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  1. #1

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    Sparen oder Kredit abzahlen?

    Hallo Zusammen,
    wie sollte man vorgehen wenn man Geld übrig hat und noch einen Kredit abzuzahlen hat. Das Geld als Sondertilgung für die Rückzahlung des Kredites hernehmen, oder als zusätzliche Vorsorge für das Alter investieren (Aktienfonds, Riester ...) Eine private Altersvorsorge existiert aktuell nicht, jedoch war ich bis jetzt der Meinung: Alles in den Kredit reinbuttern um so schnell wie möglich schuldenfrei zu werden. Denn was nützt es mir jetzt in irgendein Produkt zu investieren welches 2% Rendite verspricht, wenn ich selber meinen Kredit mit 2,4% abgeschlossen habe.
    Jetzt kommt allerdings mein Versicherungsberater her und meint, mit Aktienfonds wäre auf 30 Jahre gesehen eine Rendite von 6% pro Jahr durchaus realistisch. Das kann ich irgendwie erstmal nicht glauben!
    Was haltet ihr davon?
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  2. Sparen oder Kredit abzahlen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Das Haus IST deine Altersvorsorge. Aktienfonds können um 30% steigen, aber auch locker 5% im Minus stehen, wenn du auf das Geld angewiesen bist. Kannst du dir solche Abenteuer erlauben, wenn auf der anderen Seite ein Kredit für's Haus abzubezahlen ist? Wenn du meine Empfehlung hören möchtest, drück deinem Bankverkäufer die Unterlagen für den Fonds ganz gepflegt ins Gesicht.

    Gier frisst Hirn. Bloß nicht drauf reinfallen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von manivi157 Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt allerdings mein Versicherungsberater her und meint, mit Aktienfonds wäre auf 30 Jahre gesehen eine Rendite von 6% pro Jahr durchaus realistisch. Das kann ich irgendwie erstmal nicht glauben!
    Was haltet ihr davon?
    Nichts. Aktuell ist das Einstiegsniveau für Aktien doch schon relativ hoch. Man sollte zudem nur mit Geld spekulieren das man nicht unbedingt braucht. Es ist auch fahrlässig zu behaupten, dass man mit Aktien in 30 Jahren eine Rendite von 6% einfahren kann. Solche Aussagen basieren ausschließlich auf Zahlen der letzten 30 Jahre, und diese sind in meinen Augen nicht dafür geeignet die Zukunft vorherzusagen. Am Aktienmarkt ist immer mit erheblichen Schwankungen zu rechnen. Es gab Anleger die ein crash um viele viele Jahre zurückgeworfen hat, manche haben den Ausstieg mit einem blauen Auge überstanden. Die Masse der Kleinanleger sind meist die Leidtragenden. Deswegen ist der Zeitpunkt für den Einstieg wichtig.

    Ob Du das Geld verwendest um Vermögen aufzubauen, das solltest Du an Deiner finanziellen Situation festmachen. Gibt es da noch wichtigere Baustellen, dann würde ich mich zuerst um diese kümmern. Denke auch daran, dass man immer Rücklagen braucht die man schnell zu Geld machen kann. Aktien sind dafür nicht geeignet da man ansonsten Schwankungen noch nicht einmal aussitzen kann. Man sollte also 3-4 Monatsgehälter (netto) schon als Rücklage haben, als Hausbesitzer können es auch gerne ein paar Euro mehr sein.

    Die Strategie hängt also auch von der Höhe des Anlagebetrags ab. Wenn die Immofinanzierung läuft, ausreichend liquide Mittel als Rücklage vorhanden sind, dann kann man darüber nachdenken überschüssiges Kapital zu investieren. Ob man dieses nun als SoTi in die Immofinanzierung steckt, das wäre gut zu überlegen. Sicher ist, dass es momentan für Geldanlagen kaum Zinsen (Rendite) gibt, zumindest wenn das Risiko gering bleiben soll. Hier kann es sich anbieten das Immodarlehen zu füttern. Den Vorteil der SoTi spürt man ja über die komplette Restlaufzeit des Darlehens.
    Ist die Restschuld des Immodarlehens bereits in einem schmerzfreien Bereich, dann kann man überschüssiges Kapital anlegen. Je nach Kapital (Summe) kann es sich lohnen in Einzeltitel zu investieren oder in Fonds. Anlagen in Rohstoffe könnten ebenso interessant sein. Da sollte man sich intensiv damit befassen, denn wenn man kein gutes Bauchgefühl dabei hat, dann besser Finger weg. Ob es sinnvoll ist bei einem DAX von 12.000 in Aktien zu investieren, das muss jeder für sich entscheiden. Ich warte lieber den nächsten crash ab.

