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Dämmung zw. Dach und Mauerwerk, Pfetteneinbau

Diskutiere Dämmung zw. Dach und Mauerwerk, Pfetteneinbau im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    HeikoM
    Gast

    Frage Dämmung zw. Dach und Mauerwerk, Pfetteneinbau

    Hallo,

    wie muss der Aufbau zwischen dem Dach und dem Mauerwerk richtig aussehen?

    Mich interessiert der Einbau der Fuss- und Mittelpfetten. Schwarze Folie (was für eine?) umwickeln gegen Feuchtigkeit ist mir geläufig. Was kommt noch? Können die Pfetten dann einfach "eingemauert" werden?

    Desweiteren habe ich in Neubaugebieten verschiedene Praktiken gesehen, welche die Mauer mit dem Dach verbinden. Häufig werden die Mauersteine des Giebels nur schräg abgeschlagen, saubere Schnitte sehen besser aus. Dann liegen auf diesen abgeschlagenen Steinen einfach die Dachlatten auf, von einer Dämmung keine Spur. Muss noch was zwischen Mauerwerk und Dach? Bei einem anderen Bau wurden saubere Schnitte bei den Steinen gemacht und zum Dach hin mit eine Art Styropor gedämmt.

    Ich wäre für Bilder und/oder Tipps, wie die beiden Themen richtig abgehandelt werden, dankbar.

    Gruss
    Heiko
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  2. Dämmung zw. Dach und Mauerwerk, Pfetteneinbau

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  3. #2
    Avatar von matzi
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    bei Rendsburg im schönsten Bundesland.
    Beruf
    Zimmermeister / Hochbautechniker
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    463

    Frage

    Was für ein Mauerwerk. 1 oder 2 schalig ?
    Sind die Pfetten von außen sichtbar ?

    Matzi
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  4. #3
    HeikoM
    Gast
    Zweischaliges Mauerwerk, Pfetten nicht sichtbar.

    Gruss
    Heiko
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  5. #4
    Avatar von matzi
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    Zimmermeister / Hochbautechniker
    Beiträge
    463

    Hallo

    Wir umwickeln die Pfetten mit Randstreifen und mauern dann dagegen.
    Ich halte nichts von der Einwicklung der Pfetten mit Folie gegen Feuchtigkeit, denn wenn da oben Feuchtigkeit hinkommt dann ist was an der Konstruktion verkehrt.
    Auf die Mauerkrone unter den Latten gehört natürlich mindestens genau so viel Dämmung wie an die Innenschale von außen,und um das sauber auszuführen müssen die Steine geschnitten ,oder mit Beton ausgefüllt sein.
    Bruno hat mir mal eine Isotherme gemacht, wieviel Wärmeverlust ich durch eine nichtgedämmte Mauerkrone habe.Ich hoffe das Bild ist zu erkennen. Gruß Matzi
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  6. #5
    Unregistriert
    Gast
    Hallo,

    habe eine ähnliche Frage wie "Heiko" und führe deshalb diesen Thread fort.

    Folgenden Sachverhalt möchte ich verstehen: Bei mir und sicher auch anderen Bauherren liegt die Dachschalung auf Dämmwolle, und diese auf den Mauerkronen auf. Das heisst doch, dass die Aussenluft über die Dämmwolle in direkter Verbindung mit der Zwischensparrendämmung steht, oder? Der Aussenputz schließt diesen Spalt zwischen Mauerkrone und Schalung fast vollständig ab, jedoch nur FAST! Nach einigen Jahren müsste -- so meine laienhafte Vorstellung -- der Wind durch den besagten Spalt durchpfeiffen und dadurch das Dämmmaterial über Gebühr auskühlen, oder etwa nicht?

    Mich würde interessieren, ob dieser Sachverhalt in etwa so stimmt, oder völlig danebengedacht ist. Und: stellt es in der Praxis ein Problem dar?

    Bei meinem (fast fertigen) EFH habe ich schon darüber nachgedacht, vor dem Aussenputz den Spalt abzukleben, und zwar so, wie innen beim Anschluss OSB zu Giebelwand, durch Einputzen eines Butylbandes oder ähnlichem. Ist dieses Vorgehen zu empfehlen? Gibt es Alternativen?

