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Konzept Haussanierung- wer kann helfen

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  1. #1

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    Konzept Haussanierung- wer kann helfen

    Hallo Zusammen,

    da ich nun endlich eine Zusage von der Bank hinsichtlich einer Haussanierung habe, möchte ich nochmal hier eine Anfrage zu meinem Konzept stellen, da ich immer noch unschlüssig bin wie ich es genau machen soll und hier habe ich bisher schon wertvolle Tipps bekommen, deshalb möchte ich es nochmal probieren.
    Eckdaten zum Objekt:

    - Mehrfamilienhaus von 1969
    - 3 Wohnungen (128qm + 123qm+ 83qm) + Untergeschoss mit 2 beheizten Räumen a jeweils 25qm also insgesamt +- 400qm
    - Ölzentralheizung, Verbrauch 6500,- Liter pro Jahr

    Der Verfügungsramen für die Sanierung ist 47.000 Euro über KFW (Fenster und Heizung) und 45.000 Euro über die Hausbank (Dämmung, Photovoltaik), also etwa 100.000 Euro

    Fenster müssen auf jeden Fall getauscht werden und Heizanlage auch.
    Und hier fangen die Fragen an:

    1. Welche ist die Kostengünstigste Alternative was Verbrauch nach der Sanierung angeht, also nicht die günstigste Variante der Heizanlage sondern den Verbrauch danach, im Verhältnis zu den Kosten der Heizanlage?

    2. Dämmen - ja oder nein - ab wann trägt sich die Dämmung, wenn man die Einsparung der Heizkosten berechnet?

    3. Luftwärmepumpe mit neuer Öl Heizanlage, ist das eine gute Alternative?

    Hat das schon jemand hier genau berechnet und könnte mir bei der Entscheidungsfindung helfen?

    Habe schon einen Energieberater hier, aber nur Beratung ohne genaue Ausrechnung, soll ich das noch machen lassen, EB meinte das wäre nicht notwendig

    Würde mich über Antworten sehr freuen!

    Vielen Dank & schöne Grüße,
    SImona
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  2. Konzept Haussanierung- wer kann helfen

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  3. #2

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    Was hat PV mit Gebäudesanierung zu tun?

    Was man aus den Angaben entnehmen kann, Heizlast irgendwo um 20-25kW. Diese wird sich nach der Sanierung deutlich reduzieren.

    Zur Fassadendämmung, wie sieht der Wandaufbau bisher aus?

    Zur Heizungssanierung, werden die Räume über Heizkörper oder Flächenheizung beheizt? Hast Du schon einmal die notwendigen Temperaturen (Heizkreis) ermittelt?

    Die Frage ist, ob man bei Öl bleiben möchte, oder ob Alternativen (WP oder Pellets) in Frage kommen. Für eine WP müssen zuerst Rahmenbedingungen geschaffen werden die einen effizienten Betrieb ermöglichen. d.h. möglichst niedrige Heizkreistemperatur, geringe Heizlast.

    Gibt es weitere Wärmeerzeuger im Haus? (Kaminofen o.ä.)
    Wenn ja, wie sieht deren Nutzung aus?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    vielen Dank für Deine Antwort!

    Es gibt einen Kamin im Dachgeschoss, der wird aber nur dort benutzt und ziemlich selten, da der Mieter dort fast nie da ist.
    Ansonsten sind im ganzen Haus Heizkörper, die alten einrohr Heizkörper, Thermostate werden bei der Sanierung eingebaut, sind noch keine vorhanden.
    Die Vorlauftemperaturen sind bis max. 90c eingestellt, momentan 60c.
    Ich habe nichts dagegen bei Öl zu bleiben, in Verbindung mit LWP, wird mir aber von allen HB ( 3 bisher) abgeraten, meiner Meinung nach kommen die Einsparungen im Vergleich zu Öl erst nach etwa 10 Jahren zum Tragen.
    Fassadenbau ist 35 Cm , meiner Meinung nach ist es gut, deshalb bin ich mir so unschlüssig ob ich dämmen soll, nach wievielen Jahren amortisieren sich die Kosten ( von etwa 25.000 Euro, Kosten der Dämmung)
    Wäre schön wenn Du mir helfen könntest..
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  5. #4

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    Bei den genannten Rahmenbedingungen würde ich von einer WP die Finger lassen. Das kann nur in die Hose gehen.

    Alternative Öl oder Pellets. Damit kann man auch höhere Heizkreistemperaturen fahren ohne dass gleich die Effizienz völlig in den Keller geht.

    Wanddicke 35cm sagt noch nicht viel aus. Nur weil eine Wand dick ist muss die Wärmedämmung der Wand noch lange nicht gut sein. Man sollte für eine Beurteilung die Wandfläche ermitteln und den Wandaufbau (U-Wert). Dann kann man über eine Optimierung nachdenken und deren Auswirkung auf den Energiebearf feststellen.

    Stellen wir uns mal vor, die Wand bestünde aus Vollziegeln, dann liegt der U-Wert irgendwo um 1,5-1,7W/m2K. Mit ein bischen Dämmung kriegt man den U-Wert problemlos in den Bereich der EnEV 2009 (unter 0,24W/m2K).
    Das spart Dir jedes Jahr schnell mal 12-13 Liter Heizöl pro m2 Wandfläche, oder mit dem aktuellen Ölpreis gerechnet, 11 bis 12,- €. Da bist Du ruckzuck bei einer Einsparung > 2.000,- € p.a.

    Wie die Einsparung in der Zukunft aussehen wird, das kann man nur vermuten. Sicher ist nur, günstiger werden die Energiepreise wohl kaum.

    Vom Komfort (höhere Oberflächentemperatur der Wände) mal ganz zu schweigen.

    So solltest Du alle Maßnahmen einmal durchrechnen damit Du ein Gefühl dafür bekommst.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von cricri77 Beitrag anzeigen
    .. nur Beratung ohne genaue Ausrechnung, soll ich das noch machen lassen, EB meinte das wäre nicht notwendig
    ..
    wie lässig ist das denn? oder fahrlässig?
    bei einem möglicherweise engen finanzrahmen würde ich vorher wissen wollen, was
    nachher auf mich zukommt.
    also: planung zumindest soweit, dass jemand den kopf für die kosten hinhält
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  7. #6

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    Zitat Zitat von cricri77 Beitrag anzeigen
    Habe schon einen Energieberater hier, aber nur Beratung ohne genaue Ausrechnung, soll ich das noch machen lassen, EB meinte das wäre nicht notwendig
    War das ein Berater mit IHK Abschluss??
    Was Du brauchst ist ein Sanierungskonzept von einem Fachmann. Also hol dir einen gescheiten Energieberater (am besten Archi) der eine Bestandsaufnahme macht und dann die unterschiedlichen Renovierungsoptionen durchrechnet. (In unserer schönen Heimat gibt es ja genug davon) Das was Du vor hast ist Stückwerk. Wie bist Du auf das Sanierugsbudget gekommen? Hattest Du schon konkrete Angebote vorliegen? Ich finde den Budgetrahmen bei Deinen Vorhaben sehr eng.

    Noch ein Tip: Wenn Du die Heizung sanierst, dann gleich von dem Einrohrsystem weg. Ich beiss mich immer noch in den Hintern, dass ich das in meinem Haus nicht auch gleich mitgemacht habe.
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