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  1. #1

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    wesentliche Fragen bei einer Finanzierungsanfrage

    Hallo Gemeinde,

    wir haben ein Hau zu Kauf gefunden und wollen es kaufen.
    Nun steht eine Finanzierungsanfrage an (bei mehreren Anbietern).

    Immer wird man mit wesentlichen Fragestellungen knfrontiert, deren Bedeutung ich noch nicht greifen kann, da es für mich der erste Hauskauf ist.

    Bitte um ein wenig Orientierungshilfe.

    Auszahlungstermin: Wir wissen wann der Noch-Eigentümer ausziehen möchte, haben aber auch den Termin frei zu vereinbaren, also z.B. an unsere Kündigungsfrist der Mietwohnung. Ist der Auszahlungstermin der Termin an dem auch die Übergabe des Hauses vorgenommen werden soll, oder nicht?

    Mit-Kreditnehmer: Ist es nicht zwangsläufig Usus bei Eheleuten den Kreditvertrag zu zwei abzuschließen? Was ist besser und weshalb?

    Vielen Dank für Eure Hilfe
    Gruß
    Christoph
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  2. wesentliche Fragen bei einer Finanzierungsanfrage

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  3. #2

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    Der Auszahlungsterim - wobei dieser Terminus schon unüblich ist - ist halt der Termin, zu dem der Kredit ausgezahlt werden soll. Sprechen wir vom Zahlungstermin laut Notarkaufvertrag, dann ist dieser identisch damit.
    Nach der Kaufpreiszahlung wird in der Regel die Hausübergabe durchgeführt.

    Mit-Kreditnehmer kann jeder sein, auch der Pabst, wenn er denn mit unterschreibt!
    Üblich unter Eheleuten ist das, was die Eheleute miteinander vereinbart haben. Und da gibt es einige rechtliche Unterschiede.
    Falls ihr nichts miteinander vereinbart habt, also kein Ehevertrag mit Güterrechtsregelung, dann lebt ihr in der sogenannten Zugewinngemeinschaft.
    Jetzt gehe ich einmal davon aus, dass das Haus auch von euch beiden gekauft wird, d.h., auch ihr beide werdet im Grundbuch als Eigentümer eingetragen. Dann ist es auch üblich, dass der Miteigentümer auch Mit-Kreditnehmer wird.
    Es gibt natürlich auch andere Konstellationen. Die führe ich jetzt aber nicht aus, weil das dann verwirrend wird.
    Falls was unklar, genauer fragen!
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  4. #3

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    Hallo Christoph,

    das Geld muß ein paar Tage vor der Übergabe auf dem Konto sein, aber
    das ist der Bank auch klar, wenn Ihr sagt, daß Übergabe dann und dann
    sein soll. Wir haben einmal unser Eigenkapital der Bank überwiesen, die dann in
    einem Rutsch den Betrag an den Verkäufer überwiesen hat, beim zweiten
    Mal haben wir unseren Teil selber überwiesen und der Bank gesagt, sie
    soll dann und dann überweisen (und den Verkäufern eine Email geschickt,
    wie das Geld in drei Happen ankommt). Der Verkäufer informierte dann den
    Notar, daß die Zahlung erfolgt ist.
    Wenn man keinen speziellen Ehevertrag hat, sollte es meiner
    Meinung nach auch selbstverständlich sein, daß beide im Kauf- und Kreditvertrag
    gleichberechtigt drin stehen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo ReihenhausMax,

    du schreibst in mehreren Teilbeträgen.Ist es üblich bei gebrauchten Immobilien ebenfalls mehrere Beträge zu überweisen? Ich hätte gedacht dass wenn der Einzug in 2-3 Monaten folgen soll, dann auch das Geld überwiesen wird...

    Gruß
    Christoph
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  6. #5

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    Guten Morgen!

    Die "mehreren" Beträge hängen von der jeweiligen Finanzierung ab und von der evtl. "Lage" des Verkäufers.

    Wenn du z.B. 100000 EUR brauchst, finanzierst aber 75000 EUR über die Hausbank und z.B. 25000 EUR über die KfW, kann es schon passieren das das (zeitgleich) einzeln überwiesen wird und nicht als eine Überweisung.

    Ebenso kann es nun auch sein, dass der jetzige Eigentümer selbst noch eine Grundschuld bei seiner Bank hat. Du also (bzw. deine Bank mit einem sogenannten Zahlungsabruf) zB dann 50000 EUR an die Bank des Verkäufers überweisen musst und parallel die restlichen 50000 EUR an den Verkäufer direkt. Und auch da müsste dann widerrum ggf. gesplittet werden solltest du zB zwei Kredite haben (Hausbank + KfW).

    Sorry, ist vielleicht etwas Laienhaft ausgedrückt aber ich hoffe ich konnte trotzdem ein wenig helfen.

    lg René
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Chris G Beitrag anzeigen
    du schreibst in mehreren Teilbeträgen.Ist es üblich bei gebrauchten Immobilien ebenfalls mehrere Beträge zu überweisen? Ich hätte gedacht dass wenn der Einzug in 2-3 Monaten folgen soll, dann auch das Geld überwiesen wird...
    Ne, das war schon +/- 2 Tage. Wir hatten halt einfach beide einen Teil
    vom Girokonto überwiesen und die Bank den Rest. Zahlungstermin war
    auch kurz vor der Übergabe, die ein paar Monate nach dem Notartermin
    war, da der Alteigentümer selber ein "neues gebrauchtes" gekauft hat,
    was zu dem Termin noch nicht frei war.

    Wie das ist, wenn der Vorbesitzer das Geld für seine künftige Bleibe
    brauchen kann (war bei uns nicht der Fall) und es bei einem selber
    nur auf dem Konto rumgammelt, kann ich nicht sagen. Aber dafür
    gibts ja Notare, um sowas wasserdicht zu machen.
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