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  1. #1

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    Baumbestand - welche Verkehrsicherungspflichten habe ich? (Bundesland Bayern)

    Hallo zusammen,

    wie bereits erwähnt, erstreckt sich der Stadtwald in unser Grundstück und daher sind wir stolze Besitzer von 60 mächtigen alten Eichen; schon wegen der Kinder begutachten/prüfen wir die Bäume immer wieder, auch mein Schwiegervater, der zwar viel Erfahrung hat, aber keine entsprechende berufliche Qualifikation, schaut immer wieder drüber´. Ich frage mich dennoch, ob es für Privatleute irgendeine gesetzliche Verpflichtung gibt, die Bäume von Sachverständigen prüfen zu lassen, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen? Meine Frage bezieht sich auf das Bundesland Bayern.

    Vielen Dank für Eure Hilfe.
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  2. Baumbestand - welche Verkehrsicherungspflichten habe ich? (Bundesland Bayern)

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    was ist jetzt der aktuelle anlass für die frage ?

    der sturm/herabfallede äste/trockene knüppel ?

    oder gibts keinen aktuellen anlass ?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    was ist jetzt der aktuelle anlass für die frage ?

    der sturm/herabfallede äste/trockene knüppel ?

    oder gibts keinen aktuellen anlass ?
    Beeinflusst der Anlass der Frage Deine Antwort oder ist es nur die Neugier...?
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast
    mal hier lesen
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  6. #5
    Avatar von ars vivendi
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    Dürre/abgestorbene Äste entfernen/entfernen lassen, sofern bei Sichtkontrollen auffallen könnte das Fäulniss oder ähnliches den Baum befallen hat entsprechende Maßnahmen ergreifen (hier zb dann Sachverstand), sind viele abgestorbene Äste zu erkennen ebenfalls ggf Sachverstand usw.
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    es beeinflusst u.u. das vorgehen .

    wenn da irgendwo was abgebrochen wäre , würde ich (bei uns) das zuständige amt aktivieren und einen fällgenehmigungsantrag in aussicht stellen lassen durch den grundstückeigentümer .

    neugierde ist auch dabei .
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  8. #7
    Avatar von rose24
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    Es kommt auch darauf an, ob der "Stadtwald" frei zugänglich ist. In diesem Fall ist eine erhöhte Verkehrssicherungspflicht gegeben.
    Ich würde auch mal mit meiner Versicherung sprechen, welche Anforderungen sie an die Überwachung der Bäume stellt, denn im Zweifelsfall muss die Versicherung einspringen, wenn etwas passiert.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo und vielen Dank für die Antworten,

    nein, kein aktueller Anlass, ganz im Gegenteil - wir haben im Sommer erst Totholz mit einem Hubsteiger entfernt, daher gab es annähernd überhaupt keinen Windbruch.
    Der Wald ist nicht frei zugänglich sondern steht auf unserem umzäunten Grund, einige Äste ragen natürlich auf die Grundstücke der beiden Nachbarn. In dem eingefügten Link wird lediglich gesagt, dass der Eigentümer begutachten muss, das machen wir natürlich mehrmals im Jahr. Ich bin aber kein ausgebildeter Baumgutachter und schaue deshalb nur mit normalem Menschenverstand, sprich, gibt es Äste ohne Blätter, hat der Baum Veränderungen am Wurzelwerk oder der Rinde etc.. Ist es also tatsächlich so, dass dies ausreichend ist?
    Es bleibt schlicht ein kleines Restrisiko, wir sprechen hier schließlich von einem kleinen Waldstück und nicht von einem Bäumchen. Den Bestand voll unter Kontrolle zu haben, ist ein Wunschtraum, die Natur bleibt einfach unkontrollierbar denke ich. Ich will nur nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn etwas passiert, daher die Frage.

