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Glättekelle für Trockenbauer

Diskutiere Glättekelle für Trockenbauer im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    arbeiter
    Gast

    Glättekelle für Trockenbauer

    Hallo,

    ich habe gehört, man sollte zum verspachteln von GKP eine Glättekelle mit einem gebogenen Blatt nutzen. Kann mir jemand sagen ob das stimmt und welchen Vorteil mir das bringt. Habe bisher nur eine normale Glättekelle verwendet sowie eine Handspachtel.

    bei der gebogenen kelle habe ich dann doch über der Fuge die Spachtel zu dick drauf und muss alles runterschleifen, oder sehe ich das falsch? Habe wie gesagt bisher damit noch nie gearbeitet.
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  2. Glättekelle für Trockenbauer

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  3. #2

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    Der "Gipser" (aus Schwarzenbruck) verwendet dafür ne Zahnspachtel,
    weil in Franggen ist alles ein bisschen anders


    Nee Spass beiseite, da hab ich noch nie was von gehört.
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  4. #3
    arbeiter
    Gast
    Ich zuvor auch nicht, aber gibt es massenweise im netz. Hier als Bsp:.
    http://www.kaufmann-goefis.at/de/10/75gk/80

    angeblicher Vorteil auch das abgerundete Blatt, dass man sich keine Riefen in die Spachtelt macht...
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  5. #4
    Avatar von Peeder
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    Nun, ob das ein Vorteil für dich bring weiß ich nicht, denn richtiges Spachteln ist eine Kunst für sich.


    siehe hier, dann weiterfragen


    Peeder
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  6. #5
    arbeiter
    Gast
    Hallo Peeder,

    danke für den Link.
    Also doch leicht gebogen, dass werde ich mal versuchen.
    aber für den letzten Spachtelgang nutzt du da auch die gebogene Kelle oder da eine gerade Glättekelle zum scharfen abziehen?

    Eine Frage habe ich noch, was nutzt Ihr denn als Spachtelbehälter? Ich meine Anrühren im Eimer ist klar, aber habt ihr nicht noch irgendein Gefäß, welches man mit auf die Leiter nehmen kann oder nehmt Ihr immer in die eine Hand eine Kelle (Spachtel drauf) und in die andere Hand eine Traufel und wenn Kelle keinen Spachtel mehr hat, wieder runter zum Eimer?
    Ist vieleicht eine doofe Frage, aber das interessiert mich.

    Und den Eimer, in dem Ihr die Spachtelmasse habt, rienigt Ihr nach jedem neuen anrühren mit Wasser??? Sonst gibt es ja irgendwann in dem frischen glatten Spachtel Brökchen vom alten, oder?
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  7. #6
    Avatar von Peeder
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    Ich benutze nur eine Traufel , ich suche mir immer eine verbogene raus, oder biege sie von Hand.
    Durch den Druck ( laien drücken immer zu fest ) wird diese wieder gerade, und zum Abziehen verwendet man etwas Druck.

    Man kann es nicht richtig beschreiben, man macht es einfach.
    Spachteln ist Gefühlssache .

    Gefäß, einen kleinen Eimer mit Glatten Boden , ich benutze gerne Eimer von Mayonnaise,Ketchup oder Joghurt.

    Zu groß ist mist, der Spachtel sollte verarbeitet werden, bevor der Abbindeprozess einsetzt.

    Bei Fertigmassen ist es etwas anders, die binden nicht hydraulisch ab.

    Und so ein Eimerchen geht auch mit auf die Leiter,Gerüst, oder wird irgendwo aufgehangen. ( Schon mal Kirschen auf der Leiter gepflückt ?? )

    Reinigen, ja ganz wichtig, den ein Rest Spachtel im Eimer kann den Abbindeprozess anregen, und diesen beschleunigen.


    Peeder
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  8. #7

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    Zitat Zitat von arbeiter Beitrag anzeigen
    Hallo Peeder,

    danke für den Link.
    Also doch leicht gebogen, dass werde ich mal versuchen.
    aber für den letzten Spachtelgang nutzt du da auch die gebogene Kelle oder da eine gerade Glättekelle zum scharfen abziehen?

