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was ist machbar?

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  1. #1

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    was ist machbar?

    Hallo,

    wir würden gerne ein Haus kaufen oder bauen. Wir (Ehepaar plus 2 Kinder, 3. Kind unterwegs) wohnen zur Zeit zur Miete.
    Meine Frau wird noch bis zum Beginn des Mutterschutzes Teilzeit arbeiten gehen, danach erstmal wieder in Elternzeit (12 Monate Elterngeld).

    Eckdaten:

    - mein Bruttojahreseinkommen: 60.000
    - Bruttojahreseinkommen Frau: 10.000 (für 2012 nur Elterngeld 5-6.000,
    - anschließend ca. 1 Jahr kein Einkommen)
    - Kindergeld: 348,- (bei 2 Kindern)
    - Eigenkapital: aktuell nichts bzw. maximal 10.000
    - Eigenleistung: Dach
    - höchstwahrscheinlich würde Schwiegervater eine Bürgschaft übernehmen
    - Ort: Raum Köln
    - momentane Warmmiete: 1.000,-
    als Reserve könnten wir 400,- zusätzlich für die Finanzierung bzw.
    Nebenkosten mit einkalkulieren
    - wir sind 31 und 30 Jahre alt

    Was haltet ihr für machbar?
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  2. was ist machbar?

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  3. #2

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    Mit den Bruttoangaben wird hier niemand etwas anfangen können, es sei denn, da will jemand mal ausrechnen, was da so bei Steuerklasse 3 netto übrig bleibt.
    Da sich ein privater Hauskauf steuerlich nicht auswirkt, bitte die Nettoeinkommen angeben.
    Ansonsten ist es ohne Eigenkapital wohl eher Essig, auch wenn da eine Bürgschaft mitgebracht wird. Die monatliche Belastung wird u.U. zu hoch oder das Haus für eine 5köpfige Familie zu klein.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von StringosGehilfe Beitrag anzeigen
    - Eigenleistung: Dach

    Etwas mehr Info?

    Zitat Zitat von StringosGehilfe Beitrag anzeigen
    - Eigenkapital: aktuell nichts bzw. maximal 10.000
    - Ort: Raum Köln
    - momentane Warmmiete: 1.000,-
    als Reserve könnten wir 400,- zusätzlich für die Finanzierung bzw.
    Nebenkosten mit einkalkulieren

    Was haltet ihr für machbar?
    Wenig.

    Mit angestrebte 1400€/Monat für Rate + NK kommt man mit max.10T€ EK nicht weit.
    Eine Rate von ~1100€ bringt bei vernünftiger Tilgung 200-220T€ in euer Kasse. Bei minimaler Tilgung evt. noch bis 250T€, obwohl das ohne EK noch fraglich ist.

    In Raum Köln wird mit diesem Budget Neubau kaum/nicht möglich, und eine Bestandsimmo + NK wird für dieses Geld auch kein Palast.

    Ihr seid noch jung, deswegen würde ich kräftig auf ein gutes EK ansparen empfehlen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Mein Jahresnetto liegt bei etwa 40000,-.
    Das Dach kann komplett in Eigenleistung gemacht werden, da Dachdecker in der Familie
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  6. #5

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    Vom Einkommen her sollte das darstellbar sein, aber das schwache Eigenkapital sorgt zumindest für schlechte Konditionen, wenn nicht zu einer Ablehnung.

    Also, zuerst mal Hausaufgaben machen.

    Die Lebenshaltungskosten über min. 1 Jahr aufzeichnen (kann man anhand der alten Kontoauszüge machen, besser anhand von Belegen). Nachprüfen wohin das Geld verschwindet, vielleicht kann man ja noch ein bischen optimieren.

    Alternativ mal mit den Pauschsätzen der Banken schätzen.

    Die Lebenshaltungskosten sind regional unterschiedlich, das sollte man nicht vergessen.

    Miete und Mietnebenkosten entfallen zukünftig, an deren Stelle tritt die Hausfinanzierung UND die Hausnebenkosten.

    Rechnet man das einmal durch, dann kommt man auf ein budget irgendwo zwischen 200T€ und 250T€.

    Unterstellen wir mal, dass die Bank trotz schwachem Eigenkapital mitspielt, dann stellt sich die Frage, "was kriege ich in Eurer Gegend für 200-250T€"?

