Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Bayern Oberpfalz
    Beruf
    techniker
    Beiträge
    1,519

    baufi auf neues haus übertragen?? oder ne baufi??

    Hallo Leute,

    man spielt ja gern mit den gedanken, meine frage also aktuell rein fiktiv!
    alles wäre wenn und hätte können.....

    wir haben 2008 gebaut und sind 2009 eingezogen, baufi läuft alles über die hausbank
    und bausparkasse....
    wie würde es ablaufen wenn wir dieses haus nun verkaufen möchten und dafür nochmal neu bauen würden?

    könnte man die baufi einfach weiter laufen lassen und das geld vom verkauf für den neubau verwenden?
    oder müsste man den alten vertrag irgendwie auflösen und eine neue finanzierung abschließen- wäre sowas überhaupt möglich?

    wie gesagt kein aktueller fall,(wir finden unser haus klasse) aber hin und wieder schwirren einem solche gedanken durch den kopf.
    wir wären ja sicherlich auch nicht die ersten die 2 mal gebaut haben.

    viele grüße
    pascal
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. baufi auf neues haus übertragen?? oder ne baufi??

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    12.2005
    Ort
    Hückeswagen
    Beruf
    Baufachberater + Staatl. geprüfter Hochbau
    Benutzertitelzusatz
    Dachdecker+Hochbautechniker
    Beiträge
    11,917
    Du musst umschreiben da die Sicherheit ja verkauft wird... Wenn du die Finanzierung einfach weiterlaufen lässt ist die Sicherheit ein Haus, das dir nicht mehr gehört...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    09.2011
    Ort
    71732 Tamm
    Beruf
    Bankkaufmann/Baufinanzierungsvermittler
    Benutzertitelzusatz
    Bankkaufmann seit 1991
    Beiträge
    171
    Es gibt eine Möglichkeit im Rahmen eines Pfandtausches.Dann werden die alten bestehenden Darlehen auf den Neubau übertragen. Sinnvoller ist aber die Überlegung das alte Haus zu verkaufen. Dann hat man rechtmässig auch den Anspruch das alte Darlehen komplett abzulösen. Der Verbleib, was übrig ist, kann dann voll in den Neubau fließen. Hat den Vorteil, dass Ihr für den Neubau nun die für Euch beste Finanzierungsvariante aussuchen könnt.
    Wenn Ihr einen Neubau plant ist sogar möglich zuerst die Neubaufinanzierung banktechnisch neu prüfen zu lassen und könnt dann später das alte Objekt verkaufen. Gibt es einen Käufer mit Notarkaufvertrag könnt Ihr dann sofort das neue Darlehen unterschreiben und den Neubau anfangen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Bayern Oberpfalz
    Beruf
    techniker
    Beiträge
    1,519
    Danke für eure antworten,

    klar die grundschuld steht ja auch noch,
    also würe es auf eine komplett neue finanzierung rauslaufen,
    wäre bei den aktuellen zinsen ohnehin interessant.

    wären in so einem fall vorfälligkeitszinsen an die bank fällig?
    denn die freuen sich ja das sie aktuell gut zinsen von mir bekommen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Hessen
    Beruf
    Kaufmann
    Beiträge
    663
    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    also würe es auf eine komplett neue finanzierung rauslaufen,
    wäre bei den aktuellen zinsen ohnehin interessant.

    wären in so einem fall vorfälligkeitszinsen an die bank fällig?
    Die Bank hat Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Bankkaufmann Beitrag anzeigen
    ...... Der Verbleib, was übrig ist, kann dann voll in den Neubau fließen.....
    Immer vorausgesetzt, es bleibt was übrig. Wenn hier erst seit 3 oder 4 Jahren getilgt wird, und evtl. auch noch mit einer geringen anf. Tilgung, gepaart mit geringem EK Einsatz beim Bau, dann könnte man Gefahr laufen, dass der Verkauf zu einem Verlustgeschäft wird. Vorfälligkeit kann bei so einer kurzen Laufzeit auch ein heißes Thema werden. Mit einer Wertsteigerung kann man nur in den seltensten Fällen rechnen.

