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  1. #1

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    Bewertung Aussenmauerwerkaufbau

    Guten Morgen,

    wir möchten bauen, (wie so viele hier ) und lassen uns gerade Angebote (Grundrisse und voraus. Kosten) für einen Bungalow von verschiedenen Firmen mit unterschiedlicher Konzeption erstellen (BT, Architekt, GÜ)

    Unter anderem hat ein BT folgende Lösung für den Aussenwandaufbau:

    17,5 cm Poroton, 14 Rockwool Dämmung, 1cm Luftschicht und den 11,5 cm Verblender (WDF).

    Die Luftschicht soll eigentlich auch nur den Verblender vor dem Reindrücken der Dämmung schützen und hat sonst keinen wirklichen Effekt sagt der BT. Da dieses wohl fast als Kerndämmung benannt werden könnte, kann unser Bungalow wohl unter bestimmmten Vorraussetzungen zum KfW 60 Haus avouncieren. Man müsste sich noch andere Dinge wie Dachdämmung , Fenster etc. anschauen, meinte der BT.

    Tja, was sagen die Profis dazu, ist das eine optimale Lösung ?

    P.S. Ein anderes Angebot hat statt der 14cm Dämmung nur eine 8cm Rockwool mit 4cm Luftschicht vorgesehen. Ist 8cm überhaupt ausreichend, oder ist das mit der 14er nur Geldschneiderei ?

    Fragen über Fragen :-)

    Gruß aus Niedersachsen
    Leo
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  2. Bewertung Aussenmauerwerkaufbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Leo,

    so pauschal kann man das leider mal wieder nicht beantworten! Wir haben 24er Poroton Wände plus 12cm WDVS. Das ergibt (bei dem Stein-Typ den wir haben) einen "guten" U-Wert für die Wand (ca. 0,20). Mit 17,5 plus 14 kann man sicher in die gleiche Größenordnung kommen. Aber Dein BT hat schon Recht, es macht keinen Sinn die Wand perfekt zu dämmen und Fenster, Dach, Keller zu vernachlässsigen. Du musst immer das ganze Haus betrachten!
    Du kannst Dir auch supertolle "Sportbremsen" in Dein Auto bauen lassen, wenn Motor und Fahrwerk nicht dazu passen, ist das Geld aber rausgeschmissen.

    Letztlich musst Du eine Wärmebedarfsrechnung machen (lassen) und dann "spielen". "lohnt sich 5 cm mehr Dämmung? Bringen Fenster mit einem bessern U-Wert was? Nehm ich einen anderen Stein?

    Eine "optimale" Lösung gibt es nicht, wird immer ein Kompromiss aus Wärmedämmung, Schallschutz, Optik (Verblender) und Kosten bleiben.


    Uwe
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Uwe!
    Hallo Leo,

    so pauschal kann man das leider mal wieder nicht beantworten! Wir haben 24er Poroton Wände plus 12cm WDVS. Das ergibt (bei dem Stein-Typ den wir haben) einen "guten" U-Wert für die Wand (ca. 0,20). Mit 17,5 plus 14 kann man sicher in die gleiche Größenordnung kommen. Aber Dein BT hat schon Recht, es macht keinen Sinn die Wand perfekt zu dämmen und Fenster, Dach, Keller zu vernachlässsigen. Du musst immer das ganze Haus betrachten!
    Du kannst Dir auch supertolle "Sportbremsen" in Dein Auto bauen lassen, wenn Motor und Fahrwerk nicht dazu passen, ist das Geld aber rausgeschmissen.

    Letztlich musst Du eine Wärmebedarfsrechnung machen (lassen) und dann "spielen". "lohnt sich 5 cm mehr Dämmung? Bringen Fenster mit einem bessern U-Wert was? Nehm ich einen anderen Stein?

    Eine "optimale" Lösung gibt es nicht, wird immer ein Kompromiss aus Wärmedämmung, Schallschutz, Optik (Verblender) und Kosten bleiben.


    Uwe
    Hi Uwe,

    Danke für deinen Beitrag.

    du bestätigst das, was ich in den letzten 6 Wochen der bisherigen Planungszeit immer mehr an Erkenntnis gewonnen haben.

    Optimal = Subjektiv

    Was mich nur ein wenig ins Grübeln bringt ist der Unterschied zwischen der 14er und 8er Dämmung, egal ob Kfw 60 Haus oder nicht ? Ich denke mal das wird sich in der Kostenfrage progressiv auswirken aber im Ergebniss nachher...? Keine Ahnung

    Als zweites ist halt die Luftschicht die bei einem als "wichtig" ersehen wird (4cm) beim anderen nur Mittel zum Zweck (1cm)...auch da....hat es gr0ße Auswirkung ?