    Beste Grüße
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    rose ,
    denn im Zweifelsfall muss die Versicherung einspringen, wenn etwas passiert.
    hast du den strang mit dem erdrutsch nicht gelesen ?
    da wird doch von versichern von scheinbar kompetenter seite dringendst abgeraten , sind ja alles verbrecher ....

    sonst denke ich , sind eichen recht unproblematisch , ausser totholz sind nur die runterprasselnden eicheln "gefährlich" ...

    ich würde mich entspannt zurücklehnen , zweimal im jahr drüberschauen und an heissen tagen den schatten geniessen ...
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  11. #10
    Avatar von rose24
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    rose ,
    hast du den strang mit dem erdrutsch nicht gelesen ?
    da wird doch von versichern von scheinbar kompetenter seite dringendst abgeraten , sind ja alles verbrecher ....
    Doch, habe ich gelesen. Und nein - ich halte nicht alle Versicherungen für Verbrecher-Organisationen, wenngleich es solche wohl auch gibt.
    Also eine Haftpflicht, die das Baumrisiko einschließt, gehört in so einem Fall wie dem des TE schon zu den sinnvollen Abschlüssen. Und damit es nachher keine Zahlungsschwierigkeiten gibt, sollte man eben wissen, wie die Versicherung sich die Überprüfung der Bäume vorstellt.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Das Risiko für unser Haus ist über die Sturmversicherung abgesichert - alles Andere wäre unverantwortlich. Mein Ansprechpartner bei der Versicherung hat lediglich erwähnt, dass eine Vergütung des Schadens immer dann problematisch wird, wenn der Baum umfällt, ohne das vorher ein Sturm gewesen wäre.
    Die Haftpflicht sollte dabei nicht das Thema sein, oder irre ich mich? Wenn ein Ast einen Schaden verursacht, dann wäre ich nur dann in der Pflicht, wenn ich fahrlässig gehandelt hätte. Fällt er also auf das Auto des Nachbarn, hat er Pech, wenn er sich nicht selbst gegen dieses Risiko versichert hat (ich dachte zuvor auch, ich müsste irgendwie die Risiken der Nachbarn absichern, aber da hat mich die Versicherung anders aufgeklärt). Es ist wohl tatsächlich so, dass man immer selbst versichern muss, auch wenn der Baum beim Nachbarn steht. Daher ist tatsächlich zu klären, wie es bei juristischen Entscheidungen aussieht, sprich, was der Gesetzgeber von den Besitzern der Bäume an Begutachtung verlangt.
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  13. #12

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    Nein, anders sieht es aus, wenn der Baum schon vor dem Umfallen hätte gefällt werden müssen.

    Wenn der Geschädigte (sagen wir mal Autobesitzer) dem Baumbesitzer nachweisen kann, dass der Baum nicht mehr ausreichend standsicher war.

    Wenn der Baum grundsätzlich gesund war und der Baumbesitzer seine Pflegepflichten nachweisen kann, dann ist er aus der Haftung raus. Dies gilt unabhängig davon ob es ein Baum oder zum Beispiel ein Windrad oder sonst irgendwas ist.

    Man muss da grundsätzlich von einer Haftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten und einer Schadenversicherung für eigene Schäden unterscheiden.
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  14. #13
    wasweissich
    Gast
    Nein, anders sieht es aus, wenn der Baum schon vor dem Umfallen hätte gefällt werden müssen.
    nun , das ist bei einer eiche praktisch nie anzunehmen .
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich kenne mich da jetzt biologisch/medizinisch/pflegerisch nicht aus, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch alte, kranke, morsche, marode Eichen gibt. Aber das kann ein Baumpfleger vermutlich besser beantworten.
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  17. #15
    wasweissich
    Gast
    ich bin jetzt kein klassischer baumpfleger , aber ich stelle jetzt eine these auf :
    es gibt viele alte eichen .
    einige davon sind krank . das ist bei derart standfesten bäumen noch recht ungefährlich .
    davon sind wieder einige morsch . nur ist sowas dann so offensichtlich , dass es jeder sieht .
    und dann werden sie marode und gefährlich.
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