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Erläuterung Traufhöhen Änderung

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  1. #1

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    Erläuterung Traufhöhen Änderung

    Hallo zusammen,

    habe eine Verständnisfrage. Mein Architekt ist leider gerade verreist daher seid ihr hier meine Hoffnung auf Deutung:)
    Es geht um einen Änderungsantrag den wir bei der Stadt eingereicht haben. In diesem hat mein Architekt und ich eine Traufhöhenerhöhung um 70cm beantragt.
    Der aktuelle Kniestock lag nur bei lediglich wenigen 39cm, dadurch wollte ich zumindest etwas über 1m Kniestock kommen.
    Im Bebauungsplan ist festgeschrieben eine EFH von 232.7m. Im Plan steht in Klammer mit einem seltsamen Zeichen der Wert 233.
    Nun kam die Befreiung mit folgendem Text:
    "Ihr Antrag auf eine traufhöhenüberschreitung um 40cm, d.h. Bis 3,90m über der im B-Plan festgesetzten Bezugshöhe von 233,0 m ü. NN (= 236,90 m ü. NN) wird hiermit abgelehnt.
    Es wird Ihnen jedoch gestattet die zulässige Traufhöhe um 20 cm zu überschreiten, d.h. Bis 3.70m über der im B plan festgesetzten Bezugshöhe von 233 m ü. NN (= 236,7 m ü. NN). Die Firsthöhe beträgt demnach 7,70m."

    Mich verwirrt hier gerade dass sich mein Architekt auf die EFH höhe referenziert hat die 30cm unter des Bezugspunktes der Stadt von 233 liegt.
    Die Stadt geht von 233 aus und verringert dadurch auch unser beantragtes Maß von 70 auf 40cm.
    Liege ich nun mit der Deutung richtig, dass wir zu den nun genehmigten 20cm ohnehin noch 30cm addieren können da wir tiefer liegen als der Bezugspunkt der Stadt?
    Die Stadt erwähnt nämlich die EFH gar nicht mehr.
    Zudem sind wir durch die eingehaltene EFH ca 50cm tiefer als der Nachbar was wohl seitens der Stadt nicht gewollt war.

    Danke schon mal
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  2. Erläuterung Traufhöhen Änderung

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  3. #2

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    vielleicht ist ja beim nachbarn die basis am boden höher als deine und deswegen darf seine traufe höher liegen. selbst wenn die traufhöhe vom nachbarn nicht den auflagen des b-plans entspricht, kannst du dich nicht darauf berufen, dass das bei dir dann auch gelten darf.

    entweder du legst mit deinem architekten einspruch ein oder du beantragst eine befreiung. da müssen dir aber gute gründe einfallen, die das amt nachvollziehen kann.
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