    - höchstwahrscheinlich würde Schwiegervater eine Bürgschaft übernehmen
    Das würde ich nicht machen, bringt niemandem etwas, außer der Bank etwas mehr (zusätzliche) Sicherheit. Das Haus ist die Sicherheit, mehr braucht die Bank nicht.
    Entweder Eure Kapitaldienstfähigkeit reicht aus, dann braucht´s keine Bürgschaft, oder sie reicht nicht aus, dann sollte man die Sache bleiben lassen.

    Es wäre besser, wenn Schwiegervater Euch ein paar Euro geben könnte, die dann bei Euch als Eigenkapital angerechnet würden.

    Also, vom Einkommen sollte das darstellbar sein. Ihr solltet aber zumindest 10% an Eigenkapital beschaffen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zählt die Bank das Dach nicht als Eigenleistung an? Ich spreche von der Arbeitskraft und Material als EL.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von StringosGehilfe Beitrag anzeigen
    Zählt die Bank das Dach nicht als Eigenleistung an? Ich spreche von der Arbeitskraft und Material als EL.
    Doch, aber woher kommt nun das Material? Gibt´s das Dach "geschenkt"?

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Doch, aber woher kommt nun das Material? Gibt´s das Dach "geschenkt"?

    Gruß
    Ralf
    Gehen wir mal von ''geschenkt'' aus.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von StringosGehilfe Beitrag anzeigen
    Gehen wir mal von ''geschenkt'' aus.
    Dann könntest Du wohl zusammen mit den o.g. 10T€ Bargeld so in die Richtung 10% kommen. Ist zwar immer noch nicht viel, aber vielleicht darstellbar.

    Letztendlich muss die Bank entscheiden ob sie so ein Engagement eingeht. Deine Aufgabe ist es die Zahlen zu beschaffen, und die Bank zu überzeugen, dass ihr Geld in guten Händen ist.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von StringosGehilfe Beitrag anzeigen
    Gehen wir mal von ''geschenkt'' aus.

    Ein Haus mit "geschenktes" Dach wird natürlich etwas günstiger.
    Ob es genug sein wird, um der Machbarkeit wesentlich zu verbessern bezweifle ich jedoch.

    Trotz der recht gute Einkünften kein EK aufgebaut zu haben, und auch "nur" ~1400€ monatlich für Darlehensrate + Nebenkosten einplanen zu wollen, sehe ich etwas negativ.

    Was spart ein geschenktes Dach ungefähr?
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  12. #11

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    Also, dass das "geschenkte" Dach als Eigenkapital angesehen wird, wurde ja weiter oben schon geklärt.

    Zusätzlich gibt es Förderprogramme der KfW, die interessant sind. Nicht wegen der tollen Zinsen, sondern weil einige Banken KfW-Mittel als Eigenkapital anerkennen. Deshalb bitte nicht zur Hausbank gehen, sondern unabhängig vergleichen!

    Es gibt zwar keine direkte Eigenheimförderung mehr, aber bei 2 Angestellten mit 3 Kindern wird die Riester-Förderung richtig interessant!

    Also, wichtig ist ein gutes Konzept!
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Schau mal hier, ein kleines Tool um den ersten Preisschock zu bekommen

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=52483
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  15. #13
    Baufuchs
    Gast
    Zitat Zitat von BaufiFuchs
    Es gibt zwar keine direkte Eigenheimförderung mehr
    Gibts noch. Leverkusen = WFB Förderung, NRW Kostengruppe 3.

    Da müsste man mal genau prüfen, ob aus dem Einkommen von ca. 60.000.- € einzelne Bestandteile nicht auf das nach WFB Bestimmungen anrechenbare Einkommen angerechnet werden.

    Rutscht der Fragesteller danach unter die Einkommensgrenze, könnten ihm u.U. 105.000.- € Baudarlehen und 10.000.- € Starterdarlehen gewährt werden.

    Problem dabei:

    1.) Fördermittel sind begrenzt
    2.) Eigenkapital in Höhe von 7,5% der Gesamtkosten ist gefordert

    Auskunft erteilt das Wohnbauförderungsamt der für den Bauort zuständigen Kreisverwaltung. Termin machen, fragen.
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