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  1. #1

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    Ist das solide?

    hi,
    wir planen die Anschaffung eines fertiggestellten Hauses: 350.000.- € incl. Nebenkosten.
    EK: 70.000.- € + 10.000.- € Förderung der Stadt.
    Ausserdem haben wir eine Wohnung (Wert: 170.000.- €) mit einer Schuld von ca. 30.000 €. Restlaufzeit: 2,5 Jahre.
    Wir benötigen also ein Darlehen in Höhe von 280.000.- € um Haus zu kaufen und Wohung zu halten. (Verkauf gestaltet sich mit unseren Preisvorstellungen 185.000.- € schwierig).
    100.000 KFW-Darlehen (Wohnen mit Kind) zu 3,65% Nominal
    180.000 Annuitätendarlehen zu ca 4% nominal.
    /jeweils 10 Jahre zinsfestschreibung)

    Überlegung: 3 tilgungsfreie Jahre beim KFW um die zusätzliche Belastung (650.- €) aus dem Wohungsdarelehen besser zu meistern. Die Zinsen hierfür kann ich steuermindernd mit der Miete verrechnen. Realistische Kaltmiete: 750.- €. Im kommenden Jahr ist mit weiterem EK in Höhe von 25.000 .- € aus dem Verkauf eines Gartengrundstücks zu rechnen.
    Einkommen aktuell: 2700.- Netto + 350.- € Kindergeld
    Meine Frau erhält 300.- Elterngeld und wird in zwei Jahren wieder arbeiten. (750.- €)

    Wie ist eure Einschätzung?

    danke
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  2. Ist das solide?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Diba Diba du...

    4,35% nominal sollte euer Zins per heute bei der XXXX sein.
    Solide, ja!
    Annuitätendarlehen geht günstiger, das KfW-Darlehen wäre aber teurer...alles in allem okay, weil die XXXX eine gute Bank ist die relativ flexible Möglichkeiten bietet.
    Die Belastung ist bestimmt tragbar, das müsst ihr aber selbst entscheiden.

    Lasst euch aber ausrechnen, wie hoch die Tilgung bei der KfW ab dem 4. Jahr wäre...dürfte bei ca. 1,80% liegen
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (19.10.2009 um 11:27 Uhr) Grund: Namen des Instituts geXt
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  4. #3

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    Zitat Zitat von hidis Beitrag anzeigen
    Wie ist eure Einschätzung?
    Das wird knapp, daran ändert auch eine Tilgungsaussetzung nichts.

    Einfach mal die Zahlen rechnen. Die beiden Darlehen (KfW+Bank)kosten Euch zusammen etwa 1.300,- € /Monat. Großzügig gerechnet bleiben dann inkl. Kindergeld 1.750,- € übrig, inkl. Elterngeld etwa 2.000,- €. Bei einem 4 Personenhaushalt reicht das, aber große Sprünge sind nicht drin.

    Ich vermute mal, Du kennst Deine laufenden Kosten am besten. Also, hinsetzen und rechnen, und dann prüfen wie weit Ihr mit den 2T€ kommt. Die Nebenkosten für ein Haus nicht unterschätzen. Dazu haben wir hier schon einige threads geschrieben.

    Was bedeutete "fertiggestelltes" Haus? Neubau? Bestand?
    Hintergrund: Da könnten unter Umständen noch weitere Kosten lauern die Deine Finanzplanung schnell in´s Wanken bringen.

    Dann noch ein paar Monate Mietausfall, und schon stehst Du mit dem Rücken zur Wand. Wie sicher könntest Du wie lange vermieten, so daß die Wohnung zumindest "schuldenfrei" wäre? Dann könnte man zur Not auch ein paar Monate Leerstand verkraften. Ansonsten wäre tatsächlich zu überlegen ob man sich nicht von der Wohnung trennt.