    Leo
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  5. #4

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    laienmeinung: eine luftschicht im sinne der din ist 1 cm nicht mehr. das ist eher ein griffspalt. 1 cm geplant erscheint mir auch zu wenig, da du ja auch toleranzen im hinter und vormauerwerk hast. da sitzt dir die dämmung in aller regel schon auf dem klinker. 2 cm erscheint mir da als mindestmaß. aufpassen natürlich mit den 150 mm. dieses ist nach meiner kenntnis die maximale spannweite der standardmauerhaken.
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  6. #5

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    ach ja, du musst sogar kerndämmung nehmen, da du die 4 cm LS nicht hast. D

    alles laienmeinung.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Leorik
    Was mich nur ein wenig ins Grübeln bringt ist der Unterschied zwischen der 14er und 8er Dämmung, egal ob Kfw 60 Haus oder nicht ?
    sagt erst mal noch gar nichts. Welche Wärmeleitgruppe haben die 8 und die 14 cm. Wenn die 14 nur WLG 045 und die 8 WLG 035 sind ist der Unterschied nciht mehr groß. Gibt's auch im Internet diverse Tools um den U-Wert einer Wand je nach Aufbau zu bestimmen. Wenn Du Poroton-Ziegel hast z. B. bei www.wienerberger.de
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  8. #7
    Hendrik42
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    Wir haben 17,5cm T16 Poroton, 12cm Kerndämmung WLG 035, 2cm Fingerspalt und 11,5cm Verblender. Wir haben KfW60 knapp erreicht. Dazu gehört aber mehr als nur der Wandaufbau, sondern auch noch gute Dämmung auf dem Dach und unterdem Estrich usw.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Hendrik42
    Wir haben 17,5cm T16 Poroton, 12cm Kerndämmung WLG 035, 2cm Fingerspalt und 11,5cm Verblender. Wir haben KfW60 knapp erreicht. Dazu gehört aber mehr als nur der Wandaufbau, sondern auch noch gute Dämmung auf dem Dach und unterdem Estrich usw.

    Aha, das ist sehr interessant. Was habt ihr denn für eine Dämmung ?

    Über dem Dach ,eine 200er ?
    Was genau unter dem Estrich? War der Preisaufschlag in Relation zum günstigeren KfW Kreditzinssatz vertretbar ?


    Gestern hatte ich einen Vorschlag von einer Architektin. Da ich gerne bei den Innenwänden mit KS arbeiten würde, um den Schallschutzaspekt Rechnung zu tragen, empfahl sie doch gleich die Aussenmauern auch mit KS zu bauen.
    Mit Kerndämmung (+ Verblender) sollte das wärmetechnisch keine Problem sein, meinte die Dame.

    Was empfehlem die Profis ?

    Ist auch dies bei guter Ausführung eine "subjektiv optimale" Lösung ?

    Gruß
    Leo
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Leorik
    Was genau unter dem Estrich? War der Preisaufschlag in Relation zum günstigeren KfW Kreditzinssatz vertretbar ?
    Hier ist nur die verbesserte Dämmung unter dem Estrich im untersten Stockwerk gemeint. Und bei aktuellen KfW-Konditionen muß man schon genau rechnen. Aber man sollte auch bedenken: Bessere Dämmung -> Niedrigere Heizkosten

    Zitat Zitat von Leorik
    Da ich gerne bei den Innenwänden mit KS arbeiten würde, um den Schallschutzaspekt Rechnung zu tragen, empfahl sie doch gleich die Aussenmauern auch mit KS zu bauen.
    Mit Kerndämmung (+ Verblender) sollte das wärmetechnisch keine Problem sein, meinte die Dame.
    Würde ich auch empfehlen. Da du eh einen Vollwärmeschutz planst ist es sinnvoll hier auch bei den Außenwänden KS zu nehmen.

    Vorteil:
    - Besserer Schallschutz (Nur wirklich merkbar wenn auch Fenster halbwegs gut Dämmen (Schallschutzfenster bzw. 3fach-Verglasung bringt auch schon etwas).
    - Homogenes Mauerwerk welches weniger zu Rissen neigt da es keine Unterschiede bei den Ausdehnungskoeffiziente gibt.

