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  1. #1

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    Echte Erfahrungen mit Abschaltung KWL gesucht!

    Hallo, wir planen unser Haus und sind uns immer noch nicht sicher, ob wir eine KWL haben wollen. Komfort habe ich überall herausgelesen, aber eben auch geringe Luftfeuchte mit Belastung Schleimhäute, Geräusche(das ist aber scheinbar planungs-und ausführungsabhängig).
    Mich würde jetzt mal ganz stark interessieren, ob man tatsächlich so eine KWL auch einfach mal ausschalten kann oder ob da gleich technische Probleme im Sinne Kondenswasserbildung, Mikrobielle Belastung (das schöne "Biotop") oder sonst irgendwelche Dinge auftreten. Wer hat denn schon mal das Ding ausgestellt?Wie lange? Gab es Probleme?
    Danke für Eure Antworten.
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  2. Echte Erfahrungen mit Abschaltung KWL gesucht!

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  3. #2
    MoRüBe
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    2 Tage und man wird wahnsinnig (na ja, nicht ganz)
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  4. #3
    Themenstarter

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    2Tage aus? Worin bestand der Wahnsinn?
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  5. #4

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    Keiner, der eine hat, würde die je freiwillig wieder ohne Not ausschalten!
    Sollte Dir das zu denken geben...?
    Neubau ohne KWL ist heute schlichtweg indiskutabel.
    Und die Ammenmärchen sollte man sehr kritisch hinterfragen.
    Gesundheitlich bedenkliche Belastung hat man ggf. nicht mit KWL, sondern ohne!
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  6. #5
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    Bin ich ja grad dabei , aber leider gibt es ja noch nicht so viele Daten und Bilder heißt "Erkundungen" der Rohre etc...
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  7. #6
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    Und die geringe Luftfeuchte ist ja kein Ammenmärchen, ich weiß, dass mir das persönlich viel ausmacht z.B. Und alle Systeme zur Wiederbefeuchtung scheinen ja noch nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein..
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  8. #7

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    also; ausgestellt hab ich sie noch nie, naja, für 5 min zum Filterwechsel. Was ab und an vorkommt, dass sie auf der allerkleinsten Stufe (Abwesenheit) mal versehentlich über Nacht gelaufen ist. Da stehst Du in der Früh auf und wunderst Dich sofort über den Pumakäfig in den SZ.
    Fakt ist aber auch, dass die Luftfeuchte im Winter an der Grenze ist. FRG über den Enthalpietauscher bringt bei uns rd. 10% mehr rLF. Aber selbst damit und ca. 0,25 Luftwechsel/h, sind wir bei den aktuellen AT von knapp unter 0 bei 38-42% bei 22° RT.

    Ab 30-35% merken wir es an den Nasenschleimhäuten. Wenns wirklich kalt ist und die rLF unter 35% fällt, läuft bei uns eh meist der Kaminofen und dann werden halt da die nassen Sachen getrocknet (Handschuhe, Mützen etc.) oder auch mal ein Wasserschälchen dazugestellt, wie in der guten alten Zeit....

    was man aber schon auch sagen muss: man vergisst rel. schnell die Investition die dahinter steckt. Selbst mit guten Material-Einkaufskonditionen, war ich am Ende mit allem bei 12K€ inkl. Pseudo EWT, dafür aber saubere Sternverteilung und ordentliche Planung (Null Geräusche).
    Ich bin mir sicher, dass man ein normales EFH auch mit überschaubarem Aufwand von Hand lüften kann (unsere Nachbarn machen das im identischen Haus) ohne direkt den Schimmeltod zu sterben. Aber eben nicht jeden Tag mehrfach über mehrere Ebenen gondeln zu müssen (aber auch das sehe ich bei den Nachbarn, dass dann das Fenster im OG/DG eben doch länger mal auf Kipp steht) und man es auf der Couch eben nicht 10min nach dem Lüften kalt hat, ist ein echter Komfortgewinn. Wirklich viel Heizenergie und damit Kosten werden im Vergleich auch nicht einspart, das liegt aber eher daran, dass im Vergleichshaus einfach weniger gelüftet wird und bei der KWL die Filter auch Geld kosten.

    Was übrigens wirklich hilft, ist im Frühjahr der Pollenfilter. Wir sind beide Heuschnupfen geplagt und das merken wir sehr, v.a. Nachts.
    Den Wartungsaufwand würde ich auch mit 0 ansetzen. 2 x im Jahr durchs Haus und die Filter wechseln, das wars. Ist eine sache von 10min.

