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Abrechnung nach Einheitspreis - Zuschlag für Verschnitt erlaubt?

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  1. #1

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    Abrechnung nach Einheitspreis - Zuschlag für Verschnitt erlaubt?

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage.

    Darf der Handwerker, wenn er das Angebot nach Einheitspreis und VOB erstellt hat, 10 - 15% zuschlagen für den "Verschnitt"?
    Also quasi wenn er 1.000 m verlegt hat einfach 1.150 m abrechnen, weil er Verschnitt hatte?

    Gruß
    Wicki
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  2. Abrechnung nach Einheitspreis - Zuschlag für Verschnitt erlaubt?

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  3. #2

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    verschnitt gehört in den einheitspreis eingerechnet u. z. im materialanteil. außerdem landet der verschnitt im container und wird nicht verarbeitet. bei den lohnkosten und den anderen materialien, z. b. mörtel, hat er keinen verschnitt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke Rolf.

    Es geht um FBH-Rohre, Dämmplatten, PE-Folie und so Sachen.

    Selbst wenn er da Verschnitt hat, ist das doch sein Problem, oder? Das rechnet man doch vorher in den lfm- oder qm-Preis ein?
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast
    Den ersten Satz von Rolf aib hast Du gelesen?
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  6. #5

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    hallo
    oder anders ausgedrückt abgerechnet wird fertige leistung x einheitspreis.

    gruss aus de pfalz
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Wicki Beitrag anzeigen
    Danke Rolf.

    Es geht um FBH-Rohre, Dämmplatten, PE-Folie und so Sachen.
    Dämmplatten, Pe -Folien und so Sachen: Kostenmäßig nicht der Rede wert
    Rohre: Falls er nicht gerade mit der 100m Rolle anrückt hat er kaum Verschnitt....
    Ansonsten wie oben...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ja, Baufuchs, hab ich gelesen.
    So sehe ich das auch, aber sein Anwalt eben nicht.
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  9. #8

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    Dann frag mal deinen Anwalt...

    Wenn er einen dabei hat musst du auch einen haben, anders gehst du unter...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Das mach ich. Ich bin gerade eben dabei, alles aufzuschreiben.
    Wenns nicht rechtens ist, dann frag ich mich, warum sein Anwalt das so schreibt.
    Nun ja, irgendwie muss er die unglaublichen Mengen ja begründen können ...
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  11. #10

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    gibt es denn einschränkungen im angebot oder im vertrag? basiert das auf einer leistungsbeschreibung oder angebot nach aufforderung?
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    Viele Anwälte kennen sich im Baurecht überhaupt nicht aus.
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  13. #12

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    Können wir sicher sein, dass "Verschnitt" hier tatsächlich Materialverschnitt meint? Oder kann das eine Zulage für Anarbeiten an diverse Leitungen und Ähnliches sein, die im LV nicht beschrieben war? Wenn der Handwerker einen ungeplanten (zeitlichen) Mehraufwand für das passgenaue Zuschneiden des Materials hatte, dann wäre die Forderung ja berechtigt.
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  14. #13
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    Oder kann das eine Zulage für Anarbeiten an diverse Leitungen und Ähnliches sein, die im LV nicht beschrieben war?
    Ähmm... wissen wir eigentlich, ob es ein LV gegeben hat? Im Eingangsthread war ja nur von einem Angebot des Handwerkers die Rede.
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  16. #14

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    Oder wird im "Tagelohn" abgerechnet?
    Dann wird tatsächlich ge-/ verbrauchtes Material berechnet meist.
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  17. #15
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    Es gab ein LV und ein Angebot, das der Handwerker selbst erstellt hat.
    In diesem hat er die Mengen sehr sehr großzügig dargestellt.
    Tatsächlich hat er aber wohl wesentlich weniger verbaut.
    Nicht dass jetzt als drittes Argument kommt, wenn sich die Menge um mehr als 10 - 15% nach unten ändert, darf er seinen Einheitspreis nach oben anpassen ...
    Er scheint wohl schon seine Altersvorsorge ins Angebot eingebaut zu haben.
    Der Anwalt ist Fachanwalt für Baurecht, ich hab aber aktuell mit ihm noch nicht darüber gesprochen. Hatte noch keine Gelegenheit dazu.
    Und es wurde nicht im Tagelohn abgerechnet.
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