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Wohnriester JA/Nein?

Diskutiere Wohnriester JA/Nein? im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wohnriester JA/Nein?

    Hallo zusammen,

    meine bessere Hälfte und ich möchten im Frühjahr anfangen unser Traumhäuschen (Pläne stehen, Baugesuch ist zur Genemigung) zu bauen.

    Momentan sind wir jetzt noch dabei die Finanzierung in trockene Tücher zu bringen. Folgende Situation ergibt sich.

    Herstellkosten: 280000€
    Eigenkapital: 50000€ + ca. 30000€ Eigenleistung

    So ergibt sich eine Restsumme von 200000€ die finanziert werden müssen.

    Wir waren jetzt schon bei mehreren Banken und es wurden uns verschiedenste Kombinationen vorgeschlagen. (Klar ist jede Bank mein, ihr Modell ist das beste!)

    50000€ sollen über ein Bank Darlehen abgedeckt werden. Hier haben wir auch schon ein brauchbares Angebot:

    • Auszahlung 100%
    • 3,75% Effektiv
    • Sollzinsbindung 10 Jahre
    • Sondertilgungen 10% pro Jahr


    Unser Ziel ist es dieses Darlehen nach 10 Jahren durch zusätzliche Sondertilgungen auf 0 zu haben.

    Über die Restlichen 150000€ (1xIch,1xbesser Hälfte 75000€) haben wir ein Angebot über ein kombiniertes Wohnriester Darlehen.

    Zinszahlungsdarlehen:
    • Darlehen 75000€
    • Sollzins 3,55%
    • Effektiv 3,67%
    • Sollzinsbindung über gesamte Laufzeit
    • Vorraussichtliche Laufzeit 13 Jahre 1 Monat
    • Sollzinsrate 221,88€


    Bausparvertrag in Sparphase:
    • Bausparsumme 75000€
    • Zins für Guthaben 1%
    • Zuteilung bei 42% Mindestgutghaben 32581,52€
    • Vorraussichtliche Zuteilung nach 13 Jahre 1 Monat
    • Sparrate 187,50€


    Bausparvertrag in Darlehensphase:
    • Restbetrag . 42418,48€
    • Sollzins 2,95%
    • Effektiv 3,23%
    • Tilgungsdauer 11 Jahre 3 Monate
    • Zins-/Tilgungsrate 357€


    Das macht eine gesamte Laufzeit von 24 Jahre 4 Monate.

    Was ist von diesem Wohnriester-Angebot zu halten, bzw. ist dies einem normalen Bankdarlehen mit 25 Jahre Sollzinsbindung vorzuziehen? Zins ???, Welche Zinsätze sind hier im Moment zu erreichen?

    Mit welcher Laufzeit müsste man hier rechnen wenn man für die ersten 13 Jahre und 1 Monat eine monatliche Belastung von 818€ und ab dann eine monatliche Belastung von 714€ und aktuelle Zinssätze vorraussetzt? So das es halt mit dem Wohnriester vergleichbar wird.

    Laut Wohnriester-Angebot gibt es ja noch das Wohnförderkonto, welches nachträglich besteuert wird. Summe ca. 80000€. Mit welchen Beträgen muss man hier im Rentenalter rechnen, bzw. ist es möglich die Summe die man durch so einen Wohnriester gespart hat (Zulagen+Steuervorteil+angebliche schnellere Rückzahlung gegenüber Bankdarlehen), der Summe welche man nachträglich als Steuern zahlen muss gegenüber zu stellen?

    Ich hoffe das mir der eine oder andere von euch vielleicht auf die Sprünge helfen kann. Danke schon mal.
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  2. Wohnriester JA/Nein?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo,

    Steht die Laufzeit von 24 Jahren definitiv fest?

    Kombinierte Finanzierungen sind i.d.R. nicht zu empfehlen, weil dadurch die Konditionen verwässert werden.

    Alle obigen Angaben sagen nichts aus über die Vorteilhaftigkeit
    wegen der Verwässerung der Konditionen;
    da hilft nur ein konkreter Rückzahlungsplan mit Entwicklung der
    Restschuld bei der konkreten monatl. Belastung.

