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  1. #1

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    Nachbargrundstücksnutzung Pachtzins während Bauphase

    Hallo,
    habe hier eine Frage zur Nutzung des Nachbargrundstückes.

    Folgendes:

    Dar unser Bauplatz mit rund 500 qm und einem recht grossen Haus etwas klein geraten ist wurde der Erdaushub und der Bauwagen auf dem nachbargrundstück zwischengelagert.

    Nun kam der Nachbar und forderte uns auf Ihm eine Erklärung zu geben in der wir Ihm schriftlich bestätigen das wir innerhalb einer FRist von 2 Monaten sein Grundstück räumen und wieder in der Ursprungszustand zurückversetzen.

    Diese bestätigung hat er auch von uns erhalten.
    Hierauf hat er erst mal 2 Wochen ruhe gegeben , BIS HEUTE ABEND.

    Nun will er für die Nutzung seines Grundstückes ( 238qm )eine Pacht von 300 euro haben die die 2 MOnatige Nutzung berücksichtigt sowie seinen Arbeistzeit zum ausfindig machen von uns und seine Auslagen(Brief per Einschreiben, Telefon etc)

    Naja an einer freundlichen Nachbarschaft ist dieser nicht interessiert und ums zahlen werden wir kaum rumkommen.
    Das wir in seinen Auslagen zahlen müssen sehe ich auch voll ein, diese belaufen sich aber auf 20 euro

    Telefon 10 Minuten
    Einschreibebrief 2,44euro

    Von mir aus auch Arbeistzeit von 1 Stunde.

    Angeblich hätte er auch sio lange gebraucht um unsere daten ausfindig zu machen,was aber ja nicht stimmen kann dar man hierzu nur ins Umlegungsverzeichnis schauen muss.

    Frage.:
    Ich meine zu wissen das der Nachbar berechtigt ist eine angemessene Entschädiung oder Nutzungspauschale zu verlangen

    Was wird als angemessen angesehen??
    Gibt es hier einen festen Prozentsatz des Bodenrichtwertes?

    DEr typ will morgen amBauplatz die 300 teuros abholen, aber irgndwie bin ich net gewillt dem soviel Kohle in den Rachen zu schmeissen.

    Sowas nenn ich Profitgier.

    Was wird gerichtlich als angemessen angesehen bzw was ist der Richtwert pro Qm und Jahr??
    Dann könnte ich dies hochrechnen und durch 6 teilen für 2 Monate Nutzung.

    Falls wichtig:
    Der Bodenrichtwert liegt bei 420 euro pro qm Bauland

    Ich hoffe auf eine kleine Hilfe udn verbleibe mit freundlichen Gruß

    Oli

    PS.: der Nachbar auf der anderen seite des Grudnstückes hat selbiges problem mit diesem Profitgeier.Also kasiert er schon 600teuros for 480qm
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  2. Nachbargrundstücksnutzung Pachtzins während Bauphase

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von matzi
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    Mein Tipp
    Grundstück verkaufen. Sonst ärgert man sich das ganze Leben.
    Matzi
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  4. #3
    Themenstarter

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    Würd ich momentan ja am liebsten tun , aber mit nem Rohbau drauf ganz schlecht.Aber vieleicht später mal. jetzt muss erst mal das geklärt werden.

    Wobei dieser kasper net mit sich reden lässt.
    Das schönste ist ja das das er laut Briefkopf Grundstücks und Gebäudeverwalter ist. Denn er verwaltet auch nachweislich die Grundstücke der Mutter( ehemalige Bauernfamilie)Die sitzen nur auf den Grudnstücken und bebauen nichts udn verkaufen nichts.