    Also, völlig ausgeschlossen ist Dein Vorhaben nicht. Ich würde aber mit spitzer Feder rechnen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Volker P Beitrag anzeigen
    XXXX XXXX du...
    Es gibt viele Finanzinstitute die gute Konditionen bieten können.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Dass der Verkauf bei knapp 10% über Wert schleppend verläuft, kann ich mir vorstellen.
    Tragen die Mieteinnahmen die Belastung für die Wohnung?
    Das Elterngeld gibts nur ein Jahr lang, die 300 Euro fallen also für ein Jahr weg. Kinderbetreuung kostet auch ordentlich Geld, wenns nicht der kostenlose Kindergarten ist, also besser jetzt schon berücksichtigen. Oft genug geht Frau nur wieder arbeiten, um "drin" zu bleiben, nicht um Geld für die Haushaltskasse zu beschaffen.

    Ich würde zur Pufferung von Mietausfällen, Renovierungskosten und sonstigen Unvorhergesehenheiten EK zurückhalten. 10K wären dafür sicher nicht verkehrt.
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  7. #6

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    aber nur die subventionieren KfW mit 0,5%

    Gruß
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  8. #7

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    Zitat Zitat von hidis Beitrag anzeigen
    hi,

    Ausserdem haben wir eine Wohnung (Wert: 170.000.- €) mit einer Schuld von ca.
    ...
    (Verkauf gestaltet sich mit unseren Preisvorstellungen 185.000.- € schwierig).

    Ist der Wert der Wohnung realistisch?

    Ich denke man muss definieren was der "Wert" eines Objektes ist.

    Ich vermute im vorliegenden Fall hat der Fragesteller irgendwann einmal 170.00,- € für die Wohnung bezahlt und hätte jetzt gerne 185.000,- € dafür.

    Der Wert ist in der Regel das, was jemand dafür auf den Tisch legt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Vllt. gibt es auch Angebote, etc. und die 185 sind realistisch. Aber ich denke die Meisten überschätzen sich bei so etwas.

    Viel Erfolg!

    Gruß
    Karle
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Großzügig gerechnet bleiben dann inkl. Kindergeld 1.750,- € übrig, inkl. Elterngeld etwa 2.000,- €. Bei einem 4 Personenhaushalt reicht das, aber große Sprünge sind nicht drin.
    Das sehe ich anders, aber das hängt wohl davon ab, wie groß die Sprünge sein sollen. Hier sollte die Familie hidis mal zwei Monate lang gewissenhaft Buch führen und genau auflisten, was so an Lebenshaltungskosten anfällt. Lebensmittel, Sprit, Kfz-Versicherungen und -Steuern (gemittelt über 12 Monate), übrige Versicherungen, dabei nicht die Unterhaltskosten der neuen Bleibe und evtl. zusätzliche Versicherungen dafür vergessen, etc. pp.

    Wenn Ihr bei 3000 landet wirds eben knapp

    LG,
    Tom
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  10. #9
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    danke für Eure Einschätzung.

    Wir werden wohl den "Wert" unserer Wohung überdenken und das Verkaufen in professionelle Hände geben.
    Uns ist das Risiko auf die Mieteinnahmen angewiesen zu sein zu hoch. Lieber verabschiede ich mich von meiner Vorstellung was die Wohnung wert ist und definiere eine neue Schmerzuntergrenze für den Preis.
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  11. #10

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    Sorry aber ihr seht 2t Euros als knapp ?? Hier gibt es genug Familien mit 2 Kindern die monatlich 1300 Euros + 328 Euro Kindergeld Ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen !! So das sind in meinen Augen 1628 Euro in einen 4Personenhaushalt dadavon Miete, Strom Auto etc. zu bezahlen geht auch.

    Außerdem verstehe ich auch nicht warum da keine großen Sprünge drin sind ??
    Salopp gerechnet 100 Euro Versicherungen im Monat, 600 Euro Lebensmittel,50 Euro Telefon, Handy,Internet, 100Euro Strom, 80Euro Wasser, 20 euro Fernseh, 40Euro Heizung, 100Euro Kleidung, 30Euro Grundsteuer, kfz Steuer 25Euro, Hobbys 30Euro, Taschengeld 50 Euro,ergibt nen Rest zu 2000 Euro von 775Euro !!

