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  1. #1

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    Trockenbau ohne eingedecktes Dach??

    Hallo erstmal an alle.
    Nachdem ich mir viele Infos durch lesen der Beiträge geholt habe,insbesondere den Beitrag von quicky(der meinem Fall ja schon gleich kommt),möchte ich dennoch um einige Meinungen bitten.
    Ich baue schlüsselfertig mit Eigenleistungen:Trockenbau u.Schlosserarbeiten.
    Seid dem ~10.Dezember steht der Bau nur mit Schalungsbahn,soweit auch kein Problem.Alle Schnee u. Regenschauer gut überstanden.Die sich durch den Frost ewig hinziehenden Klinkerarbeiten sind nun beendet,jetzt sollen die letzten Sparren u.Lattung drauf.Und dann möchten wir doch mit dem Trockenbau beginnen!! Ohne Ziegel und Fenster???Zudem die Sparren,da wo die Schalungsbahn aufliegt nach abtauen des Frostes doch sehr feucht sind.
    Auf meine Bedenken bezüglich dieser Feuchte bekam ich natürlich zur Antwort:ist doch diffusionsoffen!
    Irgendwie ist mir nicht wohl dabei,und ich bestehe darauf erst Fenster und Ziegel zu haben,dann viell.Bautrockner rein?
    Sind meine Bedenken berechtigt oder Zimperlichkeit eines Nicht-Profis??
    Danke Gruß E.
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  2. Trockenbau ohne eingedecktes Dach??

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Die Bedenken sind mehr als berechtigt!
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  4. #3

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    Bautrockner aber bitte erst, wenn alles zu ist (inkl Fenster und Aussentüren)
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  5. #4

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    Aua!

    Ja natürlich, sind die Ihre Bedenken absolut berechtigt. Trockenbauarbeiten bitte
    zu dieser Zeit erst durchführen, wenn das Dach gedeckt ist und der Bau "dicht" ist, also Fenster und Bautür drin ist. Dann nur Dämmung, Dampfsperre und höchstens ein paar Latten zum Fixieren der Folie/Dämmung anbringen. Dann GK anbringen, wenn Estrich eingebaut ist, Verspachtelung der GK-Plattenstöße, wenn die rel. Luftfeuchtigkeit in der Bauphase es zuläßt (Estrich eingebaut, ca. am Ende des Funktionsheizen des Estrichs bei FBH)
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo.guten Morgen.
    Vielen Dank für die Meinungen.Das bestärkt mich in meinem Auftreten gegenüber dem Bauleiter.Ich werde auf keinen Fall jetzt unter solchen Umständen den Trockenbau beginnen.
    Laut BU soll ich nach Dämmung u. Dampfbremse die GK-Platten dort wo sie an die Wände stoßen vor dem Putz anbringen.
    Das wiederum erscheint mir sinnvoll,oder??
    Danke,Gruß E.
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  7. #6

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    Von mir eine ähnliche (Laien-)Empfehlung.

    Es besteht auch die Gefahr, dass beim Eindecken die Unterspannbahn beschädigt wird und dieses dann nicht mehr von innen zu korrigieren (abkleben) ist.

    Bei größeren Schäden ist dann ein direkter Zugang von Tropfwasser zur Dämmung möglich
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  8. #7
    Avatar von Peeder
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    Hallo
    Laut BU soll ich nach Dämmung u. Dampfbremse die GK-Platten dort wo sie an die Wände stoßen vor dem Putz anbringen.
    Nicht unbedingt sinnvoller.
    Wir haben bei Massivwänden im DG bessere Erfahrungen gemacht, wenn der Putz vor der Dampfbremse und GK aufgebracht wird. ( und erst nach dem Estrich )
    Der anschluss der Dampfbremse an einer Verputzten Wand ist einfacher herzustellen und auch sicherer ( Der anschluss Putz/Folie wird oft nicht fachgerecht ausgeführt ) , der Verputzer hat es einfacher , und die Anschlüsse Wand / GK sind einfacher.

    Peeder
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  9. #8
    Avatar von susannede
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    Hallo Peeder,

    ganz blöd nachgefragt:

    Und wie verschwindet die Dampfbremsen-Abklebung dann (optisch) auf der verputzten MW-Wand?

