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Haus am Hang - Ein sehr früher Entwurf

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  1. #1

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    Haus am Hang - Ein sehr früher Entwurf

    Hallo,
    wir haben vor an einem Hang ein Haus mit Keller und 2 weiteren Vollgeschossen zu bauen.
    Nördlich und östlich des Grundrisses ist Hang, sodass der Keller dort vollkommen im Erdreich verschwindet.

    Nun haben wir einen ersten Entwurf vom Architekten erhalten, der uns eigentlich grundsätzlich schon gefällt.
    Natürlich müssen noch ein paar Dinge verändert werden, die auch beim ersten Entwurf fehlen (z. B. Verbindung zwischen Schlafzimmer und Ankleide fehlt).

    Vielleicht könnt ihr ein paar grundsätzliche Tipps oder Hinweise geben.

    DANKE
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  2. Haus am Hang - Ein sehr früher Entwurf

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  3. #2

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    Finde ich ok soweit .
    Ausser das Fenster im Luftraum = Fenster putzen

    Es bringt Licht in das Treppenhaus ..ja

    Die halbgewendelte Treppe zentral gelegen ..
    braucht Platz

    Küche im Osten , Wohnen gen West ..vermute ich mal

    Frühstück in der Morgensonne , Chillen am Abend auf der Westterrasse
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  4. #3

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    alles auf achse genäht - nicht mein ding, wohnraum lang und schmal - wer es mag, zu viel verkehrsfläche auf allen etagen.

    ansichten, schnitt, lageplan fehlen.
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  5. #4

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    Der zweite Zugang Terrasse und Diele EG

    warum ?

    Gehört der Weg vor /unter der Terrasse am WZ zum Grundstück
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  6. #5
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    Da würde wenn nur einer realisiert werden. Und dann wahrscheinlich der über die Terasse. Aber da muss man mal gucken.
    Ja der Weg links ist auf unserem Grundstück und soll den hinteren Garten erschließen.
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  7. #6

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    Dann könnte man ,wenn das Treppenhaus so gewünscht , das WZ (3,6m breit ) etwas verbreitern ?

    Auf den zweiten Blick erscheint mir der Wohnbereich auch etwas zu schmal..siehe auch Rolf

    Aber um das zu beurteilen , fehlt der Lageplan
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  8. #7

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    Wir haben auch am Hang gebaut ohne Schnitte inkl. Geländeverlauf ist ein Hanghaus nicht zu beurteilen. Wie groß ist das Grundstück und wieviel Gefälle habt ihr?


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  9. #8

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    Im Plan fehlt ein Nordpfeil, momentan nur zu vermuten, also unbefriedigend.
    Ein Höhenschnitt mit Hang wäre für mich entscheidungsrelevant.
    1/3 der Wfl für Flur und TH ? naja, wer´s mag.
    Im OG ne Empore überm Esstisch? hmm, wozu?
    Die Ankleide zentral mit Zugang zum Flur braucht im Verhältniss zum Rest zu viel Platz.
    Ich würde die Ankleide an die Hangseite verlegen und das TH nicht zentral, macht den Flur kleiner und schafft Wfl.
    Was soll die Dusche im EG? für Gäste die 2 Wochen im Jahr da sind?
    Meiner Frau wäre ein Hauswirtschaftsraum im OG wichtig, da hier 95% der Wäsche anfallen, sowas trägt Frau auf Dauer nicht gerne hoch und runter.
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  10. #9

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    Wenn ich ihn richtig verstehe, dann ist links in der Zeichnung Norden und so auch der Hang?

    Wie ist denn die Erschließung? Ist unten, also im vermuteten Westen, der Weg von der Straße zur Garage und vor der Garage ein Wendeplatz?
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  11. #10

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    eben, vermuten und spekulieren.

    Ach ja, ganz vergessen, Speisekammer/Vorratskammer neben der Küche

    soo viel BGF und doch kein Platz ^^
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  12. #11

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    Zitat Zitat von geogott Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnt ihr ein paar grundsätzliche Tipps oder Hinweise geben.
    Mir wird aus dem Grundriss allein noch nicht so recht klar, von wo aus ich mich der Immobilie nähere - und wo der "Haupteingang" ist.

    Da ich persönlich im Winter Treppen in beheizten Innenräumen glatt-vereisten Treppen im Außenbereich eindeutig vorziehe, nehme ich einfach mal an, der Eingang sei im KG.

    Das erste, was mir da zum Eingang auffällt, ist, dass kein Platz für eine Garderobe vorgesehen ist. Wo lasse ich Schirm und Mantel wenn ich dich besuche? Wo lässt du ebensolches, wenn du heimkehrst?

