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Wurde bei unserer Strasse evtl. etwas falsch gemacht ?

Diskutiere Wurde bei unserer Strasse evtl. etwas falsch gemacht ? im Forum Baumurks in Wort und Bild auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wurde bei unserer Strasse evtl. etwas falsch gemacht ?

    Hallo Experten,

    leider wurde ich bei meiner Suche im www zu unserem "Problem" nicht fündig und hoffe Ihr könnt uns etwas Hilfestellung geben.

    Folgender Vorgang :
    Im vergangenen Herbst wurde der Endbelag auf unserer Strasse aufgebracht.
    Dieser kam uns damals bereits (gefühlt) etwas "gepfuscht" vor. Diese Gefühl wurde nun durch die ersten warmen Sonnetage deutlich verstärkt und hat uns ein bislang unbekanntes Verhalten beim Strassenbelag gezeigt.

    1. auf der Trennnaht (Strasse wurde in zwei "Zügen" belegt - erst linke Hälfte, dann rechte Hälfte) kommen nun Stellenweise dickflüssige Teertropfen (??) auf die Oberfläche, welche durch die Fußgänger bzw. Autos zu Flecken plattgedrückt werden (s. Bild).
    Ist dies evtl. Normal bzw. im ersten Sommer nicht aussergewöhnliches ?!

    2. der Sohn von unserem Nachbarn hat sein Mofa auf der Strasse stehen. Dieses hat nun wie in einem Weichkäse "ca. 3cm tiefe Löcher in den Boden gedrückt" - nicht gerissen. (s.Bild) Dies kommt uns nun allerdings doch sehr merkwürdig vor.
    Der Hauptständer ist nach einer längeren Fahrt definitv nicht heiss, so dass wir diesen Faktor auschliessen können.

    Kann es sein, dass die Konsistenz des Oberbelags falsch ist oder woran kann dies liegen ?
    Wurde hier evtl. gepfuscht ?

    Hintergrund unsere Frage ist natürlich ,dass die Strasse nicht in 10 Jahren saniert werden muss - was natürlich dann kostenmässig bei den Anliegern hängen bleiben würde.

    Ich freue mich auf Eure Ratschläge bzw. Ideen woran dies liegen kann, damit wir auch (im Falle eines tatsächlichen Pfusches) auf die Stadt zugehen können und etwas vorbereitet sind. Bei Bedarf kann ich gerne weiter Bilder liefern.

    Viele Grüße Holger
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  2. Wurde bei unserer Strasse evtl. etwas falsch gemacht ?

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  3. #2
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    sieht jetzt vom Foto her nicht nach einer korrekten AB-Deckschicht aus.

    Rücksprache mit dem Tiefbauamt nehmen.
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  4. #3
    Gast340953
    Gast
    Ich denke mal es handelt sich hier um eine Privatstrasse.
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  5. #4
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    ich denke mal nicht, ........... wenn er auf die Stadt zugehen will
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  6. #5
    Themenstarter

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    Es handelt sich nicht um eine Privatstrasse ! Beim Grundstückkauf war diese in den Erschliessungskosten mit inkludiert, deswegen ist die Stadt auch mein Ansprechpartner bei Mängeln.

    Vielen Dank Manfred. So werden wir nun auch im Weiteren vorgehen.

    Aber aus Interesse, liegt so etwas an einem Mischungsverhältniss (wie bei Beton) oder woher stammen solche Erscheinungen ?

    Vielen Dank
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  7. #6
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    Anhand der Fotos kann man ja nicht viel sehen.
    • Material sieht recht grobkörnig und ungleichmäßig eingebaut aus
    • sieht eigentlich nicht wie eine fertige Deckschicht sondern wie die darunterliegende bit. Tragschicht aus
    • manchmal gibts auch sogenannte Tragdeckschichten



    kann an vielem liegen: Mischung, Wetterlage beim Einbau, Mischguttemperatur beim Einbau, etc.

    Im Gespräch mit dem TBA könnt ihr ja mal fragen:
    • für welche Bauklasse nach RStO wurde die Straße aufgebaut?
    • welche Mischungen wurden für bit. Tragschicht und Deckschicht eingebaut?
    • Einbau mit Fertiger oder von Hand


    Sollte sich jemand vom Straßenbau vor Ort ansehen.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Sollte sich jemand vom Straßenbau vor Ort ansehen.
    Das wird sowieso das Beste sein. Wir werden uns mal an das TB wenden und hören, was die dazu sagen.