    Wenn man noch Wohnriester dazu nimmt, wird es außerordentlich kompliziert;
    u.a. hier:
    http://www.focus.de/immobilien/finan...id_263377.html

    BR
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  4. #3

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    Ich kenne mich mit Riester nicht aus, wäre bei diesem Angebot aber vorsichtig.

    Zum einen garantiert Dir niemand die Zuteilung des BSVs.
    Zum anderen zahlst Du 13 Jahre (in meiner Rechnung komme ich sogar auf etwas länger, aber das ist eher nebensächlich, da der Zuteilungszeitpunkt eh nicht garantiert ist) in einen mies verzinsten Sparvertrag ein, ohne auch nur einen Cent des Zinszahlungsdarlehens zu tilgen! Dort zahlst Du in der gesamten Zeit die vollen 3,55 % auf den gesamten Betrag. Ist klar (Euch und dem Anbieter), dass beide Bausparverträge nachrangig ins Grundbuch müssen?
    Wie sieht's mit Gebühren für die Bausparer aus?

    Ich würde Dir empfehlen, einen Gesamtplan zu machen, was Ihr im günstigsten (und für die Bausparer auch im ungünstigeren Fall -> Zuteilung später) wann zahlen müsst. Außerdem brauchst Du, das es Dir offenbar wichtig ist, kein Zinsrisiko zu haben, ein konkretes Annuitätendarlehensangebot mit 20 oder 25 Jahren Zinsbindung. Man kann (wie ich hier aus dem Forum gelernt habe), auch ein Annuitätendarlehen mit Riester kombinieren, also auch danach mal fragen. Oder halt Riester völlig unabhängig von der Baufininanzierung betrachten.

    Bzgl. des Zahlplans: Natürlich muss man die monatlichen Raten im Blick haben, auch wenn es schwierig ist, eine Zukunftsprognose für die nächsten 25 Jahre zu treffen (deshalb finde ich Sondertilgungsmöglichkeiten wichtig, nach 10 Jahren hast Du ohnehin ein Sonderkündigungsrecht). Ich vergleiche aber auch gerne, was ich unterm Strich insgesamt nach Ablauf der Darlehenszeit absolut bezahlt habe.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von musiker Beitrag anzeigen
    Zum einen garantiert Dir niemand die Zuteilung des BSVs.
    Hallo,

    das ist zwar richtig, aber in der Praxis seit vielen Jahren zu vernachlässigen. Die - unverbindlich - prognostizierten Zuteilungstermine passen immer. Eine Verschlechterung ist nicht in Sicht. Insofern spricht dieser Punkt nicht gegen einen Bausparer.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von korkie Beitrag anzeigen
    Die - unverbindlich - prognostizierten Zuteilungstermine passen immer. Eine Verschlechterung ist nicht in Sicht. Insofern spricht dieser Punkt nicht gegen einen Bausparer.

    Was in der Vergangenheit war, und in der Gegenwart ist, garantiert nie was in der Zukunft sein wird.
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  7. #6
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    Hab mal en bisi rumgesucht und bin auf folgendes gestossen:
    • Bankdarlehen 75000€
    • Sollzinsbindung 25 Jahre
    • zu Effektiv 4,46% (beste Kondition die ich gefunden hab)


    Hab dann rumgerechnet (keine Ahnung ob es sich so überhaupt berechnen läßt) und bin auf folgendes Ergebnis gekommen

    Würde bei gleicher Belastung wie im Riesterangebot (13 Jahre 1 Monat 409€, anschließend 357€) ein Laufzeit von 29 Jahren machen (wenn ich mich nicht verrechnet hab). Bezahlter Zins wären 57137,74€.

    Beim Riesterangebot wären wir aber nach 24 Jahre 4 Monate fertig. Dank besserem Zins und Riesterförderung?

    Bezahlter Zins wären hier in der Ansparphase :
    221,88€ * 157 Monate = 34.834,38 €

    In der Tilgungsphase: 7481,68€

    Macht zusammen: 42316,06€

    Würde eine Zinsersparnis von 14821,68€ machen + Steuervorteil über 24 Jahre von ca. 400€ pro Jahr (keine Ahnung ob das mehr oder weniger ist, bzw. läßt sich das ausrechen?) Wären nochmals 9600€

    Würde eine Gesamtersparnis von 24421,68€ Euro machen. Sprich das wären die maximale Steuernachzahlung die anfallen darf, oder? Dann wäre das Riester weder teurer noch günstiger?

