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  1. #1

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    Keller mit aufsteigender Feuchtigkeit sanieren

    Ahoi liebe Baufreunde,

    bei mir im Keller (Mehrfamillienhauses Bj. 72) tritt innen vermehrt ein aufblühen des Putzes/der Farbe zu Tage, wobei es nach oben hin schwächer wird. Dies tritt auch an einer innliegenden Wand auf (also ohne eine Außenseite). Ein Mann vom Fach war hier, hat munter gemessen, wobei der Wert 120 an der besagten innenwand und 80 bei einer anderen Wand ohne Probleme ein besorgtes Strinrunzeln bei ihm auslöste.
    Nun habe ich einen Kostenvorschlag über fast 6 Tausend vorliegen mit dem Konzept der Feuchtigkeit Herr zu werden durch Sättigung der Wände mit Intrasit (über Bohrungen in die Wand alle paar Zentimeter). Insgesamt handelt es sich um knapp 20m Kellerinnenmauer.
    Meine Frage: Kann dieses Konzept erfolgsversprechend sein und sind die 6000€ ein ordentliches Angebot (es wird anschließend auch wieder alles verputzt und gereinigt).

    Beste Grüße
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  2. Keller mit aufsteigender Feuchtigkeit sanieren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    ein besorgtes Strinrunzeln
    kann durchaus ein vorsorgliches unterstreichen der angebotssumme sein ....

    Kann dieses Konzept erfolgsversprechend sein
    kann , muss nicht ...
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  4. #3

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    Es ist nie sinnvoll, die Begutachtung von jemandem durchführen zu lassen, der diese investierte Arbeitszeit durch einen Auftrag refinanzieren muss.
    Besser jemanden herholen, der dafür bezahlt wird, Dinge zu bewerten und Empfehlungen abzugeben.

    Also einen SV aus dem Bereich Mauerwerk & Abdichtung.

    Der sollte dann auch zu Sinnhaftigkeit und Angemessenheit des Angebotes etwas sagen können!
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  5. #4

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    6000€ ist mal eine ansage.

    meine erfahrung, mit all diesen gelen:
    schaut 2-3 jahre gut aus, danach das
    selbe drama. diesen effekt erzielst du
    auch mit einem sanierungsputz, weitaus
    preiswerter.

    diese maßnahmen sind ähnlich einer
    provisorischen füllung beim zahnarzt.
    packt man das übel nicht an der wurzel
    an, bleibts ein provisorium.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Besser jemanden herholen, der dafür bezahlt wird
    Das war auch meine Idee leider habe ich nichts gescheites finden können. Wende ich mich da an einen Bausachverständigen? Ich habe diese Seite hier www.dhbv.de durch Fräulein Google gefunden. Das Haus steht im Raum Kiel da sieht es mit SV scheinbar eher mau aus...

    schaut 2-3 jahre gut aus, danach das selbe drama
    Was genau bewirken denn diese Gele? Aussagekräftige Beschreibungen habe ich keine über mystischen Stoffe wie dieses Intrasit finden können.
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  7. #6

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    hallo
    bewirken eine verkleinerung des porenanteils. den gleichen effekt kannst auch mit wasserglas erreichen (wurden früher die soleier eingelegt )

    gruss aus de pfalz
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  8. #7

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    IHK/HWK - dort werden die öbuv-SV-Listen geführt
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke schon mal für die Infos. Dann werde ich nächste Woche mal bei der IHK oder HWK anrufe.

    Zum Thema "Verkieseln der Wand" habe ich mich nun durch die Info mit dem Wasserglas als Startpunkt etwas eingelesen. Im Grunde ist es ja kein richtige Verkieselung da ja wohl mit Kunstharzen oder Silikonen gearbeitet wird.

    Korrigiert mich gerne wenn ich falsch liege:
    - Ist grundsätzlich nur als Horizontal-Absperrung geeignet, sollte die vertikale Absperrung defekt sein, bringt es nichts
    - Ist auch nicht geeignet bei drückendem Wasser, daher z.B. bei einem Anstieg des Grundwasserspiegels
    - Problematisch soll die langsame Trocknung des Mauerwerks darüber sein (was ich nicht ganz verstehe da Feuchtigkeit doch aufsteigt?)
    - Die Mauer sollte keinen zu hohen Feuchtigkeitsgrad haben und ggf. vorher getrocknet werden (Heizstäbe oder Infrarot)

    Sollten die ersten beiden Punkte zutreffen, klingt das Vorhaben mittels Injektionsverfahren durchaus sinnvoll. Nun gibt es grundsätzlich noch zwei Möglichkeiten für das zu injizierende Mittel: auf irgendwelche Harz- oder Silikonbasis und Paraffin. Paraffin soll den Vorteil haben eine dauerelastische Barriere zu bilden welche gesundheitlich unbedenklicher ist (denn ein Wand grenzt direkt zum Wohnraum).

    Meine Fragen: macht es Sinn solche Arbeiten eher im Frühjahr oder Sommer durchzuführen? Habt ihr Erfahrungen mit dieser Technik auch in Bezug auf die Haltbarkeit? Baumal sagte ja bereits
    schaut 2-3 jahre gut aus, danach das
    selbe drama
    Wäre Paraffin hier vlt. die bessere Wahl?
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  10. #9

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    (Mehrfamillienhauses Bj. 72)
    hallo
    ich gehe davon aus, dass das keine bruchsteinwände sind.
    eine verkieselung von kammersteinen im druckverfahren ist so gut wie sinnlos und kostenmässig nicht kalkulierbar weil die menge an material noch nicht mal vorab geschätzt werden kann.
    alle derartigen verfahren sind zur flächigen abdichtung bei wasser von aussen nicht geeignet.

    gruss aus de pfalz

    gruss aus de pfalz
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Hallo
    Baujahr `70 heißt Zementputz. Eine Möglichkeit wäre,den Zementputz zu entfernen und die Wände mit Kalkmörtel zu verputzen.
    Kalkmörtel ist wasserdampfdiffusionsoffen und kann natürliche Feuchte gut ableiten. Den Keller außerdem regelmäßig unter Beachtung des Taupunktes lüften sollte für eine ausgewogene Luftfeuchtigkeit,bzw. den Abtransport derselbigen sorgen.
    Gruß aus dem Oderbruch
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  13. #11

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    Servus,

    bei mir ist der Keller auch nass und ich hatte die befürchtung das es aufsteigende Nässe ist....doof wie man als Laie ist (und dann noch IT;-))...schaut man ja erstmal im Netz und holt sich ne Firma die einem was von verpressen und den Kosten erzählt....bei mir Standen wesentlich höhrere Summen im Raum also hab ich mir einen SV geholt der erstmal gemessen hat und vermutete das die Nässe durch die Wand eindringt und verpressen mit was auch immer für die Füsse ist da wie Gunther schon schreibt das bei den damals üblichen Hohlblocksteinen nahezu unmöglich ist zu garantieren das alles verfüllt ist und das abartig teuer werden kann....

    Also wurde der Keller ausgeschachtet und siehe da, neben einer Hohlkehle die irgendwo oberhalb der ersten Steinreihe saß fand sich jede Menge Bauschutt und sonstiger Mist der den alten ca 1mm Dicken Bitumen was auch immer Antrich teilweise auf mehreren QM einfach von der Wand geschrubbt hat.....dort wo schon gedichtet und gedämmt ist entspannt sich die Lage gerade....


    Hol Dir den SV und check das richtig, Firmen prüfen leider meist so das die das meiste Verkaufenkönnen...
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