    Nochmals vielen Dank für Deine Erklärung. Diese hat doch sehr weitergeholfen.
    Ich werde berichten, wie die Reaktion war und wie es weitergehen wird/soll.
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  9. #8

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    Spätere Reparaturen dürfen übrigens NICHT auf die Anlieger umgelegt werden.
    Deswegen machen die Kommunen dann gerne einen (unnötigen) Luxusausbau, dann klappts wieder mit Zahlemann und Söhne...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Spätere Reparaturen dürfen übrigens NICHT auf die Anlieger umgelegt werden.
    Deswegen machen die Kommunen dann gerne einen (unnötigen) Luxusausbau, dann klappts wieder mit Zahlemann und Söhne...
    wollte ich auch grad schreiben.
    reparaturen und instandhaltung ist nicht umlagefähig.
    eine "verbesserung" der infrastruktur hingegen schon.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Na ja, stellt sich dann nur die Frage was bei einer 9 Monate alten Strasse an der Infrastruktur besser gemacht werden kann - außer fehlerfrei ?
    Aber ich befürchte Ihr habt da bestimmt ein paar Ideen
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  12. #11

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    Diese Anmerkung bezog sich auf Deine Befürchtung:
    Hintergrund unsere Frage ist natürlich ,dass die Strasse nicht in 10 Jahren saniert werden muss - was natürlich dann kostenmässig bei den Anliegern hängen bleiben würde.
    Was ist daran unklar, so daß Du jetzt mit solch seltsamer Reaktion daherkommst...?

    Egal ob nach 9 Monaten oder 10 Jahren:
    Reparatur darf nicht umgelegt werden. Punktum.
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  13. #12

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    versteh ich jetzt auch grade nicht....so unverständlich war es doch nicht ?!

    zumal: die strasse ist 9 monate alt. da kann man, egal was mit umlagen usw. auch irgendwann mal sein mag, ganz locker an die stadt melden: da ist murks.
    das ausführende unternehmen wird sicherlich eine gewährleistung von mehr als 9 monaten haben
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Was ist daran unklar, so daß Du jetzt mit solch seltsamer Reaktion daherkommst...?
    Hm - habe ich etwas geschrieben, wonach ich mich angegriffen fühle ? Dachte eigentlich nicht....
    Ich wollte eigentlich damit nur meine Verwunderung kund tun, was an einer kleinen Straße "infrastrukturmäsig" besser gemacht werden kann und dachte es kommen aus Eurem Erfahrungsschatz einige
    Vorschläge. Das war eher um meine Neugierde zu befriedigen und meinen Horizont über die Kreativität der Gemeinden zu erweitern.

    Und das wir (Anlieger) keine Reparatur bezahlen müssen und grobe Fehler ausgebessert werden müssen ist doch klar.
    Aber je früher der Sachverhalt geklärt wird, desto besser ist es für alle beteiligten. In x Jahren kann sich doch keiner mehr genau daran erinnern...
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  16. #14

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    Wie Manfred Abt schon geschrieben hat, sieht es mehr nach ner bit. Tragschicht (Bitukies) aus.
    Körnung passt definitiv nicht zu ner Deckschicht sprich 0/8 oder 0/5.

    Eine Tragdeckschicht kann ich mir in nem Wohngebiet ehrlich gesagt nicht vorstellen, wird eher für Feldwege oder kleine Gemeindeverbindungsstraße genutzt.

    Fertiger-/ oder Handeinbau darf hier keine Rolle spielen. Gewalzt bzw. verdichtet wird gleich.

    Was war denn unter diesem "fertigen Oberbelag" verbaut?


    Zu den eingehenden Fragen:
    1) Diese Trennnähte sind Fugenbänder. Sie dienen dazu, dass kein Wasser zwischen die nebeneinander eingebauten Schichten tringen kann und im Winter auffriert. Diese Fugenbänder sind auch bituminös, da kann es schon mal passieren, dass sich bei heißen Temperaturen mal Tropfen an der Oberfläche bilden. Fällt bei mehr befahrenen Strassen nur nicht so auf und werden die Tropfen nicht so groß, da sie von den Reifen sofort wieder mit abgefahren werden.

    2) Diese Abrücke von dem Mofaständer sind durchaus normal. Bei heißen Temperaturen wird Asphalt aufrund seines Bitumengehaltes etwas weich. Daher sieht man im Sommer auch immer bei Motorradfahrern n kleines Brettchen unterm Seitenständer, damit diese in den weichen Asphalt nicht einsinken. Sogar wenn im Sommer Autos immer auf der gleichen Stelle abgestellt werden, kann man beobachten, dass hier Abdrücke entstehen. Also völlig normal.
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  17. #15

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    Nein, 3 cm sind nicht normal...

    Besonders nicht bei unseren SOOOO tollen Sommer!

    Das ist Murks, was soll denn passieren, wenn es mal WARM wird? Versinken dann alle im Bitumensee?
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