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Stütze aus Holz in Kalksandsteinwand fachgerecht ?

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  1. #1
    Gast
    Gast

    Stütze aus Holz in Kalksandsteinwand fachgerecht ?

    Hallo zusammen,

    ich habe folgende Fragen an die Experten.

    Bei einem guten Freund habe ich einen Baustellenbesichtigung
    gemacht und im OB (Rohbau) festgestellt, dass
    an einer Stelle in der Wand, ein Schlitz herausgeschlagen worden
    ist und dort zum senkrechten Abstützen ein Balken montiert
    wurde.
    Diese Balken stützt einen Schnittpunkt von Dachbalken
    ab, der aus dem normalen Satteldach und Anschluß
    bereich Gaube entsteht.
    Die Wand soll normal verputzt werden.
    Ist es erlaubt eine Holzstütze in die Wand einzumauern ?

    Ich kann mir das nicht vorstellen. VIelen Dank für
    Ihr Feedback,

    Gruss
    Michael Remmers.
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  2. Stütze aus Holz in Kalksandsteinwand fachgerecht ?

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    Weserbergland
    Beruf
    Tragwerksplaner
    Beiträge
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    klar ist das von Grundsatz her erlaubt.
    nur muss es fachgerecht ausgeführt werden.

    In der Regel werden aufgrund der latenten Putzrissgefahr (durch Schwinden des Holzes) Stahlstützen genommen.

    Selbst da wird viel geschludert.

    Als ich am letzten samstag auf ner musterhausbesichtigung war, zog ich mir böse Blicke zu, als ich es wagte, im Beisein von interessierten Neukunden gegen den Putz im Bereich einer solchen Stelle zu klopfen.

    Ich tat es nicht ohne Grund. Trocknungsrisse. Putz war max. 1 Woche alt. Alles "hohl" im Bereich der Stütze.

    Super auch das Traufdetail:
    Erst 75cm Putz, dann 50cm Rigips bis zur Dachschräge.

    Das Haus ist bereits verkauft.

    Die Bauherrn wollen nicht tapezieren, sondern nur streichen.
    Na super, dachte ich.

    Und immer wieder schön:
    Der berühmte 6-Eck-Erker im EG, bei dem Fensterelement samt Rolladen natürlich nicht ganz bis zur Decke reicht. (Welche Decke eigentlich?)
    Diesen Bereich fachgerecht zu schließen, ist nicht einfach. Man sieht die dollsten "Lösungen".

    Oh...., ich bin abgeschwiffen. sorry.
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  4. #3
    Gast
    Gast

    Keine Angst vor Feuchtigkeit

    Hallo JDB,

    brauch man dort keine Angst vor Feuchtigkeit zu haben ?


    Gruss
    Michael
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  5. #4
    Avatar von bauhexe
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    Tolle Planung, geile Statik, super Bauleitung, aber wie JDB schreibt, nicht verboten?
    Wer die Stütze wohl dimensioniert hat?
    Wahrscheinlich is dem Zimmerer ein Licht aufgegangen , denn der Maurer hat nix gemerkt. Wozu brauchts im DG auch tragende Wände, kommt ja keine Decke drauf!
    Wieso Feuchtigkeit, wird die Stütze gleich noch als Satellitenmast genutzt. Die hört doch unter der Dachhaut auf, oder?? :Roll
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  6. #5
    Lebski
    Gast
    Ja, und es ist doch toll, dass da grad ne Wand ist. Was ein Zufall. Andernfalls wär die Stütze Mitte Raum.

    @ GAst: Aber im Ernst: Schon mal Fachwerkhäuser gesehen?
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  7. #6
    Avatar von bauhexe
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    EINE FRAGE HÄTT ICH NOCH,...

    Was ist UNTER der Stütze?
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  9. #7
    Gast
    Gast
    Hallo zusammen,

    @Lebski: Fachwerkhäuser kennt man, aber da sind
    die Balken in der Regel auch innen und außen an
    der Luft.

    Hier soll aber ein Holzstützte in die Wand eingemauert
    und dann verputzt werden !
    Stütze nur innerhalb der luftdichten Hülle angeordnet.
    Sie steht ürbigens auf einer Stahlbetondecke,
    ob ausreichend bewehrt kann ich nicht sagen.


    Gruss
    Michael
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  10. #8
    Lebski
    Gast
    Also Fachwerk: Zwei Seiten im Mauerwerk eingebunden, eine Seite innen beheitzt, eine Seite aussen regen, frost...was ist daran jetzt günstiger, als wenn das Holz mit eingeputz wird?
    Auf die Problematik der Ausführung des Putzes wurde schon hingewiesen (s.o.).
    U. U. müsste unter die Holzstütze quer noch ein Holz auf die Betondecke. dies ist Lastabhänig, und wird vom Statiker festgelegt.
    Ich selbst habe auch so eine Stütze im Dachgeschoss, sonst nicht(s)tragende Innenwände. Funzt seit 9 Jahren ohne Problem. Ich wollte das so haben, weil ich dadurch in der Raumaufteilung frei bin.
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