Bau mit Märchensteuer und wenn das FiA den Braten gerochen hat darfste fürs ganze (Haus+Grundstück) auch noch Grunderwerbssteuer zahlen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Wir liegen unter € 350/m³ fürs Haus bei gleichzeitig sehr guter Bausubstanz
    Auf wieviel EUR/kbm kommst Du denn Frank?
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