    Aber dar ich weiss das er nicht selbständig ist werde ich den Quittungsbeleg schön ans Finanzamt reichen.Ich muss ja nach Baufertigstellung sowieso alles beim Finanzamt einreichen

    Gibts zu solchen Fällen vileicht etwas was aussagt wieviel er verlangen darf.
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    Ich glaube, der Typ ist nur sauer, dass ungefragt der Bodenaushub da abgeladen wurde, wäre ich sicher auch. Sowas kann man auch vorher regeln...
    Ist das Acker oder was?
    Nachtrag: Der wird schon verkaufen, der läßt die Preise noch steigen.
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  6. #5

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    Also um ma ehrlich zu sein ich hät auch en Hals wenn X und Y ohne mich zu fragen auf mein Grundstück ihren Dreck werfen und es als selbstverständlich ansehen.
    Dann noch Profitgier attestieren, weil man warum den Dreck da liegen hat? Doch net etwa um Geld zu sparen, um daraus also Profit zu schlagen?
    Ärger hin und her rechne ma aus wie viel Geld gespart wird durchs Zwischenlagern und wie viel einfacher das hätte sein können wenn man ma zum Telefon gegriffen hätte, vorher.
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  7. #6
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    Ungefragt

    Boden zwischenlagern ohne Absprache ist schon recht heftig.
    Fragen Sie jetzt nicht ob die 300 € gerechtfertigt sind. Mal abgesehen davon, dass der Nachbar ein KK ist, hätte er auch die sofortige Entfernung des Bodens von seinem Grundstück verlangen können, wäre sicher teurer geworden.

    Ist im übrigen aber nicht ungewöhnlich, kommt häufig vor, dass "Altbauherren" so tun als sein das eigene Haus ohne Beeinträchtigung der Nachbarn mit dem Hubschrauber abgesetzt worden. Besonders bei Baulücken.......

    Tipp: Mit knirschenden Zähnen zahlen und daran denken: Man sieht sich im Leben immer zweimal!
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo,
    NachbarGrundstück ist Bauland

    wir wollten ja die Grundstückseigentümerin fragen , haben wir auch getan aber leider war sie telefonisch nie reichbar.

    ER hat ja auch von uns einen Vereinbarung erhalten , indem wir Ihm bestätigt haben das der Mutterboden auf seinem Grundstück fachgerecht abgeschoben wurde um IHn vor Verunreigungen und Kaputtgehen ( hab den fachbegriff jetzt nicht zur hand) zu schützen.
    Desweiteren at er in der Vereinbarung bestätigt bekommen , das wir nach Ablauf alleBaumaterialen entfernen und den Mutterboden wieder fachgerecht einbringen.

    Den Erhalt hat er usn auch mit erhalten bestätigt.

    Seit heute hat er das Hirngespenst das er nun Geld haben möchte.
    Kann er auch haben aber es sollte sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen

    Ich meinen in einer LBO oder in einem Nachbarschaftsrecht gelesen zu haben , das er berechtigt ist einen pacht zu verlangen diese aber angemssen sein muss.

    Wie wird angemssen angesehen??
    Der offzielle pachtzins wie bei der Kirche oder ist dies niedriger anzusetzen??

    Naja im schlimmsten Fall werden wir die 300teuros abdrücken und uns später noch mal wiedersehen.Der nachbar der auch an dieses Gundstück angrenzt ist hier sogar dabei dar es selbiges problem hat.

    MFg

    Oli
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  9. #8
    Avatar von matzi
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    bitte seit nicht so empfindlich.
    In einem Neubaugebiet wo alle bauen wollen, soll man sich doch etwas arrangieren. Wenn das mein Grundstück währe auf dem Erde abgelagert wird, würde ich zu meinem künftigen Nachbarn gehen, meinen Unmut äußern und ihm mitteilen er möchte dafür einen ausgeben, und mich in Zukunft vorher fragen.
    Denn man sollte eins nie vergessen. Man trifft sich immer 2 x im Leben. Und er will bestimmt auch noch mal bauen.
    Gruß Matzi
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  10. #9

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    ähh, moment mal, wie jetzt:

    Habt Ihr ihn telefonisch nicht erreicht, daraufhin schriftlich informiert und einfach
    losgelegt?
    Dann wäre ich genau so sauer. Auf meinem Grundstück hat keiner ungefragt
    rumzubaggern oder etwas zu lagern. Egal ob bebaut oder nicht.

    Oder hat er eine schriftliche Erlaubnis dazu gegeben?

    Eine "Eingangsbestätigung" ist meiner Meinung nach kein OK. Allenfalls irgendwie
    schon komisch.