    Wieviel Steuern werden den bein nem Wohnförderkontobetrag von 80000€ fällig?

    mfg Danny
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  8. #7

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    Oh, die Zinsen scheinen sich seit meiner Finanzierung (August 2010) extrem verschlechtert zu haben.
    Da offenbar Sondertilgungen geleistet werden sollen, würde es sich bei diesem Zinssatz natürlich anbieten, diese auch für das teurere Darlehen zu vereinbaren (hat bei mir keinen Zinsaufschlag gekostet) und die Sondertilgungen da rein zu stecken.
    Und auch wenn Maxerls Rechnung objektiv stimmt (ich hab's nicht nachgerechnet, aber ich zweifle nicht daran), so beruht sie auf der Annahme, dass nicht mehr getiligt werden soll, als bei dem BSV-Angebot geplant ist. Ein Annuitätendarlehen sollte man aber natürlich bei den derzeitigen niedrigen Zinsen so abschließen, dass man möglichst hohe Tilgung schon am Anfang hat. Das bringt mehr, als die Sparrate des BSVs am Anfang zu erhöhen (was i. d. R. die Zuteilungszeit verkürzt).

    Wieviel der TE sich leisten kann, weiß er natürlich nur selbst, deshalb wäre es m. E. auf jeden Fall sinnvoll, sich ein konkretes Angebot für ein Annuitätendarlehen (vielleicht kann man auch nur eins statt drei nehmen, um dem Problem der Zweitrangigkeit zu entgehen - hängt von der Bonität ab) zu holen.

    Btw: 30000 Euro Eigenleistung sind viel Holz - das Material musst Du ja auf jeden Fall einkaufen, und i. d. R. teurer, als die Profis das tun.
    Geändert von musiker (02.01.2011 um 22:42 Uhr) Grund: Tippfehler
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  9. #8
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    Laut Bänker sind zusätzliche Sondertilgungen auch in der Kombination möglich. Anfangs im 50000€ Bankdarlehen mit 10%, wo es unser Ziel ist, dieses nach spätestens 10 Jahren auf 0 zuhaben. Und anschließend beim Wohnriester, wenn diese in der Darlehensphase sind.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Huisje Beitrag anzeigen
    Was in der Vergangenheit war, und in der Gegenwart ist, garantiert nie was in der Zukunft sein wird.
    stimmt.

    Dennoch ist seit rund 30 Jahren die (prognostizierte) Zuteilung kein Thema mehr ... und ... so weit man dies überhaupt sagen kann ... auch für die nächsten 10, 20, ... nicht..


    Zum Thema WohnRiester:
    - Grundsätzlich würde ich diese einzige staatliche (Bau-/Kauf-) 'Förderung' immer mitnehmen.
    - Grundsätzlich ist der Steuersatz im Rentenalter immer niedriger als während des aktiven Berufslebens.

    Einen Saldo des Wohnförderkontos von ~80.000 Euro erreichen (fast) nur Ehepaare, die beide 'Riestern'. Bei einem angenommenen Steuersatz im Rentenalter von z.B. 25% und einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren, ergibt sich rechnerisch eine jährliche Steuerschuld von 1.000 Euro (* 20 Jahre = 20.000 €).

    Zusätzlich ist es möglich einen Bonus von 30% mitzunehmen, wenn direkt bei Renteneintritt das Wohnförderkonto komplett versteuert wird. Ob dies sinnvoll ist, kann bei Renteneintritt entschieden werden.
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  11. #10
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    Sprich 24421,68€ - 20000€ = 4421,68€ gespart! nicht viel aber immerhin en bisi was.

    Aber halt alles nur nach meiner Rechnung, und ob die stimmt ???

    Gibts den hier kein Riester Spezialist, der meine Berechnung mal prüfen kann ?

    mfg Danny
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  12. #11
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    Sprich 24421,68€ - 20000€ = 4421,68€ gespart! nicht viel aber immerhin en bisi was.