    Nachteil:
    - Mehr Lasten zu bewegen (Wenn Du bauen läßt kann es dir egal sein)
    - Vermutlich 2 cm Mehr Dämmmaterial nötig um schlechten Wärmedämmwert von KS auszugleichen.

    Ich empfehle dir aber noch viel mehr zu Dämmen um mindestens auf KfW40 zu kommen. Du wirst nie mehr so billig die Dämmung verbessern können wie beim Bau. Und bei Öl-Preis der vermutlich in 2006 locker die 80$-Grenze überspringt wird Heizen nicht billiger.

    Ob du nun jetzt 12 oder gleich 16 oder 20 cm dämmst ist fast vernachlässigbar. Später die Dämmung zu erhöhen kostet dich nicht nur das Material sondern nochmalig Gerüstbau, Arbeitstunden, Verputzen, ...
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  11. #10
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    Danke für den Hinweis.

    Aber auch da treffen sich wieder die beiden Gegenspieler:

    mehr Leistung = mehr Kosten,

    Leider ist Geld ja bekanntlich der Flaschenhals an der ganzen Baugeschichte.

    Ich plane aber eine Wärmepumpe als Heizungssystem, so dass der Ölpreis nicht mehr unbedingt relevant ist. Ich weiß natürlich auch, dass Strom teurer wird und das bei besserer Dämmung auch dieser mehr benötigt wird.....

    Da ich mit Verblender baue, werde ich ja nur 15cm Zwischen Vor- und Hintermauerwerk zur Verfügung haben, soweit ich das mitbekommen habe, die werde ich aber wohl voll ausnutzen.
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  12. #11

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    das mit den 15 cm ist wohl bei standardbauweise. mr. carden ist aber der weise in diesem fall.
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  13. #12
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    ach das war gestern wieder herrlich, hier mal weider eine Ausage in Richtung

    "5 Ansprechpartner- 5 verschiedene Meinungen"

    Habe gestern mit einem Maurermeister gesprochen, er meinte die bauen ihre Häuser (seit vielen Jahren auch als schlüsselfertiger Anbieter auf dem Markt) eigentlich zu 90% beim Aussenmauerwerk mit Proton und beim Innenmauerwerk mit KS per Stumpfstoßtechnik.
    (Entweder mit ner 14er Kerndämmung plus Verblender oder mit ner 10er Dämmung und 4er Luftschicht plus Verblender)

    Er war der einzige der von alleine auf dieses Thema kam, derweil ich auf Grund meiner Erfahrungen mit anderen Anbietern, mich schon gar net mehr "traute" das Thema anzusprechen. Naja halt ein Mann aus der Praxis, denke ich.

    Seine Ausage unterstrich er mit der Bemerkung, dass mit der Stumpfstoßtechnik das unterschiedliche Schwindverhalten der beiden Baustoffe wunderbar in den Griff zu kriegen sei.

    Ich war zufrieden, wäret ihr das an meiner Stelle auch ????

    Gruß aus Niedersachsen
    Leorik
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  14. #13
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Da könnte ...

    ... der gute Mann Recht haben. Die Frage ist nur, ob´s hier für die Stumpfstoßtechnik auch ne Zulassung gibt (für KS an KS gibt´s die) ?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von VolkerKugel
    ... der gute Mann Recht haben. Die Frage ist nur, ob´s hier für die Stumpfstoßtechnik auch ne Zulassung gibt (für KS an KS gibt´s die) ?
    hä...wie...momende mal... Zulassung ??

    Ich höre hier immer Zulassung.

    Was ist denn da genau gemeint ?
    Die Zulassung für diese Technik, oder die Zulassung für die Ausführung, oder..oder

    nun mal Butter bei die Fische ....
    Geändert von Leorik (27.07.2006 um 11:04 Uhr)
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  17. #15
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    "Normal" ist es ...

    ... Wände, die im Winkel von 90° aufeinander stoßen "einzubinden". das heißt miteinander zu verzahnen. Das führt natürlich bei unterschiedlichen Materialien zu Spannungen und späteren Rissen.

    Wirtschaftlicher ist es natürlich, die Wände stumpf gegeneinander stoßen zu lassen, was aber - allgemein formuliert - die Stabilität beeinträchtigt. KS hat nun für seine Steine eine "Stumpfstoßtechnik" entwickelt und nachgewiesen, dass dabei keine Stabilitätsprobleme auftreten. Insofern ist diese Technik in diesem Fall "zugelassen".

    Verlässlich klären kann das nur der Tragwerksplaner, der ja auch dafür gerade stehen muss.
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