Ergebnis 1 bis 5 von 5

WP Dimensionierung und Kollektorfläche

Diskutiere WP Dimensionierung und Kollektorfläche im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    10.2008
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Personalberater
    Benutzertitelzusatz
    noch blutiger angehender Bauherr
    Beiträge
    72

    WP Dimensionierung und Kollektorfläche

    Liebe WP-Experten,

    ich brauche eine Einschätzung von euch für eine Entscheidung, die wir in Bezug auf unsere Kollektormatten treffen müssen:


    Die Berechnung unseres Wärmebedarfs wurde nach dem Hüllflächenverfahren (gut, schlecht oder Standard-Methode?) durchgeführt und ergab einen Wert von 8,8 kW.

    Im ursprünglichen Werkvertrag war die WP eines bekannten schwedischen Herstellers mit einer Heizleistung von 9,98 kW eingeplant und 16 Kollektormatten mit einer Gesamtfläche von 128qm vorgesehen. Alternativ wurde uns die WP auch eine Nummer kleiner mit 8,2 kW und 12 Kollektormatten (96qm) angeboten, aber da wollte man die Wärmebedarfsrechnung abwarten.


    Wir haben aufgrund der Wärmebedarfsrechnung nun den Vorschlag erhalten, dass wir die kleinere Pumpe nehmen können und dafür statt der 12 Matten lieber 14 Matten installieren um eine bessere Entzugsleistung zu haben.

    Ich meinte auch immer wieder gelesen zu haben, dass dies ein guter Weg ist um nicht eine zu groß dimensionierte WP zu nehmen, die aufgrund der Überdimensionierung uneffizient arbeitet. Würdet ihr sogar noch „einen draufsetzen“ und gleich 16 Kollektormatten installieren, damit die Entzugsfläche noch größer ist?


    Danke für eure Hilfe und viele Grüße,

    dungan
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. WP Dimensionierung und Kollektorfläche

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Wenn ich das richtig sehe, dann soll hier mit einer Entzugsleistung von 85W/qm gearbeitet werden.

    Das wäre für mich ein absolutes NO-GO !

    Die Fläche durch weitere Matten vergrößern ist zwar möglich, aber immer an die Druckverluste denken.

    Fazit: Probleme mit diesen Kompaktabsorbern sind vorhersehbar, von einer effizienten Betriebsweise mal ganz zu schweigen.

    Schau mal im HTD, da haben schon Nutzer ihr Leid geklagt.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2008
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Personalberater
    Benutzertitelzusatz
    noch blutiger angehender Bauherr
    Beiträge
    72
    Hallo Ralf,

    danke für die Warnung. Aufgrund der Grundstücksgröße mussten wir leider zu den Kompaktabsorbern greifen. Was wäre denn aus Deiner Sicht das kleinste Übel?

    Wenn ich Dich richtig verstehe, hälst Du es für unwahrscheinlich aus 1qm Boden 80W Heizleistung zu entziehen. Ist das nicht stark abhänging von dem Boden und dem Grundwasser, den man vor Ort hat? Ich meine Werte gelesen zu haben, die bis 120W/qm gehen.

    Nach der Rechnung macht es doch Sinn bei der kleineren Anlage (8,2kW) die größere Absorberfläche (128qm) zu nehmen. Da wären wir bei 65W/qm. Reicht denn die 8,2kW Anlage für unsere Gebäudeheizlast (8,8kW) aus? Wo kommen die anderen 0,6kW her? Steckdose?


    gruß&dank,
    dungan
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Dungan Beitrag anzeigen
    Wenn ich Dich richtig verstehe, hälst Du es für unwahrscheinlich aus 1qm Boden 80W Heizleistung zu entziehen. Ist das nicht stark abhänging von dem Boden und dem Grundwasser, den man vor Ort hat? Ich meine Werte gelesen zu haben, die bis 120W/qm gehen.
    Natürlich spielt die Bodenbeschaffenheit eine Rolle, aber bei der hohen Entzugsleistung hast Du innerhalb kürzester Zeit einen Eisklotz im Boden. Jetzt könnte man natürlich wieder mit latenter Wärme usw. argumentieren, aber man sollte nicht vergessen, dass diese Energie (dann zum Schmelzen) auch wieder zugeführt werden muss. In der Zwischenzeit arbeitet die WP mit verdammt kalter Sole und einer entsprechend niedrigen Leitungszahl.

    Zitat Zitat von Dungan Beitrag anzeigen
    Nach der Rechnung macht es doch Sinn bei der kleineren Anlage (8,2kW) die größere Absorberfläche (128qm) zu nehmen. Da wären wir bei 65W/qm. Reicht denn die 8,2kW Anlage für unsere Gebäudeheizlast (8,8kW) aus? Wo kommen die anderen 0,6kW her? Steckdose?
    Eine größere Absorberfläche ist immer von Vorteil. Ob die 8,2kW ausreichen? Das kommt darauf an, wie genau die Heizlast berechnet wurde.
    Man kann eine WP schon knapp auslegen, aber nur auf der Basis belastbarer Zahlen.

    Ansonsten muss tatsächlich irgendwie (el. Heizstab?) zugeheizt werden.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von crax Beitrag anzeigen
    Wärmebedarf(KWh) und 8,8 KW sind unterschiedliche Größen.
    Höchstens es wurde nach einer alten Norm gerechnet.....denn es gab mal Zeiten da hiess es Wärmebedarf.

    Gurß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen