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Dunstabzugshaube durch Satteldach bei Neubau - Wärmebrücke? Problem!

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  1. #1

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    Dunstabzugshaube durch Satteldach bei Neubau - Wärmebrücke? Problem!

    Hallo zusammen,

    wir sind in eine Neubauwohnung im Dachgeschoss gezogen. Nach dem Grundriss haben wir eine Küche anfertigen lassen und auch die Dunstabzugshaube geplant. Leider wurde hier einfach ein "schräges Rohr" aus der Decke heraus geführt, wodurch ein Anschluss nur mit einem Flexrohr möglich ist. (Siehe Bild)



    Nun haben wir das Problem, dass sich Wasser außen am Rohr sammelt, runter tropft und hinter die Dunstabzugshaube an der Rigipswand herunter läuft. Nicht gut! Nach meiner Meinung liegt das einfach daran, dass das Rohr die kälteste Stelle in der Wohnung ist.

    Nur frage ich mich:
    * Müsste solch eine Abluft nach draußen heutzutage nicht deutlich besser isoliert sein?
    * Wenn ich meine Hand vor das Rohr halte, spühre ich deutlich den Luftzug. Müsste nicht normalerweise da irgendwas "schließen", wenn die Dunstabzugshaube nicht deutlich Luft nach draußen befördert?


    Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass sowohl die Entlüftung für die Toilette sowie der Ausgang der Dunstabzugshaube draußen für meine Augen identisch aussehen: Wurde da evtl. (aus Kostengründen?) eine falscher "Ausgang" verbaut? (Siehe Bild)



    Meine erste Idee:
    * Das Flexrohr von außen dämmen. Aber habe ich dann das Problem, dass sich die Feuchtigkeit (Aufgrund der kalten Außenluft) plötzlich IM Rohr sammelt und sich dort niederschlägt und dann innen runter läuft (ohne dass ich es sehe)? Oder muss ich mir da keine Sorgen machen?

    Was wären noch Lösungen/Ideen?

    Sorry, falls es etwas "unverständlich" formuliert wurde ;-)

    Vielen Dank schon Mal und ein schönes Glühwein-Wochenende!!!

    P.S. Falls dass das falsche Unterforum ist, bitte verschieben...
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  2. Dunstabzugshaube durch Satteldach bei Neubau - Wärmebrücke? Problem!

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  3. #2

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    Ihr Problem ist die Luftdichtung, daher kondensiert ihre feuchte Raumluft am Rohr und fliest zurück in den Innenraum.

    Die Durchdringung muss luftdicht angeschlossen werden.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Die Durchdringung muss luftdicht angeschlossen werden.
    Danke erstmal für deine Antwort. Leider verstehe ich die Ausführung nicht ganz... Was genau muss ich wie machen? Kannst du mir das bitte etwas mehr "für Anfänger" erläutern? ;-)
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  5. #4

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    Das Rohr was in die Dachschräge geht ist nicht luftdicht angeschlossen - vermute ich zumindestens. Bedeutet, GKB im Bereich ums Rohr entfernen, an der Dampfsperre anschließen und anschließend wieder alles anarbeiten. Die Gummis in den Steckverbindungen sollten eigentlich verhindern, dass auskondensierter Wasserdampf, der sich unter der Haube bildet (Bild2) an der Außenseite der Verrohrung hinunterläuft. Geht auch von der geometrischen Lage des Durchdringungsziegel eigentlich nicht.
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  6. #5
    feelfree
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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Ihr Problem ist die Luftdichtung, daher kondensiert ihre feuchte Raumluft am Rohr und fliest zurück in den Innenraum.

    Die Durchdringung muss luftdicht angeschlossen werden.
    Das verstehe ich auch nicht. Das Rohr ist doch immer kalt, unabhängig davon ob es richtig an einer DS angeschlossen ist oder nicht.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich auch nicht. Das Rohr ist doch immer kalt, unabhängig davon ob es richtig an einer DS angeschlossen ist oder nicht.
    Er hat geschrieben, dass wenn er die Hand hinhällt ein spürbarer Luftzug vorhanden ist. DAS darf nicht sein, punkto Konvektion. Hier kommt es zu einer stoßhaften Unterkühlung der Raumluft. Vorhandene Luftfeuchte fällt entsprechend aus und führt zu dem Schaden wie beschrieben.

    Dann müssten ja alle Scheißhausleitungen die im Gefache liegen an der Außenseite kondensieren. Denn die Durchdringungsziegel und deren Flexschlauch sind auch nicht isoliert. Aber recht hast du schon, dass ungedämmte Rohre auch ein Problem bringen können. Das das Phänomen aber aufgrund von Wärmebrücken entsteht ist eher unwahrscheinlich. Weil die warme Luft will ja nach draußen und die kalte will nicht rein. Wenn du jetzt einen Zug simmulierst (Fenster auf, Tür, Unterdruck etc.) dann ist es was anderes.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Er hat geschrieben, dass wenn er die Hand hinhällt ein spürbarer Luftzug vorhanden ist.
    Evtl. liegt hier ein Missverständnis vor. Also wenn ich das Rohr von der Dunstabzugshaube abziehe, dann habe ich einen Luftzug aus dem Rohr. Oder meinst du das auch? "Außen am Rohr" ist alles dicht.

    Ich vermute auch, dass das Rohr einfach "zu kalt" ist. Hab nur Angst, dass wenn ich das Rohr nun isoliere, sich im Rohr plötzlich (Aufgrund der kalten Luft) Kondenswasser niederschlägt.
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  9. #8

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    So stellt es sich dar.
    Also dämmen!
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  10. #9

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    Wirst es ja sehen, wenn du dort Dämmung drum machst. Kurios finde ich es dennoch.
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  11. #10

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    Moin,

    das Problem ist das Rohr an sich, da du hier einen direkten Durchgang zur Aussenluft hast. Es kommt zum Tauwasserausfall im Rohr ( feuchtwarme Luft vom Kochen zieht durch das Rohr durch die gedämmte Ebene und trifft auf kalte Aussenluft ). Ich gehe einfach mal davon aus, dass das Rohr richtig an die Dampfsperre angeschlossen ist. Eine zusätzliche Wärmedämmung wird das Problem evtl. etwas lindern, aber nicht verschwinden lassen. Es gibt Kondenswassersammler für Rohre, die haben aber auch nur ein begrenztes Auffangvermögen.
    Aus diesen Gründen sollte man eine Entlüftung über das Dach mit einem Sanitärlüfter vermeiden, da die Rohre eigentlich immer ein Gefälle zur Abzugshaube haben und hier dann das Kondenswasser austritt.
    @Kalle: bei Entlüftungssträngen von Toiletten/Waschbecken usw., die über Dach geführt werden hast du genau das selbe, nur stört es hier keinen, da das Kondenswasser im Kanal verschwindet.
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  12. #11
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    Nachem die Suppe aus der Ablufthaube läuft interessiert die Anbindung an irgendwelche *luftdichtebenen* da mal zunächst gar nicht. Was da fehlt ist ein Schwitzwassersack mit Abführung des ggf. auftretenden Kondensats.

    Angesichts der Einbausituation : Problem nicht lösbar.
    Die 20-25 cm durch die Dachkonstruktion geben den Platz ganz einfach nicht her.

    Wer hats geplant ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Nachem die Suppe aus der Ablufthaube läuft
    Tut sie ja nicht (oder der TE hat es noch gar nicht gemerkt). Die Suppe kondensiert außen am Rohr. Und zumindest dafür hilft eine Dämmung schon.
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  14. #13
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    Tschuldigung, falsch gelesen ...

    Wenns aussen kondensiert ... Bastonade für alle Beteiligten nicht unter 100 Schlägen .

    Gruß
    Achim Kaiser
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Inkognito
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    Kalte Luft kommt von außen ins Rohr, wenn die Anlage nicht in Betrieb ist - schon kondensiert es daran, eine 1A Wärmebrücke. Es gibt Klappen, die mit Federkraft schließen, das kann den Effekt reduzieren, ansonsten.. Rohr dämmen. Wenn da einer ein geeignetes Produkt kennt, würde mich auch interessieren, bislang habe ich mir mit "Schwitzwasserisolierung" für HT Rohre beholfen - bei mir ist das Problem die Zuluft für den raumluftunabhängigen Kamin und die Federklappe ist an dieser Stelle aus Sicherheitsgründen keine Option, vor allem bezweifle ich, dass der Luftstrom auch nur annähernd stark genug ist.
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  17. #15
    kappradl
    Gast
    Ich habe so einen Mauerkasten, der mit Federkraft schließt. Allerdings muss der waagerecht eingebaut werden. Innen bildet sich natürlich Kondenswasser, aber das läuft nicht zurück in den Abzug. Allerdings friert der Mechanismus im Winder daher schon mal ein.
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