    Ach ja, wenn ich lese "Versicherungsberater" und "30 Jahre" und "Aktienfonds", dann würde ich ganz genau hinschauen. Da werden gerne mal Versicherungen verkauft die mit einem Fondsanteil versehen sind um überhaupt noch ein bisschen Rendite zu generieren. Schaut man dann aber was GARANTIERT wird, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
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  5. #4

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    Da es sich wohl nicht um Einzeltitel handelt, sehe ich das Problem des Einstiegs nicht. Als Kleinanleger ist es ohnehin schwer bis beinahe unmöglich, den geeigneten Einstiegszeitpunkt für Aktien zu finden. Und mit Kleckerbeträgen unter 1000,- Euro pro Titel käme für mich ein Einzelinvestment ohnehin nicht in Frage.

    Wie lautet denn die WKN vom Produkt des Herrn Verkäufers? Da es heutzutage keinen sinnvollen Grund gibt, Fonds oder Aktien über die Filialbank zu kaufen, würde mich schon interessieren, für welches Produkt der Verkäufer so schwärmt.
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  6. #5

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    naja bei einer monatlichen Spareinlage in ETF oder Aktienfonds ist der Einstiegzeitpunkt völlig egal mMn. 6% p.A. ist doch eigentlich überhaupt kein Problem, selbst mit einem ETF auf den MSCI World. Klar, eine Garantie gibt es durch die Rückwärtsbetrachtung nicht.
    Es gibt dort keine Situation mit einer Haltedauer von ~10 Jahren wo du mit Minus raus bist. Dieses Jahr halt 32% im Plus, klar kommt mal ein leichter Rücksetzer, aber zumindest für Junge Leute (dazu zähle ich mich mit meinen 30 Jährchen) gibt es eigentlich keine vernünftige Alternative zur Altersvorsorge.
    Haus abbezahlt ist ja schön und gut, nur die Lebenshaltungskosten werden auch nicht billiger. Und im Rentenalter habe ich hoffentlich auch mehr Zeit um Geld auszugeben.

    R.B.
    12000 beim DAX ist schon Augenwischerei, du weisst schon das der DAX ein Performanceindex ist?! Schonmal nach dem Kursindex geschaut? Da stehen wird grade einmal knapp über dem Allzeithoch von 2009, also durchaus noch ordentlich Potential
    Im Internationalen Vergleich lohnt da im Mittel schon noch der Einsteig, auch wenn deutsche Aktien für ihren langfristigen Schnitt momentan etwas teurer dastehen (KGV ~15), sind diese international noch immer "günstig".
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  7. #6

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    Hallo,

    das ist eine Frage der eigenen Denke ... Des eigenen Wohlfühlens
    Und eine Frage deines Alters

    Nach 30 Jahren Aktienfonds bist du (fast) mit Sicherheit im dicken Gewinn ... aber man muss mit Mitte 50 schon anfangen zu sichern und zwischendurch nicht per Stichtag auf das Geld angewiesen sein

    Grundsätzlich ist schuldenfrei zu sein auch ein schönes Gefühl
    Ich würde möglichst schnell schuldenfrei sein wollen und wenn möglich mtl einen Aktienfondsparplan füttern (aber nur über unabhängige Beratung)
    Auf lange Sicht ist man immer im Plus

    LG
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  8. #7

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    Zitat Zitat von DerMarc Beitrag anzeigen
    R.B.
    12000 beim DAX ist schon Augenwischerei, du weisst schon das der DAX ein Performanceindex ist?! Schonmal nach dem Kursindex geschaut? Da stehen wird grade einmal knapp über dem Allzeithoch von 2009, also durchaus noch ordentlich Potential
    Im Internationalen Vergleich lohnt da im Mittel schon noch der Einsteig, auch wenn deutsche Aktien für ihren langfristigen Schnitt momentan etwas teurer dastehen (KGV ~15), sind diese international noch immer "günstig".
    Ach, mit Zahlen kann man fast alles veranstalten. Die Sprüche "im internationalen Vergleich noch günstig" hört man vor jedem crash, und wenn es abwärts geht, dann ist es völlig egal ob wir über ein KGV von 5 oder 10 oder 15 reden, da übernimmt die Psychologie die Regentschaft. Ob in 2000 oder 2007, Analysten standen noch wenige Tage vor dem crash vor der Kamera und haben genau diese Sprüche zum Besten gegeben. Dreht die Stimmung dann geht es für alle abwärts, egal wie gut das Geschäftrsmodell oder die Zahlen sind, genau so wie bei einem steigenden Aktienmarkt alle profitieren, selbst wenn das Geschäftsmodell keinen Pfifferling wert ist.

    Ein weiser Mann hat einmal gesagt, "die letzten 10% (Kurspotenzial) überlässt man den Dummen".

    Ich habe bisher noch nie bei einer Hausfrauenrallye mitgemacht, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Mag sein, dass ich dadurch ein paar Euro Rendite verschenkt habe, dafür halten sich aber auch die Verluste in Grenzen. Die paar Titel die ich in den letzten 20 Jahren abschreiben musste sind kaum der Rede wert.

    Wir hatten seit 2011/12 keine Korrektur mehr, und es wird immer mehr Geld in den Markt gepumpt, das kann nicht gut gehen. Ich würde heute niemandem empfehlen einzusteigen sofern er nicht über ausreichend Spielgeld verfügt.
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  9. #8

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    ja da bin ich voll bei dir R.B., trotzdem halte ich es durchaus für sinnvoll auch "solide" Anlageklassen wie ETFs grad im jungen Alter zu besparen. mMn. gibt es durchaus Produkte, die diese 6% locker erwirtschaften. Grad die gehedgten Produkte bzw. aktiv gemanagte Fonds sollten die Hürde eigentlich reissen, oft dann allerdings ohne die großen Ausschläge nach oben.

    Ich habe auch nur wenige Einzeltitel im Depot (meist abgeschriebenes Spielgeld) und erhoffe mir ein paar Turnaround Kandidaten darunter. Das ist der Ausgleich dafür, dass ich kein Lotto spiele
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  10. #9

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    Zitat Zitat von manivi157 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,
    wie sollte man vorgehen wenn man Geld übrig hat und noch einen Kredit abzuzahlen hat. Das Geld als Sondertilgung für die Rückzahlung des Kredites hernehmen, oder als zusätzliche Vorsorge für das Alter investieren (Aktienfonds, Riester ...) Eine private Altersvorsorge existiert aktuell nicht, jedoch war ich bis jetzt der Meinung: Alles in den Kredit reinbuttern um so schnell wie möglich schuldenfrei zu werden. Denn was nützt es mir jetzt in irgendein Produkt zu investieren welches 2% Rendite verspricht, wenn ich selber meinen Kredit mit 2,4% abgeschlossen habe.
    Jetzt kommt allerdings mein Versicherungsberater her und meint, mit Aktienfonds wäre auf 30 Jahre gesehen eine Rendite von 6% pro Jahr durchaus realistisch. Das kann ich irgendwie erstmal nicht glauben!
    Was haltet ihr davon?


    1. Ausgabeaufschlag. Du investierst nicht 100%, sondern real nur z.B. 98% oder weniger.
    2. Jährliche Kosten. 1-2% gehen für die Fondsverwaltung drauf.
    3. Steuern auf die (realisierte) Rendite.


    Du musst also grundsätzlich schon einmal ein tolles Produkt erwischt haben, dass diese Kosten einspielt und dennoch 6% Rendite einfährt.

    Und jetzt denken wir mal... 4 Wochen zurück. Der Dax stand da bei rund 12400 Punkten. Aktuell sind es eher 11.400 Punkte. Das sind runde 8% Verlust in 4 Wochen.

    Nehmen wir mal an, du hättest damals 20.000 EUR in einen Dax-Fonds investiert. Dann wären das direkt 19.600 EUR (Nach Ausgabeaufschlag) gewesen, die jetzt nur noch etwa 18.000 EUR (nach 8% Verlust) wert wären.

    Risiko eingehen und auf Kredit spekulieren? Das machst du hier nämlich.


    Mit Anfang 30 habe ich in meinen Börsenjahren nun schon 2 Crashs erlebt. Bei dem Schnitt müsste der nächste eigentlich demnächst anstehen ;-)

    Wenn du relativ(!) sicher mehr Rendite nach Steuern erzielen kannst, als du auf deinen Kredit zahlst, ist das eine Überlegung wert. Solche Anlageformen mit dem Zinskupon gibt es aber zu Zeit eher nicht.
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  11. #10

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    Selbstverständlich sollte man Kapital auch am Aktienmarkt vermehren, das muss man sich aber leisten können. Ich halte den aktuellen Zeitpunkt eben nicht dafür geeignet um als Kleinanlager einzusteigen. Die paar Prozent die man jetzt noch machen könnte, sind bei einem Crash in Stunden vernichtet, so schnell kann man gar nicht reagieren. Wenn es abwärts geht dann wird es sowieso schwer die Titel an den Mann zu bringen, also muss man das aussitzen. Da man jedoch so hoch eingestiegen ist, dauert es Jahre bis man wieder bei einer schwarzen Null ist.
    Wer in 1999/2000 in den DAX eingestiegen ist, und in 2007 den Ausstieg nicht gepackt hat, durfte 13 Jahre warten bis er wieder bei Null war. Auch solche Fälle gibt es.

    Es ist jedes Mal das Gleiche, je weiter Aktien getrieben werden, um so mehr werden die alten Sprüche ausgepackt. Man verweist auf die zurückliegenden 5 Jahre oder sucht sich andere geschickte Zeiträume heraus um neue Anleger zu gewinnen. Das sind dann die Anleger die den Profis den Ausstieg ermöglichen, und wenn es kracht stehen sie allein auf weiter Flur.

    An der Börse wird kein Geld gemacht, es wird auch kein Geld vernichtet, sondern es wird nur im großen Stil umverteilt. Damit ich gewinne musst Du verlieren, so einfach ist das.

    Ich hätte zu der aktuellen Situation etwas mehr Vertrauen wenn wir in den letzten 2-3 Jahren zumindest ein bisschen korrigiert hätten, und wenn man den Markt nicht mit "künstlichem" Geld geflutet hätte, so aber muss man sich die Frage stellen, wie lange dieser künstliche Bedarf noch aufrecht erhalten wird, oder ob nicht vorher schon die Stimmung kippt. Ich bin eher pessimistisch weil es zu viele Baustellen gibt die nicht angegangen wurden, und das wird sich rächen. Die Politik der letzten Monate war nichts anderes als Aspirin für die Anleger, die Krankheit wurde dadurch nicht geheilt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die ersten aufwachen. Das kann, muss aber nicht von Europa ausgehen. Schaut man in die USA dann sieht man, dass dort auch nur Placebos verteilt werden, Asien wird auch nichts reißen, auch China kommt auf den Boden der Tatsachen zurück, .....ein Funke reicht aus und es kracht.

    In meinen Augen für einen Newbie denkbar schlechte Rahmenbedingungen für einen Einstieg. Deswegen Liquidität auffüllen, andere Verbindlichkeiten bedienen, und abwarten. Die nächste Chance kommt bestimmt.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Batman Beitrag anzeigen
    Mit Anfang 30 habe ich in meinen Börsenjahren nun schon 2 Crashs erlebt. Bei dem Schnitt müsste der nächste eigentlich demnächst anstehen ;-)
    .
    Armstrong Okt 2015?

    Aber es mehren sich seit geraumer Zeit die Anzeichen für eine Korrektur, und um so länger sich das hinauszieht, um so heftiger wird sie ausfallen. Was dann als Begründung herhalten muss, das werden wir sehen. Ich bin mir sicher, den Analysten wird schon etwas einfallen wenn die Kamera eingeschaltet wird.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von manivi157 Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt allerdings mein Versicherungsberater her und meint, mit Aktienfonds wäre auf 30 Jahre gesehen eine Rendite von 6% pro Jahr durchaus realistisch.
    Selbst, wenn es 6% wären, was ich nicht glauben kann: Wie viel davon dürftest Du behalten? Wie viel davon gehen an das Finanzamt, Solidaritätszuschlang, Sozialversicherung und andere Abgaben, die sich der deutsche Staat oder vielleicht auch die EU bis 2045 ausgedacht haben?

    So lange ich Schulden habe, käme ich nie auf die Idee mit einem Betrag > 10000 zu spielen. Dafür wäre mir meine Immobilie zu schade. Vor dem Hausbau habe ich viel Geld in Aktienfonds investiert. Als die Hausplanungen konkret wurden, habe ich das Geld auf einem Tagesgeldkonto geparkt. Total langweilig, aber dafür war das Geld garantiert da, wenn ich es brauchte.

    Momentan habe ich wegen steuerlicher Unklarheit auch wieder ein nettes Sümmchen auf dem Tagesgeldkonto. Das bringt zwar nur 0,6 % Zinsen, aber das Geld wird garantiert auch nicht weniger.
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  14. #13

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    Mir fällt dazu wieder mal der Spruch ein: "Wie kommt man ganz schnell zu einem kleinen Vermögen? Indem man mit einem großen an die Börse geht!"

    Im Ernst, ich würde erst den Hauskredit abzahlen. Wenn Geld übrig ist, sondertilgen so hoch wie möglich. Dann hast Du nach relativ kurzer Zeit freie Hand und musst nicht bangen, ob Du den Kredit noch bedienen kannst, falls mal etwas Sand ins Getriebe kommt. Alles andere würde letztlich darauf hinauslaufen, dass mit (eigenen) Schulden Geld zu verdienen ist. Die wundersame Vermehrung des Geldes funktioniert genauso wie ein Kettenbrief.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ]
    R.B.
    12000 beim DAX ist schon Augenwischerei, du weisst schon das der DAX ein Performanceindex ist?! Schonmal nach dem Kursindex geschaut? Da stehen wird grade einmal knapp über dem Allzeithoch von 2009, also durchaus noch ordentlich Potential
    Im Internationalen Vergleich lohnt da im Mittel schon noch der Einsteig, auch wenn deutsche Aktien für ihren langfristigen Schnitt momentan etwas teurer dastehen (KGV ~15), sind diese international noch immer "günstig".

    "Werbefuzzi"...mach hier keine Werbung für Dinge von denen du nichts verstehst..

    Kann mich nicht erinnern dass der DAX 2009 schon über 10000 gewesen wär.

    Auch beim DAX ist noch Luft nach oben...wenn das neue Antigewerkschaftsgesetz tatsächlich am BVG vorbei käme. (allerdings würde ich eher 100 euro bei jetzigem Stand in Aktien investieren als darauf zu wetten). Denn dann könnten die Unternehmen die Arbeitnehmer noch etwas mehr auspressen und...

    bei diesem Stand in einen Fond zu investieren hat auch wenig Sinn. Um mindestens die Abschlussgebühr herauszuholen muss er auch nochmal zulegen....
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  17. #15

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    "Werbefuzzi"...mach hier keine Werbung für Dinge von denen du nichts verstehst..:bierchen..
    Tja, der werbefuzzi hat aber recht. Der dax ist der einzige index in den die dividende der Unternehmen mit eingetechnet wird. Macht. ca. 2, 8% im Durchschnitt.

    Und 6% mehr...auch kein Problem. ..alleine die Allianz schüttet das mehr an die Aktionäre aus.
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