    Theoretisch ist fast alles möglich. Ob es dann auch praktisch sinnvoll ist, das steht auf einem anderen Blatt.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Bayern Oberpfalz
    Beruf
    techniker
    Beiträge
    1,519
    hallo ralf,

    das gebäude ist grob geschätzt mehr als das doppelte wert als die aktuelle finanzierung,
    verlust sollte das keiner werden, müsste man mal in erfahrung bringen wie hoch die entschädigung für die bank in etwa wäre,
    oder kann man davon ausgehen das die zinsen bis zum ablauf der festschreibung bei soforttilgung fällig wären?

    wollte allerdings meinen bänker damit nicht konfrontieren, da das alles nur fiktive hirngespinste meinerseits sind,
    mit der bank läuft alles gut- die kredite werden gut bedient- es wird sogar etwas sondergetilgt.
    die überlegungen meinerseits haben rein garnichts mit geld zu tun.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Sachsen
    Beruf
    Buchhalter
    Beiträge
    76
    Sofern ich das als Laie richtig weiss, wird eine Vergleichsrechnung gemacht:

    Was verdient die Bank bis zum Zinsbindungsende/frühestmöglichen Ablösetermin (evtl. unter Berücksichtigung von möglichen Sondertilgungen).
    abzüglich was verdient die Bank bei Ausgabe eines neuen Darlehen zum jetzigen Zeitpunkt an andere Personen.
    Die Differenz ist der der Bank entstehende Schaden.

    Da die Zinsen in den letzten 4 Jahren gesunken sind, dürfte sich also eine nicht ganz unerhebliche Belastung ergeben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Es geht immer um´s Geld.

    Es gibt online Rechner mit denen man die Vorfälligkeitsentschädigung ganz grob ermitteln kann. Ganz grob deswegen, weil für eine detaillierte Berechnung auch eine Menge an Infos nötig sind. Vereinfacht gesagt ermittelt die Bank den Zinsschaden der entstanden ist. Sie rechnet also was Sie an Dir noch hätte "verdienen" können, und was sie bei Neuanlage des Geldes verdient. Dazu kommen noch ein paar weitere Posten.

    Ich würde an Deiner Stelle meine Bank auch nicht mit solchen Überlegungen belästigen, erst dann wenn´s konkret werden sollte.

    Wieviel "wert" das Gebäude ist, kann man erst nach einer Wertermittlung einigermaßen sagen, und selbst dann gibt es noch einen nicht unerheblichen Toleranzbereich. Hausbesitzer neigen dazu den Wert ihres Gebäudes etwas zu hoch anzusetzen.
    Bei eine Alter von 3-4 Jahren ist ein Abschlag von 20-30% gegenüber den ursprünglichen Kosten gar nicht so selten.

    Aber vorerst sind das ja alles nur mal theoretische Überlegungen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Bayern Oberpfalz
    Beruf
    techniker
    Beiträge
    1,519
    klar gehts immer ums geld,
    aber nicht bei den überlegungen!
    die sind gaaanz anderer natur:-)

    tja der wert des hauses....
    360 m2 wohnfläche,massivbau aus ziegel, kompletter keller (weiße wanne) als angenehm heller soutterain wohnkeller ausgelegt
    hybridheizung, gasbrennwert, wassergeführter kachelofen als ganzhausheizung ausgelegt, große solaranalge heizungsunterstützend.
    im ganzen haus FBH 12,5 cm verlegeabstand.
    jahresennergiebedarf der letzten 3 winter incl beheizung des kellers ca 15 000Kw/h im jahr
    doppelgarage angebaut mit zugang zum haus, obendrüber 64m2 ebenfalls ausgebaut als wohnraum mit FBH ect.
    laut plan objektkosten ohne grundstück 395t€.
    meine vorstellung wären in etwa 360-380T€- was im vergleich zu anderen jungen häusern wie ich meine günstig ist.
    das ganze auf 750m2 grundstück- ortsrandlage- 2500einwohner im ort