    Fazit; ich würds wieder machen, aber man gewöhnt sich auch unglaublich schnell an den Komfort und nimmts gar nicht mehr wahr im eigenen Haus (merkt man erst wieder, wenn man wo anders zu Besuch ist), aber wenns finanziell eng wird, wäre es auch eins der ersten Dinge das rausfliegen würde in der Planung (wir haben jetzt aber auch keine sonderlich teuren Armaturen, Böden etc.)
    KWL und Kamin waren die größten Luxuspunkte... und bevor der Kamin rausfliegt, würde die KWL gehen...zumindets bei mir.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke Zellstoff, für die detaillierte Antwort. Bleibt also wieder /immer nochb es UNS die Investition bzw Abzahlung wert ist..
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  10. #9

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    ja, die Entscheidung kann Euch keiner abnehmen
    Fast jeder der sie hat würde sie wieder machen, fast alle die sie nicht haben, vermissen sie nicht.
    Wirtschaftlich rechnen wird sie sich sehr wahrscheinlich nie und was einem der jeweilige Komfort Wert ist, muss jeder selber wissen.
    Das Thema Schimmelgefahr halte ich im gut ausgeführten (geringe Wärmebrücken) Neubau mit hochgedämmten Bauteilen und damit hohen Oberflächentemperaturen innen, für gering. Und halbwegs dauerhaft unter 70% rLF zu bleiben schafft man auch mit manuell lüften, wenn es einem den Aufwand wert ist.
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  11. #10
    MoRüBe
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    Der Wahnsinn bestand daraus, die Anlage zu wechseln, weil die nicht so wollte, wie sie sollte

    Fakt ist, wir bauen jetzt seit 20 Jahren diese Anlagen in unsere Häuser ein (also schon zu Zeiten, als man hier noch nicht mal wusste, wie das geschrieben wird) und keiner möchte die missen. Ob zentral oder dezentral ist da jetzt zweitrangig.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hmmm das mit dezentral ist schon interessant, denn es wäre vielleicht die Alternative bei uns. ich würde nämlich an sich nur Schlaf-und Kinderzimmer damit versehen. Der Rest wird normal gelüftet und funktioniert bei uns auch (oft genug, lang genug, nicht auf Kipp).
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zellstoff, ich denk ja auch, dass es mit normalem Lüften machbar ist, aber viele schreien, dass grad bei den sehr gut gedämmten Häusern niee nie auf eine KWL verzichtet werden kann.
    Wir überlegen, das Haus mit Poroton T9 zu bauen, schwanken zwischen ungefüllt oder gefüllt. Ich finde, dass die Mehrausgaben für Perlit auch schon abwägungswürdig sind, man muss schon ne Weile mehr heizen, um das reinzubekommen.. Wir werden Gastherme haben.
    Und wie in 25Jahren auch die tollst gedämmten Häuser aussehen, weiß keiner, bzw. normal ist eh, dass nach dieser Zeit entweder Heizsystem oder Dämmsystem neu gemacht wird, wenn man sich das mal in der Entwicklung so ansieht.. Warum sollte das anders sein vom jetzigen Zeitpunkt aus gesehen? weil alles schon so toll ist und nicht mehr verbesserbar? Das glaube ich nicht.. und wenn sanieren, dann kann ich das auch auf meine preiswerteren Poroton, für die ich wenig bezahlt hab und weniger Zinsen tilgen musste.
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  14. #13

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    Nur mal zum nachdenken. Eine einfache und kostengünstige Lösung ist eben noch eine reine Feuchte/CO2 gesteuerte Abluftanlage ohne WRG mit Fensterfalz als Zuluft. Finde ich pers. eher was für vermietetes MFH, ist aber auch oft im Bauträger EFH Haus anzutreffen. Grundlüftung ist sichergestellt zu sehr überschauberen Kosten.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MoRüBe
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    Der Stein, oder die Dämmung hat nix mit Luftdicht (und nur darum gehts!) zu tun. Der Rest sind Scheißhausparolen, da muß jeder selbst entscheiden was er macht.
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  17. #15

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    Wir überlegen, das Haus mit Poroton T9 zu bauen, schwanken zwischen ungefüllt oder gefüllt. Ich finde, dass die Mehrausgaben für Perlit auch schon abwägungswürdig sind....
    Die ungefüllten aber bitte nur ganz vorsichtig anfassen...nicht daß da was kaputtgeht.

    Bei Horizontallasten sind die wirklich grenzwertig. Würde ich nie nicht (mehr) nehmen!
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