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Instandsetzung hinterlüftete Klinkerwand - große Mengen Mörtel im inneren..

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  1. #1
    apparat
    Gast

    Instandsetzung hinterlüftete Klinkerwand - große Mengen Mörtel im inneren..

    Ich bin gerade dabei an unserem Haus die Klinkerwand im ehemaligen Stall soweit möglich zu sanieren. Sie war feucht - daraufhin hab ich in einer Gewaltaktion erstmal den beton-harten Zementputz mit dem STemmhammer abgestemmt. Der hat nämlich mit SIcherheit keine Feuchtigkeit durchgelassen und blühte auch gut. Danach waren leider einige Klinker nicht mehr fest und ich hab 3 Steine rausgenommen, wollte sie neu reinmauern, dann die nächsten rausnehmen usw.
    Dabei habe ich dann gesehen dass im Zwischenraum (zwischen den beiden mauerschichten) ca. 80cm hoch alter Mörtel bzw. sandartiges zeug liegt. Das köntne schon auch eine Ursache für die Feuchtigkeit sein oder? Ich wollte mir jetzt einen potenten Staubsauger besorgen und das erstmal raussaugen. Was mir etwas Sorge macht: Dieser alte Mörtel (eher schon staub) kommt natürlich irgendwo her - nämlich aus den inneren Fugen der äußeren Mauer. Von außen ist diese okay und die Fugen sind dort auch noch in ordnung.. aber von innen ist da echt garnix mehr an mörtel zu sehen.. scheint alles über die Jahre rausgefallen zu sein - daher ja auch der "Schuttberg" im Zwischenraum.
    Muss ich mir deswegen sorgen machen? Es ist fast unmöglich meiner Meinung nach das nachträglich von innen nochmal alles auszufugen. Ich müsste immer ein kleines Feld der inneren wand aufmachen...verfugen..wieder zumachen, was natürlich ne unglaubliche Arbeit ist + teils auch unmöglich, weil im Haus an vielen Stellen innen wie außen nochmal davor gemauert, gefliest oder sonstwas wurde, manche Wände haben 65cm....

    Grüße udn vielen Dank

    Christoph
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  2. Instandsetzung hinterlüftete Klinkerwand - große Mengen Mörtel im inneren..

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von apparat Beitrag anzeigen
    Der hat nämlich mit SIcherheit keine Feuchtigkeit durchgelassen und blühte auch gut.
    DAS widerspricht sich. Wenns blüht, gibts Wassertransport ... sowohl in Pflanzen auch in Wänden.
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  4. #3
    apparat
    Gast
    Stimmt, das war falsch formuliert. Es gab Stellen, wo der Putz abplatzte, dort waren die "Ausblühungen" und die Wand teils richtig mit einer weiß-gelblichen Schicht überzogen die ungefähr aussieht wie Schwefel.. dort wo der harte Putz drauf saß, blühte nix. Dafür wars da dann feuchter logischerweise.

    Zurück zur AUsgangsfrage: Muss ich mir bezüglich der Statik der AUßenwand Sorgen machen, da dort von innen her der Mörtel über die Jahrzehnte herausgefallen ist? Falls ja, was ist zu tun? Google habe ich bereits bemüht, komme aber nicht so recht weiter.
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  5. #4

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    Du kommst weiter mit Sachverstand. Den haben ggf. Sachverständige (deswegen heissen die so) für Schäden an Gebäuden in Verbindung mit einen Statiker. Wir können dir ebensowenig helfen, wie Google.
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  6. #5
    apparat
    Gast
    Werter Taipan, ich habe schon einige andere von Ihnen beantwortete Threads durchgelesen und ich habe nur darauf gewartet, dass sie mir sowas raten. Vielleicht wärs besser das Forum gleich zu schließen
    Ich möchte mal erklären, warum ich HIER gefragt habe. Ich habe zum Einen schon ein paar Mal Geld bezahlt für Leute, die mir das falsche geraten haben, zum Beispiel 8000 EUR für eine Verkieselung, die unnötig war, wie ich mittlerweile weiß. 3 Leute haben mir unabhängig voneinander dazu geraten, wie sich nachher heraus stellte kannte sich diese Leute alle. Einer davon war übrigens Gutachter. Daher und da ich mittlerweile auch kein Geld mehr habe (500 EUR im MOnat zum Leben) mache ich mittlerweile alles selbst bzw. eigne es mir an. Ich wollte einfach wissen, was man üblicherweise in solchen Fällen macht. Es wird doch da auch Bestimmungen oder Erfahrungen geben. Klinkerbauten gibts ja doch so ein paar. Sie müssen ja nicht darauf antworten, wenn sie Angst um Ihre AUftragslage haben.

    Vielleicht antwortet ja noch jemand anders.. Btw: Ich kann gerne Fotos hochladen oder falls jemadn aus meiner Gegend kommt (Ostwestfalen) einladen und würde mich auch erkenntlich zeigen.
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  7. #6

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    ÜBLICHERWEISE in solchen Fällen fährt man als Sachverstand an den Ort des Geschehens, schaut sich alles möglichst wenig invasiv an, bildet sich einen Überblick, beschafft sich eine Anamnese, zieht weitere Fachleute hinzu, die weitere Informationen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beisteuern können und entwickelt dann aus all diesen Informationen einen Sanierungsplan, der, wenn alles gut geht, Erfolg bringt. ÜBERLICHERWEISE verspricht man dem Bauherren keinen Erfolg, da man nicht alle Randparameter kennen kann. ÜBLICHERHWEISE gibt man keine Tipps übers Internet. Einmal, weil man nicht mal annähernd weiss, was vor Ort los ist und zweitens, weil man mit diesen TIPPS in ein Haftungsproblem gerät, in welches man nicht kommen will.

    ÜBLICH ist auch, dass TE's keine Informationen einstellen oder wichtige Sachen (absichtlich) weglassen und hinerher rummosern, wenn man nicht "hilft" und den Tipp gibt sich an einen örtlichen Fachmann zu suchen. ÜBLICH ist leider auch, dass erhofft wird, dass das Internet den Weltfrieden bringt und alle Probleme löst. Und weiter ÜBLICH ist, dass die Fragenden pampig werden, wenn sie nicht die Antwort erhalten, die sie erwarten.
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  8. #7

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    Üblicherweise gibt man keine Tipps übers Internet?
    Schon der Hinweis auf einen Sachverständigen ist doch einer, oder?
    Das Internet schafft sowohl neue Möglichkeiten als auch neue Probleme...
    Ich möchte trotzdem nicht mehr darauf verzichteten.

    Hinweise kann man entweder unter Vorbehalt geben oder gar nicht...
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zum Thema..
    Wenn es meine Hütte wäre würde ich mir so eine kleine Kamera (Endoskop) besorgen und mit die Wand von innen anschauen.
    Dann wäre Problem Nummer 1 schon
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  11. #9

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    ...mal gelöst..oder auch nicht.
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