    ist meine rechnung plausiebel?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    meine vorstellung wären in etwa 360-380T€- was im vergleich zu anderen jungen häusern wie ich meine günstig ist.
    das ganze auf 750m2 grundstück- ortsrandlage- 2500einwohner im ort

    ist meine rechnung plausiebel?
    Ob Deine Rechnung plausibel ist, kann ich nicht sagen. Ich glaube aus der Ferne kann das auch niemand beurteilen. Wichtigster Punkt bei einer Wertermittlung ist ja die Begutachtung vor Ort, denn nur so kann man den Zustand ermitteln. Was ursprünglich mal als Objektkosten angesetzt war, hilft nur bedingt weiter. Sie sagen nichts über die Ausführung, eventuelle Schäden usw. aus.

    Was ein Haus wirklich wert ist, weiß man erst, wenn jemand vor der Tür steht und bereit ist die Summe zu bezahlen. Bei 360m2 werden sich vielleicht die meisten fragen, warum sie für so viel Fläche überhaupt so viel Geld investieren sollen, wenn man sagen wir mal 200m2 zu geringeren Kosten neu bauen kann.

    Der Preis wird also nicht nur durch das Gebäude selbst bestimmt, sondern auch durch die Interessenten, sprich den lokalen Immobilienmarkt. Nach meiner Erfahrung ist es extrem schwierig große Häuser zu verkaufen. Ich könnte Dir dazu einige Beispiele nennen. Natürlich kann man auch Glück haben, und es findet sich jemand der genau dieses Haus haben möchte, und dann bereit ist jeden Preis zu zahlen. Diese Chance ist aber eher gering.

    Wenn ich so den lokalen Immobilienmarkt bei uns anschaue, dann lassen sich Häuser mit 150-200m2 und einem Preis um die 200T€ bis 250T€ am einfachsten verkaufen. Je nach Alter muss man dann noch weitere Abschläge in Kauf nehmen. Für große oder höherwertige Immobilien finden sich nur wenige Kaufinteressenten die auch wirklich einen Kauf in Erwägung ziehen.

    Sollte es bei Dir irgendwann einmal so weit sein, dann solltest Du ein Wertgutachten erstellen lassen. Aber nicht erschrecken wenn Du dann den "Wert" siehst.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  14. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Bayern Oberpfalz
    Beruf
    techniker
    Beiträge
    1,519
    hallo ralf,

    naja die größe, wie du ja vielleicht noch aus meinen alten beiträgen weißt ist der keller mit gut 100m2 geschäftsräumen
    ausgestattet (wohnkeller) alternativ einliegerwohnung.
    oben dann halt der rest der wohnfläche. aber es stimmt schon wer kein geschäft oder 5 kinder hat braucht das nicht wirklich...

    seis drum- ist ja alles erstmla hirngespinnst!

    vielen dank für eure antworten- hat mir schonmal geholfen...
    um weiter zu "spinnen" bräuchte ich ne aussage von der bank,
    aber die spinne ich sicher nicht zu.... solange es allein ein hirngespinnst ist

    viele grüße
    pascal
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. #13

    Registriert seit
    03.2012
    Ort
    Schleswig-Holstein
    Beruf
    Flugzeugbauing.
    Beiträge
    51
    Wir haben das zur Zeit, sprich wohnen in unserem Haus, dass noch zum Teil finanziert ist und bauen neu.
    Pfandtausch macht zum einen nicht jede Bank mit, außerdem bist Du dann auch auf diese Bank festgenagelt-
    ansonsten ist es einen nachrangige Finanzierung und kostet ergo Zinsaufschlag (und das machen einige Banken auch gar nicht).

    Wir haben komplett neu finanziert und müssen dann nach Verkauf des alten Hauses einen Vorfälligkeitsentschädigung zahlen,
    dafür haben wir aber auch einen ganz anderen Zinssatz.
    Aber generell hilft da nur, konkret bei den Banken anzufragen, es kommt auch mit auf die Höhe von EK usw. an-
    mit den kleinen Banken kann man meistens am besten verhandeln (war bei uns jedenfalls so).
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen