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  1. #1

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    Hilfe !!!! WFA hat abgelehnt

    Hallo,
    Ablehnungs Grund lautet :
    -----------
    Das Objekt erfüllt nicht den energetischen Standard einer Neubauföderung ( gem.Anlage 1 Nr.1.7 WFB2010)
    Es ist lediglich ein Förderung nach Nr.5.4.3 a WFB 2010 ( Erwerb bestehenden Wohnraums) möglich.
    -----------
    Neubauförderung hätte für mich bedeutet 113000€.
    Es handelt sich um ein Reiheneckhaus, das Reihenhaus besteht aus 3 Häusern.
    Das andere Eckhaus und Mittelhaus sind schon gebaut und bewohnt.
    Bauantrag für die 3 Häuser ist von 2008, fertigstellung der beiden Häuser war 2009.
    Die Häuser wurden gebaut nach enev 2007 und haben WFA Förderung erhalten.Mein Haus wird auch nach enev 2007 gebaut.
    Baubeginn war bei mir Oktober 2010. Baustand ist im Moment das der Rohbau fertig ist.
    Gibt es da wirklich keine Chance außer vom Kauf zurück zu treten? Weil ohne WFA Förderung keine Chance!

    Viele Grüße
    Frank
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  2. Hilfe !!!! WFA hat abgelehnt

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  3. #2

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    Die Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) für das Jahr 2010 sind am 28.01.2010 verkündet worden, sie gelten ab dem 01.02.2010 (bis einschl. 15.09.2010) und basieren nun auf dem Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum in NRW (WFNG NRW).


    Neu ist in den WFB 2010:
    ...........

    der Neubau bzw. Ersterwerb wird gefördert, wenn das Objekt den energetischen Standard der EnEV 2009 oder den "KfW-60-Standard nach EnEV 2007" aufweist
    Die Aussage ist wohl eindeutig.

    Man könnte nun überlegen, ob und wie man das Gebäude auf KfW60 Standard nach EnEV2007 bringt bzw. auf EnEV2009 Standard. Ob das so einfach möglich ist, sollte Dein Planer beantworten können. War das Ding aber schon nach EnEV2007 auf Kante genäht.......

    Gibt es da wirklich keine Chance außer vom Kauf zurück zu treten?
    Kannst Du überhaupt so einfach vom Kauf zurücktreten? War eine Nicht-Bewilligung der WfA Mittel als Rücktrittsgrund vertraglich vereinbart?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    ja natürlich steht im Notarvertrag!!
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  5. #4

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    Ich würde zuerst einmal rechnen, ob man die Hütte nicht doch noch auf EnEV2009 Standard bringen kann. So gewaltig sind die Anforderungen ja auch nicht, und vielleicht kann man das mit ein paar Euro über die Bühne bringen.

    Ob und mit welchem Aufwand das machbar ist, kann man aus der Ferne nicht sagen. Dazu müsste man den EnEV Nachweis und alle Details dazu kennen.

    Optional würde ich mal klären, wie eine Finanzierung aussehen könnte falls Du auf die WfA Mittel verzichten musst.

    Du kaufst also das Haus inkl. Grundstück von einem Bauträger, richtig?
    Warum wurde erst jetzt gebaut?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,
    ja es ist ein Konstruktionsbüro bei uns im Ort, habe das Haus und Grundstück dort gekauft.Ist im Grunde ne Super Firma, baut sehr viel bei uns höre auch nur Positives und ist schon sehr lange im Geschäft.
    Also ohne WFA mittel ist das glaube ich nicht zu stemmen.
    Gebaut wurde erst jetzt weil die so lange einen Käufer gesucht haben, ich habe es erst dieses Jahr gekauft ( Juli).
    Ich habe gestern mit dem Telefoniert und konnte ein wrenig Panik ausmachen.
    Er ist der Meinung das der Bau gefördert werden muß weil der Bauantrag von 2008 ist.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ich1566 Beitrag anzeigen
    Er ist der Meinung das der Bau gefördert werden muß weil der Bauantrag von 2008 ist.
    Einfach in die Förderbedingungen schauen, aber der Bauantrag dürfte dafür unerheblich sein. Richtig wäre, dass er mit Bauantrag in 2008 nach EnEV2007 bauen kann, aber das hat nichts mit der Förderung zu tun.

    Mal schauen ob der Baufuchs den thread sieht, der kennt sich mit WfA besser aus.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=47425

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Baufuchs
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    Dumm gelaufen. Das hätte derjenige, der den Antrag gestellt hat wissen müssen.

    Auszug WFB Bestimmungen (Pkt. 1.7 auf den sich der Sachbearbeiter bezieht):
    a) der Nachweis des Neubaustandards gemäß „EnEV 2009“ erbracht wird oder wenn
    b) der Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes nach EnEV in der Fassung vor der letzten Änderung, nachfolgend „EnEV 2007“genannt, nicht mehr als 60 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche beträgt und der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene Transmissionswärmeverlust den in der „EnEV 2007“ angegebenen Höchstwert um mindestens 30 v. H. unterschreitet („KfW 60 alt“).
    Das müsste der BT aber bei einem Reihenendhaus hinkriegen.

    Es interessiert im Zusammenhang mit der Beantragung von Fördermitteln WFA nicht, wann ein Bauantrag gestellt oder genehmigt wurde. Es sind die Anforderungen zu erfüllen, die am Stichtag (Tag der Antragstellung) gelten. Und die sind in diesem Fall nun mal eindeutig.

    Der BT muss jetzt einfach mal rechnen:

    Wenn die Rücktrittsklausel so abgefasst ist, wie die WFA das fordert, hat der BT nicht nur die Hütte wieder am Hals, er muss dem Erwerber auch noch entstandene Aufwendungen ersetzen. Kann teurer werden als die Nachrüstung.

    Guckst Du aus WFB 5.5.3:
    b) die Bauherrin* oder der Bauherr* die durch den Abschluss des Kaufvertrages und seine Rückabwicklung entstehenden Kosten, insbesondere Gerichts- und Notarkosten, Steuern, Finanzierungskosten (z.B. Zinsen für Fremdmittel einschließlich Bereitstellungs- und Zwischenfinanzierungszinsen, Vorfälligkeitsentschädigung, Disagien) zu tragen oder der Ersterwerberin oder dem Ersterwerber zu erstatten hat, soweit sie von diesem getragen worden sind
    * zur Erläuterung: Bauherrin/Bauherr ist der Bauträger

    Klar, dass der BT leichte Panik bekommen hat.
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  9. #8

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    Das Gebäude steht erst im Rohbau?
    Dann sollte es sich doch noch aufbessern lassen (Dämmung?)!
    Kosten darf der BT tragen (wenn er möchte, daß Du am Kaufvertrag festhältst).
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast
    Nachrüstung dürfte für den BT günstiger kommen als Erstattung aller Aufwendungen.

    Nachtrag:

    Voraussetzung ist, das Rücktrittsrecht ist so abgefasst, wie es die WFB Bestimmungen vorsehen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo,
    vielen Dank erst einmal für die Antworten!!


    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Nachrüstung dürfte für den BT günstiger kommen als Erstattung aller Aufwendungen.

    Nachtrag:

    Voraussetzung ist, das Rücktrittsrecht ist so abgefasst, wie es die WFB Bestimmungen vorsehen.
    Ja es ist genau so abgefast!!

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das Gebäude steht erst im Rohbau?
    Dann sollte es sich doch noch aufbessern lassen (Dämmung?)!
    Kosten darf der BT tragen (wenn er möchte, daß Du am Kaufvertrag festhältst).
    Ja Gebäude steht erst im Rohbau. Grob Überschlagen würde es dem Bauträger ca. 30000€ kosten wen ich zurück trete!
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  12. #11

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    Oder der BT verkauft an einen Käufer der ohne die Fördermittel auskommt.

    Aber wie oben schon geschrieben, jetzt muss man rechnen. Noch sind ja fast alle Optionen denkbar.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Baufuchs
    Gast
    Oder der BT verkauft an einen Käufer der ohne die Fördermittel auskommt.
    An den müsste er aber um die Aufwandserstattungssumme teurer verkaufen.

    Das Ding ist er zum alten Preis schon nur mit Mühe losgeworden... (Bauantrag 2008/verkauft Mitte 2010)
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  14. #13
    Themenstarter

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    Ich kann nur Abwarten, die WFA hat eine Frist zur Klärung bis zum 15.01.2011 gesetzt!Würd mich mal Interesieren was das so in etwa kosten könnte die "aufbesserung". Es ist ja wahrscheinlich nicht mit einer besseren Aussendämmung getan, oder?
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  16. #14

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    Hallo Frank,
    Baufuchs und R.B. haben alles dazu gesagt. Da brauch ich meinen Senf nicht dazu zu geben.
    Was mich interessieren würde: Wer hat den Fördermittelantrag gestellt ? Und wieso ist das jetzt erst aufgefallen ? Bei uns im Kreis kann ich keinen Antrag abgeben, wenn ich den enEV Nachweis (bei Objekten mit Bauantrag vor 2009) nicht beilege. Und die Antragsabgabe wird ja nicht gestern erfolgt sein. Nach enEV 2009 muss ja mindestens eine regenerative Energie eingesetzt werden. Also Solaranlage würde ja schon reichen inkl. "dickerer" Dämmung. Und 30.000 EUR kostet das sicher nicht.

    Schönen Gruß
    Stefan Gaese
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  17. #15
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    Hallo,
    den Antrag hat eine Baubetreuerin für uns erledigt als auch die Finanzirung,
    gegen Honorar versteht sich!! Enev wäre ja mal eine Maßnahme gewesen , hätte man sich allen Ärger ersparen können!!
    Was mich jetzt aber stuzig macht, ich habe ja die eingangsbestätigung des Antrags bekommen und im Anhang befindet sich ein Schreiben -Fehlende Unterlagen-.
    Dort steht nichts von enev oder sonst etwas, nur
    1.Wohnflächenberechnung
    2. Darlehensvertrag
    3.aktueller Nachweis Kindergeld
    Das heist für mich das alle Unterlagen vogelegen haben müssen, warum dan nicht sofort Stop gerufen wird ist mir ein Rätsel. Wobei mann noch sagen muß, der Sachbearbeiter hat auch die beiden anderen Häuser(anfang 2009) bearbeitet !
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