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kfw Darlehen - eigentlich unrentabel aber Bank braucht dies als Sicherheit?!

Diskutiere kfw Darlehen - eigentlich unrentabel aber Bank braucht dies als Sicherheit?! im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    kfw Darlehen - eigentlich unrentabel aber Bank braucht dies als Sicherheit?!

    Hallo zusammen,

    wir stehen kurz davor unser Traumhaus zu kaufen und sind mittlerweile aufgrund der Flexibilität und guten Konditionen nur noch mit der Voba und der Sparkasse im Gespräch.

    Nun bieten diese beiden Banken aber grundsätzlich verschiedene Darlehen an. Die Sparkasse würde unseren Restbedarf komplett über eine Grundschuld auf das Haus absichern und das Darlehen zu 3,65% bei 15 Jahren Zinsfestschreibung vergeben.

    Die Voba weigert sich, die komplette Summe auf das Haus abzusichern und will zwingend 40.000 EUR über kfw finanzieren, da dies ihre Sicherheit ist.

    So, nun ist kfw aber viiiiel zu teuer (4,05% auf 15 Jahre), man kann nicht sondertilgen und das erste Jahr ist zwingend tilgungsfrei. All das passt uns ganz und gar nicht. Aaaaaber, die Voba würde uns für den eigen- bzw. bankfinanzierten Teil des Darlehens auch eine Zinsfestschreibung über 25 Jahre anbieten (3.87%). Die Sparkasse sichert nicht mehr als 15 Jahre zu.

    So nun stehen wir doof da. Lieber jetzt, wegen der doofen kfw bzw. Sicherheitsliebe der Bank etwas mehr zahlen und dafür länger gute Zinsen haben oder pokern und mal gucken, wie der Zinssatz in 15 Jahren ist.

    Was würdet ihr tun? Denkt ihr, im Gesamten gesehen kömmen wir mit der Sparkasse wegen des früheren Zinsablaufs dann doch teurer?

    Ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Nadine
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  2. kfw Darlehen - eigentlich unrentabel aber Bank braucht dies als Sicherheit?!

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  3. #2

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    Ich würde das mal an einen Zahlungsplan überprüfen. Wo steht der Kredit in 15 Jahren, wenn Ihr den Zinsvorteil wieder als Tilgung investiert, und evtl. auch noch Sondertilgungen vornehmen könnt. Da kommt in 15 Jahren schon was zusammen.

    Evtl. ist die Restschuld dann überschaubar und der Zinssatz für die Anschlußfinanzierung nicht mehr so kritisch.

    Dann würde ich die schnellere Entschuldung favorisieren.

    Heute kann niemand sagen wo der Zinssatz in 10,15,20 oder gar 25 Jahren stehen wird. Ich wüßte jetzt keinen Grund warum man den Zinssatz für 25 Jahre festschreiben sollte.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    @peppermintine: Würdest du mir verraten, um welchen Darlehensbetrag und welche monatl. Rate es bei euch geht?
    Denn die 3,87% für 25 Jahre bei der VoBa erscheinen mir sehr günstig im Vergleich zu den Angeboten, die wir bisher bekommen haben: für 195.000,- und 900,- im Monat 5,02% (allerdings fest für 30 a).

    thx
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  5. #4

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    Da möchte ich
    1. mal wissen, was die Voba da für ein Kostrukt vorgeschlagen hat - evtl. was mit verbundener Lebensversicherung als Tilgungsersatz?? - was die sehr lange Zinsbindung erklären würde und
    2. wieso die auf die Idee kommen, die KfW wäre als Sicherheit notwendig???
    Die KfW hat nämlich mit Sicherheiten grad garnix am Hut. Das muss die Hausbank besorgen und treuhänderich für die KfW verwalten!! Und das für eine seeehr kleine Marge, an der die Banken sonst so gar nicht interessiert sind.
    Da riecht was!!!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    was die sehr lange Zinsbindung erklären würde
    ..die lange Zinsbindung will "peppermintine".

    2. wieso die auf die Idee kommen, die KfW wäre als Sicherheit notwendig??? Die KfW hat nämlich mit Sicherheiten grad garnix am Hut.
    Doch, die KfW geht mit der Summe auf die 2. Rangstelle im Grundbuch. Somit ist das für den Hauptgläubiger eine zus. Sicherheit.

    Da riecht was!!!
    Nein, das sehe ich nicht so
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  7. #6

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    Hallo,

    auch bei uns hat die VOBA eine Kombi mit KFW angeboten. Angeblich können sie sonst ihre eigenen Konditionen anders nicht anbieten.

    Allerdings sagte der Mensch, dass die VOBA das KOMPLETTE Risiko des KFW-Darlehens übernimmt. Keine zusätzliche Grundschuld. Auch VOBA hafte gegenüber der KFW.

    Gruß
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  8. #7

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    Hallo,
    die Sicherheitenstellung für KfW Darlehen obliegt der Bank. Das KfW Darlehen wird i.d.R. in den Beleihungswert einbezogen. Lediglich der Nachrangzuschlag für diese Darlehen entfällt. Richtig ist also, dass die Hausbank für die KfW Darlehen haftet. Wenn ihr zäh verhandelt habt, dann ist die Marge für den Bankkredit gering. Manchmal hat die Bank es dann gern, wenn KfW Mittel gebraucht werden. Auch dafür gibt es 0,6% p.a. für die Bank. KfW hat übrigens Konditionen für Wohneigentumsprogramm (124) erheblich gesenkt.