    Wenn ich der Besitzer wäre und wäre vorher gefragt worden, dann hätte ich
    - wenn die Bauzeit nicht in meine eigene fällt - klar "mach mal" gesagt.
    Wenn irgend etwas dagegen spricht, dann hätte ich mit "sorry, aber..."
    abgelehnt.
    Aber eine Kommentarlose "Eingangsbestätigung" hätte ich sicher nicht verschickt.

    War da vorher schon mal was?

    Gruß
    Martin
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  11. #10

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    Also ich hab telefonisch auch die ganze Nachbarschaft abgeklappert bis von X Grundstücken einer OK gesagt hat, ich wäre allerdings auch nicht auf den Gedanken gekommen, das "einfach so" irgedwem aufs Feld zu schmeißen.
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  12. #11

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    Was wollt ihr denn? Einfach fremden Grund und Boden benutzen und sich dann über dreihundert Eus beschweren? Kann doch wohl nicht sein, oder? Seid froh, das er euch nicht das Grundstück sofort räumen lässt, das wäre nämlich sein gutes Recht.
    Ich finde euer Verhalten ziemlich dreist


    Gruß Holger
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo,
    wir haben vor Baubeginn versucht in bzw seine Mutter(Grundstückseigentümerin) zu erreichen.
    Dar wir niemand erreicht haben und der Baubeginn anstand hat der Erdbauer gesagt das legen wir mal dahin.

    Der Erdbauer sagte nur wir sollen es weiterhin probieren iihn zu erreichen.
    Dies haben wir die ganze Zeit auch probiert.
    2 Wochen nachdem der Erdauhub fertig war stand er eines morgens vor der Tür.

    Dort sagte er er will ne Einverständiserklärung ,das wir alles wieder innerhalb der nächsten 8 Wochen rückgängig machen und wieder in den Urzustand versetzen.

    Dieses Schreiben bekam er einen Tag später von uns.Darauf bestätigte er uns den Erhalt.Das Gespräch vom Vortag sendete er uns an diesem Tag auch per Einschreiben in SChriftform zu.

    Jetzt wieder 2 Wochen später kommt er und sagt er will Geld.
    Für uns war die Sache eigntlich schon längst gegessen aber jetzt will er plötzlich Geld.

    Ich schloss aus dem Erstgespräch mit Ihm das alles ok ist wenn er ne Einverständniserklärung hat.

    ER will ja erst jetzt auf einmal Geld sehen

    Hab mich vorher vieleicht ein wenig falsch ausgedrückt aber das war jetzt der ganze Ablauf in Kurzform.

    Er verbietet uns ja nicht das Grundstück zu nutzen. Die Nutzung ist ja geklärt. Aber er will dafür jetzt 300teuros sehen

    mFg

    Oli
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  14. #13
    Avatar von Distler
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    ich bin ja ein geduldiger Mensch

    aber hier platzt mir langsam der Kragen :

    Sie benutzen fremdes Grundstück ohne Genehmigung, und zwar, um selbst Kröten zu sparen, reden Sie nicht drumrum .

    Dabei erwischt worden .

    Jetzt wird gelöhnt .

    Gerechte Strafe. So einfach ist das.

    Nein, der Nachbar ist NICHT nett. Er hat aber recht. Shit happens.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    der Ton wird rauher.
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  17. #15

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    Variabler Massstab...

    Da wird sich einerseits über eine Minimalabweichung vom Pflasterverbund aufgeregt und auf der anderen Seite wird mal eben locker Hausfriedensbruch begangen.
    Was sagen Sie wohl, wenn Sie aus dem Urlaub kommen und des Nachbarn Auto steht vor Ihrer Garage - er konnt Sie ja nicht fragen, ob er da mal parken durfte. Er konnt Sie ja nicht erreichen.
    Wenn jemand tel. nicht erreichbar ist kann man schreiben oder hinfahren. Aber DAS macht ja Aufwand!
    Und wenn man dann schon so dreist ist und einfach Nachbars Grundstück nutzt, sollte man froh sein, mit ein paar € davonzukommen. Bei MIR wär das teurer geworden, ganz sicher!
    MfG
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