    Entschuldigung wenn das nicht ausreichend ist weiß ich auch nicht !! Falls was fehlt sind ja noch 775 übrig

    Vielleicht leben ja gewisse Personen hier in ner anderen Welt

    Wie gesagt ich kann hier die Rede von keinen großen Sprüngen nicht verstehen aber vielleicht will es mir einer erklären
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  12. #11

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    Das Haus ist nicht alles. Irgendwann nervt zu hohe Belastung.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von zenger325 Beitrag anzeigen
    Sorry aber ihr seht 2t Euros als knapp ?? Hier gibt es genug Familien mit 2 Kindern die monatlich 1300 Euros + 328 Euro Kindergeld Ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen !!
    Aber die müssen auch kein Haus unterhalten.
    Eine Hütte kostet Geld, und zwar viel Geld. Hat man dieses Geld nicht und lebt aus der Substanz, dann kann man irgendwann den Renovierungsstau nicht mehr schultern und die Hütte verwahrlost.

    Beispiel: Die schreibst was von 40,- €/Monat für die Heizung. Das funktioniert NIE. Damit kannst Du vielleicht noch eine 70qm Mietwohnung beheizen, aber niemals die Heizkosten für ein komplettes Haus schultern. Es geht ja nicht nur um den Verbrauch, sondern da laufen noch Wartungskosten, Reparaturen usw. usw. auf.....von Rücklagen für größere Reparaturen oder Ersatz der Anlage mal ganz zu schweigen.

    Ohne schönzurechnen sollte man min. 2% der Baukosten jedes Jahr als Rücklage bilden. Das sind bei einem typ. EFH schnell mal 300,- € bis 400,- € pro Monat.

    Grundsteuer 30,- €/Monat? Davon kannst Du in den meisten Gemeinden und Städten nur träumen.

    Ich habe ja nichts gegen Finanzierungen die knapp gerechnet werden, aber man sollte niemals versuchen sich so etwas schönzurechnen. Abgesehen davon, würde Dir bei 1300,- € monatlichem Einkommen und 4 Personen, keine Bank eine Immobilie finanzieren.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    ballycoolin
    Gast
    Zitat Zitat von zenger325 Beitrag anzeigen

    Außerdem verstehe ich auch nicht warum da keine großen Sprünge drin sind ??
    Salopp gerechnet 100 Euro Versicherungen im Monat, 600 Euro Lebensmittel,50 Euro Telefon, Handy,Internet, 100Euro Strom, 80Euro Wasser, 20 euro Fernseh, 40Euro Heizung, 100Euro Kleidung, 30Euro Grundsteuer, kfz Steuer 25Euro, Hobbys 30Euro, Taschengeld 50 Euro,ergibt nen Rest zu 2000 Euro von 775Euro !!



    Vielleicht leben ja gewisse Personen hier in ner anderen Welt

    Wie gesagt ich kann hier die Rede von keinen großen Sprüngen nicht verstehen aber vielleicht will es mir einer erklären

    Tja, das ist etwas, was ich persönlich auch nicht verstehe. Bei anderen scheint das so einfach zu gehen, obwohl sie zu viert nicht annähernd das zur Verfügung haben, was ich alleine verbraten kann.
    Jetzt einmal eine Gegenrechnung: Ich zahle 500 Euro für Versicherungen, 200 Euro Heizung für eine Wohnung... Man könnte jetzt ewig so weitermachen. Anscheinend lebe ich auch in einer anderen Welt. Wie kann einer 500 Euro für Versicherungen zahlen, der andere nur 100?

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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    500 Euro. Das kann nur die BU sein. So eine böse mit LV und Kapitalbildung? Brrrrr
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Quelle Beitrag anzeigen
    500 Euro. Das kann nur die BU sein. So eine böse mit LV und Kapitalbildung? Brrrrr
    Vermutlich eine KV.

    Gruß
    Ralf
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