    Wenn man aber die kürzere Laufzeit noch mit rein rechnet wirds sogar noch ne ganze Ecke mehr:

    > 29Jahre - 24Jahre 4Monate = 4Jahre 8Monate = 56 Monate.
    > 56 Monate mal 357€ = 19992€

    > 19992€ + 4421,68€ = 24413,68€

    Das ist schon ne Menge Holz, aber halt alles nur nach meiner Rechnung, und ob die stimmt ???

    Gibts den hier kein Riester Spezialist, der meine Berechnung mal prüfen kann ?

    mfg Danny
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  13. #12

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    Ich bin kein Riester Spezialist,
    mich hat das Thema gerade deswegen interessiert.

    Aber:
    Man kann bei einer Zinsrechnung nicht einfach Zinsen oder Zahlungen
    addieren;
    sondern man muss die Restschuldentwicklung bei gegebenen Zahlungen
    betrachten.

    Wie gesagt, dazu fehlen hier die Daten.

    Beim ersten Darlehen fehlt ja schon der Sollzinssatz bzw. der gebundene
    Sollzinssatz.

    Der effektive Zinssatz hat nach der neuen Richtlinie überhaupt keinen
    Sinn mehr:
    http://www.fmh.de/finanz-themen-arti...t-richtlinie-2

    Mit dem Rest ist es ähnlich.


    BR
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  14. #13

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    um dies genau berechnen zu können, müßte u.a. klar sein, wie es nach dem Ablauf des Riester-Darlehens weitergeht. Wird weiter geriestert, welche Förderungen gibt es ggf danach? Erfolgen Sonderzahlungen/Sondertilungen? Wann ist der Rentenbeginn für die jeweilige Person? Wie ist das Renteneinkommen und damit der Steuersatz?

    Zu beachten ist, dass Darlehenszinsen nicht in das Wohnförderkonto fließen.


    - grundsätzlich ist es sinnvoll die Riesterförderung mitzunehmen.

    - grundsätzlich ist der Steuersatz in der Rentenzeit niedriger als in der Berufszeit.

    - grundsätzlich ergibt sich aufgrund der Zulagen und der steuerlichen Vorteile während der 'Riesterzeit' immer einen finanziellen Vorteil.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Vollgende Info`hab ich noch:
    • nach Ablauf des Riester-Darlehen wird nicht weiter geriestert
    • Sonderzahlungen/Tilgungen sind nicht berücksichtigen. Kann aber kein muss!
    • Rentenbeginn ich in 37Jahren, sie in 41Jahren
    • Rente ? (bekommen wir sowas überhaupt noch? :-))
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  17. #15

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    ...so klappt es nicht, klappt es überhaupt?


    Um zumindest etwas genauer rechnen zu können wäre das jetzige Einkommen, die zukünftige Einkommensentwicklung, der jetzige Familien-/Kinderstand, der zukünftige .... usw erforderlich. Zudem der voraussichtliche Steuersatz 'im Alter'. Alle Einkünfte werden dann (in der Rentenzeit) zu versteuern sein.


    Wer heute ohne die Einbindung von 'Riester' finanziert, verschenkt ...grundsätzlich... Geld. 'Riestert' man außerhalb der Finanzierung, was nur wenige sich leisten können, ist dies eine andere Sache.


    Vorausgesetzt die ermittelte Riester-Bausparsumme paßt zu eurem Einkommen (jetzt und später), könnten die von dir genannten 80.000 Euro als Saldo auf dem Wohnförderkonto hinkommen. Was dann bei einem ...angenommenen... Steuersatz im Rentenalter von 25% auf euch zukommt, steht weiter oben (= insgesamt 20.000 Euro, verteilt auf angenommene 20 Jahre). Dagegen müssen die 'Riestervorteile' (Zulagen + Steuervorteile + ggf ersparte Zinsen) gerechnet werden.

    Insgesamt bist du mit deiner persönlichen Rechnung auf dem richtigen Weg. Sofern euer Steuersatz 'im Alter' 25% beträgt, könnt ihr zufrieden sein. Sollte der Steuersatz höher sein, könnt ihr noch mehr zufrieden sein, selbst dann, wenn dadurch die 'Riestersteuern' mehr werden.


    Solange der Staat 'Geschenke' verteilt, sollte man diese annehmen. Selbst dann, wenn er sich diese (teilweise) später zurückholt.
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