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  1. #1

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    Zustimmung Nachbar

    Hallo zusammen,
    wir beabsichtigen eine bestehende DHH zu erwerben, die abgerissen und neu aufgebaut werden soll

    2 Varianten:

    a) Besitzerin der anderen DHH stimmt zu, daß unser Haus, ca. 0,4m höher wird, d.h. das das Dach übersteht

    da die Räume jetzt Mindestgrößen haben

    b) wir legen den Keller 0,4m tiefer, damit wir aber nicht Probleme mit dem Unterfangen bekommen, meint der A. lassen wir 1,5m Grenzabstand im Keller frei. Dieser Bereich um die Kellertreppe ist dann zwar nicht nutzbar, aber wäre statisch wohl ohne Probleme und ohne große Mehrkosten lösbar

    kann die Nachbarin überhaupt ablehnen?
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  2. Zustimmung Nachbar

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  3. #2

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    Hm... Ich frage mich eher folgendes (Mindestgröße = Mindesthöhe?):

    1. Ist das Vorhaben so überhaupt zulässig, also abreißen und höher bzw. tiefer bauen?

    2. Muss die Nachbarin zustimmen?

    3. Warum fragt ihr sie nicht, ob sie zustimmt?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Der Architekt hat beim Bauamt gefragt, die meinten , höher bauen ist grundsätzlich von Zustimmung Nachbarin abhängig

    1) ok ich kann sie natürlich fragen, wollte aber vorab wissen, ob sie es immer ablehnen kann

    2) der A. meinte Alternative wäre tiefer legen des Kellers, durch tiefergraben
    damit man aber nicht alles unterfangen muß (sehr aufwenig,teuer und gefährlich), sollte eben der Keller nur im Abstand von 1,5m tiefer gelegt werden
    dann ist zwar der Keller im Bereich der 1,5m, also des Treppenabgangs nicht nutzbar, aber wäre egal

    schuld an allem wäre, daß das bestehende Haus vor 50 jahren mit 2,8m Geschoßhöhe incl. Decke gebuat wurde, was heute nciht mehr zulässig sei-daher die Frage, ob Nachbarin überhaupt ablehnen kann, denn sonst könnte man das Haus ja nie abreißen- es sei denn man legt den keller tiefer

    was meinen die Bauträgerexperten, Architekten etc.
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  5. #4
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von pummelchen Beitrag anzeigen
    schuld an allem wäre, daß das bestehende Haus vor 50 jahren mit 2,8m Geschoßhöhe incl. Decke gebuat wurde, was heute nciht mehr zulässig sei.
    Verstehe ich nicht.
    2.80 m Geschosshöhe abzüglich 30 cm (übliche Werte für Decke angenommen 18 cm, Fussbodenaufbau angenommen 12 cm) ergibt 2.50 m lichte Raumhöhe, also für Wohnräume der übliche Standard und absolut zulässig
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  6. #5

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    ... und dann wärst du noch 10cm (in bayern?) über
    der grenze einer zulässigkeit.
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  7. #6
    Themenstarter

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    jetzt blicke ich nicht mehr durch
    Manfred H ist ja auch Bayern, wie ich auch

    das bisherige Haus ist Keller 2,25, Erdgeschoß 2,80 , dann 1.Stock 2,70m immer mit Decke, ausgebautes Dach 2,30 lichte Höhe
    und der Architekt sagt, daß man heutzutage damit nicht hinkommt
    und jetzt meint ihr man kommt doch hin?
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  8. #7

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    ich würde sagen, ja.

    aber zeig doch mal ein schnitt.

    klar, ist nach heutigen maßstäben eine lichte raumhöhe
    von 2,60m vielleicht "angenehmer"...
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  9. #8
    ManfredH
    Gast
    Was meinst du bzw. dein Architekt mit "dass man heutzutage damit nicht hinkommt"?

    Mit der neuen, seit 2008 gültigen Bauordnung wurden die Anforderungen an Aufenthaltsräume sogar reduziert; eine lichte Mindesthöhe von 2.40 m bzw. im Dachgeschoss 2.20 m ist jetzt nur noch für Gebäude ab Gebäudeklasse 3 vorgeschrieben. Für Gebäude der Klassen 1 und 2 gibt es diesbezüglich überhaupt keine Anforderungen mehr.

    Ob dein Haus unter Klasse 2 oder 3 fällt, hängt davon ab, ob der Fussboden des obersten Geschosses mehr als 7 m über dem Gelände liegt. Aber selbst dann müsste es doch mit den von dir aufgeführten Höhen noch gut funktionieren.

    oops, Baumal war schneller
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  10. #9

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    Es gibt auch Systeme, mit denen Fussböden mit deutlich weniger als 12 cm Aufbauhöhe möglich sind. Ist dann allerdings teurer.

    Was ist denn im Keller geplant? Aufenthaltsräume oder Lagerräume, die eine geringere Deckenhöhe haben können? Soll die Dämmung unter die Bodenplatte, unter den Estrich im Keller oder unter die Kellerdecke?
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  11. #10

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    @ seschmi

    kümmere dich doch erst mal um die belange
    deiner patienten....
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  12. #11

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    @ Baumal

    Zitat Zitat von Baumal Beitrag anzeigen
    @ seschmi
    kümmere dich doch erst mal um die belange deiner patienten....
    Klar, und ich als Hausfrau hätte mich mehr um die Belange meines Hauses kümmern sollen...
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  13. #12

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    zeig doch mal dein haus.
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  14. #13
    Themenstarter

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    ich werde am Montag mal den Plan einscannen und hochladen

    Lt. A: es fehlen um gleiche Firsthöhe mit NBH zu erreichen 0,38cm,weil im Bestandsplan ist als Geschoßhöhe im EG 2,8, im OG 2,7 vermaßt.Nach den gültigen Vorschriften und Konstruktionen sind diese Maße heute nicht mehr möglich


    kann es sein, daß wir eine Fertighaus DHH bauen wollen und die Firma dies womöglich nicht kann?

    denn ihr schreibt ja, daß die Vorschriften es nicht schuld sein können


    ich verstehe jetzt nur noch Bahnhof- wir sind heute bei einer anderen FHF, mal sehen, was die sagen

    PS: Firma plant z.Zt. mit 2,43m Geschoßhöhe im Keller, würde ca. 2,17 m entsprechen
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  16. #14
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von pummelchen Beitrag anzeigen
    kann es sein, daß wir eine Fertighaus DHH bauen wollen und die Firma dies womöglich nicht kann?
    ???

    Ob ihr ein Fertighaus bauen wollt, können wir dir nicht sagen; das müsst ihr schon selber wissen.

    Die Firmen, die Fertighäuser anbieten und bauen, können dies normalerweise auch.

    Bisher war übrigens immer von Architekt die Rede und nicht von Fertighaus. Kann es sein, dass der zitierte Architekt gar kein unabhängiger solcher ist, sondern Mitarbeiter eines Fertighausherstellers, und bei seiner Planung an feste Höhenmasse aus seiner Typenplanung gebunden ist ?
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  17. #15
    Themenstarter

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    es muß doch über 7m sein
    da 2,80+2,70+2,50 = größer 7m
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