    Eine Frage habe ich noch, was nutzt Ihr denn als Spachtelbehälter? Ich meine Anrühren im Eimer ist klar, aber habt ihr nicht noch irgendein Gefäß, welches man mit auf die Leiter nehmen kann oder nehmt Ihr immer in die eine Hand eine Kelle (Spachtel drauf) und in die andere Hand eine Traufel und wenn Kelle keinen Spachtel mehr hat, wieder runter zum Eimer?
    Ist vieleicht eine doofe Frage, aber das interessiert mich.

    Und den Eimer, in dem Ihr die Spachtelmasse habt, rienigt Ihr nach jedem neuen anrühren mit Wasser??? Sonst gibt es ja irgendwann in dem frischen glatten Spachtel Brökchen vom alten, oder?
    Es kommt auf die Mengen drauf an. Ich habe einen kleinen Kunststoffeimer verwendet. Gibt aber auch so weiche Gipsbehälter. Da passt dann nicht so viel rein hat aber den Vorteil, dass man sobald der Gips getrocknet ist diesen ein paar Mal zusammendrücken kann und der Gips fällt raus.

    Ich hätte eine normale Glättekelle genommen. Man muss ja üblicherweise sowieso 2-3 Mal spachteln. Die kleinen Riefen die dann noch da sind, werden dann einfach weggeschliffen.
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  9. #8
    arbeiter
    Gast
    Hallo,

    das hilft mir doch schon sehr weiter - DANKE!

    eine allgemien Frage habe ich noch. Bei zwei stumpf gestoßenen Kanten, wo ein Papierbewhrungsstreifen eingespachtelt wird, dort habe ich ja automatisch einen minimalen "Hubbel" von 1mm, etc. diesen spachtel ich breit aus. Sieht man das später noch an der Wand oder ist das irrelavant? Denn ich frage mich wie das anders funktioniert mit Papierbewehrungsstreifen und ohne eine vertiefte Kante wie HRAK, etc.

    Bei Fermacellplatten habe ich nun die Fugen mit Papierbewehrungsstreifen und Fermacell Fugenspachtel gespachtelt (erster Gang) Kann ich das Finish mit normaler Spachtelmasse machen? Oder muss ich dort dann auch Fermacellspachtel Zeug nehmen? Meine normale Spachtelmasse ist USG Fill & Finish Fertigspachtel. Davon habe ich hier nun 360KG stehen
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  10. #9

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    Zitat Zitat von floauso Beitrag anzeigen
    so weiche Gipsbehälter. Da passt dann nicht so viel rein hat aber den Vorteil, dass man sobald der Gips getrocknet ist diesen ein paar Mal zusammendrücken kann und der Gips fällt raus.
    Sowas hat mein Enkelchen auch in der Spielzeugkiste...

    Damit bist ja nur noch am pantschen.
    Ein bisschen auf die Abbindezeit achten, dann kannst
    das perfekt aus jedem Eimer rauswaschen.


    Wir machen das übrigens nur mit Traufel und wennst spachteln kannst,
    brauchst so nen Krummfug nicht.
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  11. #10
    Avatar von Peeder
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    Man muss ja üblicherweise sowieso 2-3 Mal spachteln. Die kleinen Riefen die dann noch da sind, werden dann einfach weggeschliffen.
    Das ist nicht ganz richtig, der Spachtel soll ja etwas überhöht aufgetragen werden, da er leicht zusammenfällt. Dies passiert beim Abbinden, und genau dann wird der restliche überstehende Spachtel abgeschäfftet , regelrecht abgeschält.

    Nach dem trocknen dann nur noch das Finish, die verbleibenden Ansatzgrate abschleifen, und fertig. So funktioniert es jedenfalls, es wird immer wieder zuviel Spachtel abgeschliffen, so das es regelrechte vertiefte Beulen gibt, die man wieder auffüllt, wieder abschleift u.s.w.

    Statt etwas überhöht spachteln, sauber auf Null ausziehen, abschäfften und fertig , wird sich lieber ein " Wolf " geschliffen .