    Schönen Gruß
    Stefan Gaese
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  9. #8

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    also cc24 hat völlig recht!

    1)Die Darlehen sind immer im Obligo der Bank, die KfW haftet für gar nix!

    2) Die Banken vergeben KfW Darlehen im Nachrang und können so für das/die anderen Darlehen günstige Konditionen vergeben.

    3) warum blödes kfW Darlehen? Sondertilgungen kann man bei den anderen/dem anderen Baustein/en genug machen und immer wieder das Argument, man kann im ersten jahr nichts tilgen: TEUR 40, viell. 2% Tilgung/Jahr? Macht 800,--, die man im ersten jahr nicht tilgt´. Ja Klasse, dann tilgt Sie halt beim anderen Darlehen oder macht sonst was mit....
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  10. #9

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    hallo...

    ich finde das darlehen eh recht hoch...

    mein effektivzins ist bei 3,3 % unverhandelt
    incl. 2x KFW 70 (2 Wohneinheiten)
    + 1 wohneingentumsprogramm
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  11. #10

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    Zitat Zitat von david1880 Beitrag anzeigen
    hallo...

    ich finde das darlehen eh recht hoch...

    mein effektivzins ist bei 3,3 % unverhandelt
    incl. 2x KFW 70 (2 Wohneinheiten)
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    Sorry, aber das gnaze Posting verstehe ich nicht.
    Wo steht denn die Darlehenshöhe? Und wieso zu hoch? Im Verhältnis zu was?

    @ecobauer: Die Voba bietet über ihren Verbundpartner R+V subventionierte Baudarlehen an: Man bekommt einen sehr günstigen Zinssatz und bis zu 25 Jahre Zinsbindung (und ST-Rechte und das Recht, die Tilgungshöhe jedes Jahr zu ändern etc.), wenn man im Gegenzug über ein R+V-Altersvorsorge-Produkt verfügt bzw. neu abschließt, dessen Jahresprämie 1% der Darlehenssumme beträgt.
    Also kein Tilgungsersatz sondern Quersubvention.
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  12. #11

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    also bei mir setzt sich die baufinanzierung wie folgt zusammen:

    ein teil bankdarlehen,
    2 x energetisches bauen (153) je 50.000 Euro, weil 2 Wohneinheiten
    +
    1 x wohneigentumsprogramm (145) (50.000), dieses darlehen ist nicht soo der wirkliche renner, weil es vom zinssatz höher als programm 153 ist.

    alles zusammen: 3,3 % Zinssatz auf 10 Jahre.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von david1880 Beitrag anzeigen
    also bei mir setzt sich die baufinanzierung wie folgt zusammen:

    ein teil bankdarlehen,
    2 x energetisches bauen (153) je 50.000 Euro, weil 2 Wohneinheiten
    +
    1 x wohneigentumsprogramm (145) (50.000), dieses darlehen ist nicht soo der wirkliche renner, weil es vom zinssatz höher als programm 153 ist.

    alles zusammen: 3,3 % Zinssatz auf 10 Jahre.
    Und was hat das alles mit der Ausgangsfrage zu tun? Wolltest nur zeigen, wie toll Du finanziert hast?
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  14. #13

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    Das hätte ich jetzt auch gefragt. Was nützt das dem TE? Und was soll der Hinweis mit der Darlehenshöhe?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    In der Tat verliert man nach 12 Antworten den Faden. Bezogen auf die Ausgangsfrage ist zum Ende nichts mehr rausgekommen. Allerdings frage ich mich generell, ob der Themenersteller überhaupt noch on board ist......
    Seit der Fragestellung gab es keine Reaktion mehr. Frage ich mich allerdings generell in solchen Foren. Eine Frage, 40 Antworten aber selten sind die "Hilfesuchenden" bis zum Schluss dabei, um Feeback zu geben. Manche "Experten" mögen vielleicht den ganzen Tag am PC hängen, manchen haben wenig Zeit und antworten, um wirklich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Da wäre mal ein kurzes Statement angebracht, nach dem Motto:" Habe meine Finanzierung mit dem oder dem Modell bei der oder der Bank unter Dach und Fach gebracht".......

    Im Übrigen halte ich (nur meine Meinung) nichts von Zinsbindungen über 10 Jahre. Die Erfahrung ( mittlerweile 20 Jahre ) hat gezeigt, dass bei hohen Zinsbindungen die Darlehen nach BGB 489 eh gekündigt werden und die Darlehensnehmer somit 10 Jahre den höheren Zins bezahlt haben. Vielleicht eine Idee, die Zinsdifferenz in die Tilgung zu stecken ? Hinzu kommt, dass viele Finanzierungen eine Zinsbindung von 15,20 oder 25 Jahren überhaupt nicht durchhalten, aufgrund von Scheidung, Arbeitsplatzwechsel, etc.
    Aber wie gesagt, ist nur meine persönliche Meinung.

    Schönen Gruß
    Stefan Gaese
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  17. #15

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    Solange die Spreizung des Zinssatzes zwischen 10-15-20 Jahren so gering ist wie derzeit, sollte man nach meiner Ansicht für Planungssicherheit sorgen. Dass da die eine oder andere Finanzierung während der Laufzeit über die Wupper geht, gehört wohl zum allgemeinen Lebensrisiko!
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