    Grüße,
    Susanne
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  10. #9

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    hinter der GK?
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  11. #10

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    Es geht auch anders

    und zwar so:
    Dämmung und Folie und Lattung nach Dacheindeckung und Einbau der Fenster und Türen anbringen.
    Die Folie an den angrenzenden Wände mit Überstand seitlich raushängen lassen.
    Dann entlang der Dachschräge den raushängenden Streifen in Breite eines Streckmetalls abschneiden und die Folie mittels Streckmetallstreifen (Folie mit etwas Spiel in der Lattungsebene wegen Bewegunges des Daches) am Mauerwerk befestigen.
    Jetzt kommt der Putzer und überputzt die Wand und das Streckmetall bis in die Lattungsebene und der Übergang Wand/Dach ist dicht.
    Jetzt ist der Estrichbauer an der Reihe.
    Und dann erst, wenn ich über die FBH oder Heizkörper meinen Bau (gerade im Winter ) temperieren kann, werden die GK-Platten mit Anschluß an die Wand durch ein Putzertrennband montiert. Dann können auch gleich im Anschluß wenn die LF das zuläßt gespachtelt werden. Ist eine bewährte Ausführung.

    Und noch was spricht dagegen, die GK-Platten vor dem Putzen einzubringen. Meist ist ja nach dem Eindecken die Rohinstallation Elektro/Heizung/Sanitär im Bau. Dort gibt es ja hier und dort Dachdurchdringungen, da stört doch die GK-Bekleidung. Tip Elektroleitungen in der Lattungsebene legen lassen wenn nötig, spart die ewige Durchdringung der Dampfsperrebene und das Rumgeklebe mit dem SIGE-Band. wird meist eh wieder locker.
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    "Laut BU soll ich nach Dämmung u. Dampfbremse die GK-Platten dort wo sie an die Wände stoßen vor dem Putz anbringen."

    Wenn denn schon eine Folie ins Dach eingebaut werden soll ist die Reihenfolge: Folie - Wandputz - GK.
    Wobei der Anschluss der Folie an den Wandputz erhöhter Sorgfalt bedarf!
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  13. #12
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    Vielen Dank für die Beiträge.Dat muß ich erst mal alles verdauen
    Übrigens ist der Haustechniker schon am Arbeiten,alle Schlitze sind drin.
    Arbeiten anscheinend alle lieber bei Frischluft.
    Naja,lasse mir noch Steigleitungen in den Spitzboden legen,die Wand muß ja vorm Trockenbau wieder zu.
    Mit dem Dach wirds wohl noch dauern wenn ich so aus dem Fenster schaue
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Avatar von Peeder
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    Hallo Susanne

    Und wie verschwindet die Dampfbremsen-Abklebung dann (optisch) auf der verputzten MW-Wand?
    Nun, ganz einfach und sicher. Wir verwenden hauptsächlich CD und UD Unterkonstruktion. Geht aber auch mit Lattung.
    Die Folie wird mit Folienkleber an die verputzte Wand verklebt, und mit dem Rand-U Profil ( oder Latte ) angepresst.
    Überstehende Folie abschneiden ( ist nur hinderlich beim Spachteln )
    Vor der Beplankung ein Trennstreifen anbringen, z.B. Malerband 08/15 reicht.
    GK Platten montieren, bis zum Trennstreifen anspachteln.
    Überstehendes Band nach der fertigen Spachtelung abschneiden.
    Somit haben wir keine Verbindung GK-Spachtel zum Putz.
    Keine unkontrollierten Risse , den der ist ja schon da.
    Rest macht der Maler und Acryl.

    Es geht auch so, wie Harald sagt, aber der Aufwand ist höher.
    Auch hier an der unverputzen Wand muss ein dichter Anschluss hergestellt werden, ist manchmal nicht so einfach. Weiterer Nachteil, im Randbereich wird die Lattung ja um Putzstärke eingeputzt, da bleibt bei der längst laufenden Latte oder Profil ( Randanschluss ) nicht mehr viel zum schrauben.
    Beachtet man die Herstellerrichtlinien für das Verschrauben von GK Platten, so wird das mehr als knapp. Nichts schlimmeres, als die ausgebrochenen Platten durch diese Art der Verschraubungen zu Spachteln.Eine zweite Latte oder Profil sollte dann schon zusätzlich her.

    gruss Peeder
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  16. #14

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    Im Randbereich

    achte ich darauf, das die Lattung um ein bißchen mehr wie Putzstärke von der Rohwand zurück montiert wird, dann habe ich keine eingeputzte Lattung und auch die Folgeprobleme nicht
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