    Danke
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    13,416

    "mmmh"

    über welches Mauerwert (ART und Stärke) sprechen wir ... wurde die Mauerkrone mittels Mörtelbandabgleich o. V-Plus-System geschlossen ? ...
    "und" reden wir über eine Vollsparrdämmung mit Luftdichtenanschluss an die Aussenwände ??? ... "und" zu guter letzt welche Dämmung und wie stark wurde auf die Aussenwände aufgebracht ? ..."ahja" ... Sichtschalung außen ? längs-oder quer zum Giebel ? bzw. wie groß ist der Dachvorsprung ?
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  8. #7
    HeikoM
    Gast

    Frage

    Hallo,

    ich hole den Thread mal wieder nach oben, weil es bei uns nun langsam aktuell an diese Sache geht und ich das "Dichtungsproblem" zwischen Dach und Mauerwerk sehr interessant finde.
    In unserem Ringanker sind große Gewindebolzen mit "eingegossen" worden, welche wohl die Pfette aufnehmen sollen. Kommt nun zwischen Ringanker und Pfette noch eine Folie?

    Bzgl. Giebelseite: Die Dämmung dort heißt Kronendämmung, wie ich mittlerweile herausgefunden habe. Bei uns wird 6cm Kronendämmung auf das Mauerwerk kommen.

    Gruß
    Heiko

    Hier auf dem Bild kann man rechts den Ringanker mit den "Bolzen" sehen:
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  9. #8

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    34,325

    Warum....

    Heistt der Ringanker Ringanker?
    Wei er ringförmig ums gesamte Haus geht! An Ihrem Giebel seh ich nix von Ringanker, bloss Steine, keine U-Schalen, keinen Beton. Ausser den Fensterstürzen. Und Anschlusseisen seh ich auch nur für die Mittelwand (DHH???).
    Steht das SO in der Statik????
    MfG
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  10. #9
    HeikoM
    Gast
    Hallo Herr Dühlmeyer,

    an der rechten Seite des Bildes->Kniestock sieht man (wenn auch nicht scharf, bei Bedarf kann ich ein besseres Bild nachliefern) den bereits gegossenen Ringanker, also die U-Schalen, in denen Beton gegossen wurde.
    Der Ringanker geht natürlich bis in die Giebelwand hinein. Dort ist er nicht mehr zu sehen, weil ja bereits der Giebel gemauert wurde. Der Ringanker muß auch nicht komplett einmal ums Haus gehen. Je nach Statik reicht es, wenn er 1-2m in die Giebelwände ragt, was bei uns (und auch einigen Nachbarn) der Fall ist.

    Hier habe ich noch ein Bild vom noch nicht gegossenen Ringanker, wie er in die Giebelwand hineinragt. Vorn der letzte Stein des Ringankers in der Giebelwand, hinten im Bild kann man sehen, wie weit die U-Schalen in etwa hineingemauert wurden:
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  11. #10

    Registriert seit
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    34,325

    Soll heissen...

    Ringanker läuft UNTER den Fenstern durch.
    Und wie wird das Giebel-MW ausgesteift. Nach Altvätersitte mit Giebelankern am Dachstuhl???
    Oder gar nicht?
    MfG
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  12. #11
    HeikoM
    Gast
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Ringanker läuft UNTER den Fenstern durch.
    Und wie wird das Giebel-MW ausgesteift. Nach Altvätersitte mit Giebelankern am Dachstuhl???
    Oder gar nicht?
    MfG
    Oberhalb der Fenster kann der Ringanker doch gar nicht durchlaufen ?
    Wo wäre da der Anschluß an den Kniestock? Also geht's nur unterhalb der Fenster.
    Wie das Giebel-MW ausgesteift wird, weiß ich nicht. Bin Bauherr und kein Statiker/Maurer :Roll
    Tipps dazu, wie es sein müßte, wären gut. Jedenfalls kann ich mir keine Aussteifung des Giebelmauerwerks mittels Ringanker oberhalb der Fenster vorstellen Können Sie erklären, wie das aussehen soll?

    Die Aussteifung des Giebels müßte doch durch den Ringanker erfolgt sein, oder?

    Gruß
    Heiko
    Geändert von HeikoM (21.07.2005 um 12:43 Uhr)
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  14. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    10.2002
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    obb, d, oö
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    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    ob und mit welchem erf. querschnitt ein giebelwandringanker hilft, ist wirklich fraglich (besonders bei steilen dachneigungen und grossen hausbreiten).
    besser ist auf jeden fall, das gesamtkonzept für die aussteifung zu kennen, dann kommt auch e. lösung, wie von ralf beschrieben, in frage.
    letztlich ist das das bier vom tragwerksplaner
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  15. #13
    HeikoM
    Gast

    Frage

    Schlauer macht mich das auch noch nicht.

    Es bleiben folgende Fragen:
    1.) Kommt noch eine Folie/??? zwischen Fußpfette und Ringanker?
    2.) Wie kann man einen Giebel aussteifen?

    Hausbreite ca. 8,5m Danchneigung 48°

    Sicher werde ich meinen Archi dazu befragen, aber vielleicht sind ja auch andere/bessere Lösungen möglich.

    Gruß
    Heiko
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