    Das zweite, was mit auffällt, ist der fehlende Bezug des Entrees im Keller zum Wohnbereich. Ich würde es spannender finden, wenn man da direkt ab Eingang schon irgendwie in Richtung "Wohnen" gucken könnte. Sei es durch einen Aussparung in der Decke (Luftraum überm Entree - statt Zugang zum Balkon) oder ggf. auch durch einen gläsernen Boden in Teilen des EG... Auch könnte ich es mir ganz angenehm vorstellen, wenn die Treppe vom Eingang aus "direkt geradeaus hinauf" führt und man direkt ab Haustür "die Treppe entlang" nach oben schauen könnte - gern mit einem "Blickfang" am oberen Ende der Treppe. So kommt man rein - und steht erstmal im Keller vor der Waschküche. M.E. kein attraktiver Empfang - insbesondere, wenn die Maschine gerade geräuschintensiv schleudert.

    Ggf. könntet ihr überlegen, die Wäsche ins OG zu verlagern. Da werden momentan knapp 40m² nutzenarm für Flur/Treppe/Abstellen verballert - die Waschmaschine im OG aufzustellen würde einiges an Schlepperei treppauf treppab sparen...

    Auch lohnt es sich vielleicht, darüber zu sinnieren, ob man den Weg vom Gästezimmer zum Duschbad im EG noch ein wenig "intimer" gestalten kann, so dass der Gast im Zweifel auch mal zwischen "seinem" Zimmer und dem Bad pendeln kann, ohne von jedem am Esstisch sitzenden "beobachtet" zu werden.
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  13. #12

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    Der Zugang im KG und die Terrasse im EG führen zu einer ca. 3 Meter hohen senkrechten Stützmauer.Sensible Einfügung ins Gelände sieht anders aus.

    Lage der Treppe ist auch komisch.
    Die Bewegung von unten nach oben ist nicht sehr flüssig.
    Diese Form der Treppe nennt man ja auch Raumspartreppe. Hier ist der Treppenraum aber alles andere als sparsam.
    Das ist halt mal eine erste Skizze als Diskussionsgrundlage aber definitiv noch keine tragfähige Lösung.

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  14. #13
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    Vielen Dank erstmal für die vielen anregenden und kritischen Kommentare.
    Hier erst mal ein Bild zur Hilfe. Werde heute Abend noch ein paar Worte mehr schreiben.
    Wo der Baum mit den Misteln in der Mitte ist, soll ungefähr der Eingang später sein.
    Breiter geht das Haus nicht, da links die Grenze kommt.
    Weiter vor wollen wir nicht, weil man sonst vor der Garage keine 5 m grade Fläche mehr hat.
    Weiter hinter können wir wahrscheinlich rechtlich nicht.K1600_096.jpg
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  16. #14

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    Hallo Göttlicher!

    Ziesels Anmerkung zum Zugang sind zutreffend. Hanglagen ergeben zumeist eine interessante Herausforderung an den Planenden. Hier ist noch Planungsbedarf...würde ich sagen. Man betritt das Haus gefühlt im Keller. Unschön. Wieso dies. O.K., ist eine Hanglage, aber darauf sollte man reagieren. Hier aber ist das Haus mit seinen Funktionseben völlig normal (wie auf der flachen Wiese) nur dass man eben durch den Keller reinkommt.

    Das Treppenhaus mit 2 Zwischenpodesten mag auf den ersten Blick interessant wirken, entpuppt sich dann aber als ungeeignet. Hoher Platzverbrauch bei wenig Wirkung. Im Zugangsbereich steht es einem geradezu im Weg, statt den Zugang nach oben direkt aufzuzeigen. Im Wohngeschoss isst man gefühlt im Flur.

    Die Treppe sollte besser funktionieren und stimmiger in den Grundriss integriert werden.

    Aber: als sehr früher Entwurf sicher ein Versuch wert....weiter machen (lassen).
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  17. #15

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    Ist mal wieder so ein Beispiel, wo man unfähig ist sich mit ungewöhnlichen Situationen abzufinden. Ein Hanghaus erfordert IMHO eine etwas andere Organisation als ein Haus in der Fläche. Das muss man als Bewohner auch mögen. Mit Krampf auf eine übliche Organisation pochen zu wollen, weil man nichts anderes kennt, führt immer zu unbefriedigenden Ergebnissen. Ein guter Architekt kann einen zu anderen Lösungen führen und überzeugen. Die typischen BU/BÜ/BT sind dazu meist gar nicht in der Lage. Die wollen nur verkaufen und spulen das 08/15 Programm ab. Ich würde mir auf alle Fälle eine/n ArchitektIn suchen.
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