    Riefen sind auf unsaubere Spachtelmassen, oder Oberflächen ( oft versandet ) zurückzuführen , auch eine unsaubere oder rostige Spachtelkante führt dazu.


    Peeder
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  12. #11

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Sowas hat mein Enkelchen auch in der Spielzeugkiste...

    Damit bist ja nur noch am pantschen.
    Ein bisschen auf die Abbindezeit achten, dann kannst
    das perfekt aus jedem Eimer rauswaschen.


    Wir machen das übrigens nur mit Traufel und wennst spachteln kannst,
    brauchst so nen Krummfug nicht.
    Der Fragesteller ist aber kein Profi... Ich halte den kleinen Becher aber auch zu klein.
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  13. #12
    Avatar von Peeder
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    Kann ich das Finish mit normaler .....
    ja, mit dem Zeuch geht es.


    Peeder
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  14. #13
    arbeiter
    Gast
    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    ja, mit dem Zeuch geht es.


    Peeder
    Danke, also dann bin ich heute wieder schlauer geworden.

    Ich werde mir mal eine Traufel kaufen mit gebogenem Blatt. Beim spachteln leicht überhöht spachteln (mit dem geboegnen Blatt fast automatisch) - Spachtel fällt etwas ein. anschließend schleifen und wieder entstauben. danach nochmals scharf abziehen auf eine Breite von 40-60cm. Danach wieder leicht schleifen und die Grate wegschleifen und fertig (hoffentlich) Zum schleifen verwende ich 240iger Körnung, das empfiehlt USG für das Fill&Finish.

    Bei Fermacell werde ich nach dem der Fugenspachtel von Fermacell drauf ist ebenfalls das Finish mit USG machen.


    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    Statt etwas überhöht spachteln, sauber auf Null ausziehen, abschäfften und fertig , wird sich lieber ein " Wolf " geschliffen .
    Das heißt aber auch, dass du zwar leicht erhöht spachtelst, es aber anschließend durch mehr druck wieder auf null abziehst oder lässt du eine leichte erhöhung? Grund meiner Frage ist, dass wenn man immer wieder auf null abzieht, wie bekomme ich dann eine breite Spachtelugn als die Fuge hin (In Richtung Q3) Immerhin ziehe ich jedesmal wieder auf null ab, somit spachtel ich bei einer HRAK Kante immer nu GENAU die Fuge und nicht 20-30cm neben dran...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Peeder
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    Die " Nullzonenproblematik " ist beim Spachteln bekannt, besonder die Haftung bei nahezu Null.
    Daher ist dieser Bereich vor der Beschichtung etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

    der Spachtel haftet nicht, rollt sich auf,oder bildet nur eine Trockenschicht.
    Beim weiterspachteln entstehen dann die hässlichen Riefen.

    Daher ist die Konsistenz sehr wichtig, und das die Traufel immer sauber bleibt.
    Laien nehmen einen Lappen, Profis die Hose !

    Papier 100-150er Körnung, 240 nur als Gittex




    Peeder
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  17. #15
    arbeiter
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    Ja das kenne ich mit diesen kleinen zusammengerollten Papierstückchen, welche sich wie kleine Kügelchen anfühlen.
    Spachtelst du deshalb lieber etwas dicker mit der gekrümmten Traufel oder ziehst du trotzdem auf null ab und wie spachtelst du nach dem trockenen dann breiter aus wenn du doch wieder auf "null" abziehst? oder lässt du mit Gefühl etwas mehr spachtel auf der GKP drauf...

    Das ist so mein eigentlich fast einziges Problem. Meine Fugen sind super sauber und schön gespachtelt. auch komplett glatt, fast ohne zu schleifen. Möchte ich nun aber breiter ausspachteln klappt das nicht so ganz. Denn sobald ich dann die spachtel wieder abziehe, bin ich wieder bei meiner Fugenbreite.. Versteht ihr was ich meine?
    Wäre über einen Tipp sehr dankbar, deshalb dachte ich nun wäre solch eine gekrümmte Traufel vieleicht besser
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