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Bauträger will Erhöhung um 12,5 %

Diskutiere Bauträger will Erhöhung um 12,5 % im Forum Baupreise auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Bauträger will Erhöhung um 12,5 %

    Hallo,

    ich hab da mal eine Frage.

    Wir haben Anfang vorigen Jahres (2013) einen Bauvertrag mit einem Festpreis abgeschlossen.

    Wegen diverser Umstände haben wir jedoch erst Ende Februar 2014 unsere Baugenehmigung erhalten.

    Nun kommt unser Bauträger und will das wir 12,5 % mehr für den Bau zahlen, obwohl wir einen Festpreis vereinbart haben.
    Er meint die aktuelle Marktlage hat sich geändert.

    Im Vertrag gibt es die Formulierung
    "Der Preis ist ein Festpreis, wenn alle Voraussetzungen für einen Bau bis _____ vorliegen, und gilt dann einschließlich der Bauzeit. ..."
    Änderung am Preis sind eigentlich nur bei Änderung der Mwst., bei Zusatzaufträgen oder kostenpfl. Änderungen an den Bauausführungen vereinbart.

    Nun ist kein Datum eingetragen bis wann der Festpreis gilt.
    Kann er dann von uns das dennoch verlangen?

    Danke
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  2. Bauträger will Erhöhung um 12,5 %

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  3. #2

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    In wessen Ausfertigung des Vertrages ist kein Datum eingetragen? Und was steht in den ggfs. weiteren unterschriebenen Ausfertigungen?

    Und ja, verlangen kann der Bauträger viel, aber ob er es bekommt? Wer ist denn für die Verzögerung der Baugenehmigung verantwortlich?

    Das kann spannend werden, ich empfehle jetzt schon baurechtlichen Rechtsbeistand.
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  4. #3

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    Der Rechtsbeistand könnte dann auch mal klären, ob die 12,5 % gerechtfertigt sind. Aus den Preiserhöhungen im Baubereich seit Anfang 13 sicher nicht. Da sind die Preise längst nicht in dem Maß gestiegen.
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  5. #4

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    Erstmal klären: Bauträger? Oder GU? Du schreibst das ihr eine Baugenehmigung bekommen habt - klingt also eher nach GU (denn sonst hätte ja der Bauträger die Baugenehmigung erhalten).
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  6. #5
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    Also beide Seiten haben die gleiche Vertragsausfertigung und da steht halt kein Bis-Datum drin
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  7. #6
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    Ja, es ist ein Baudienstleister, der alles Gewerke ran holt
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  8. #7
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    Die Verzögerung der Baugenehmigung hat weder er, noch wir zu verantworten. Das war der Verkäufer des Grundstückes.
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  9. #8

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    Was bitte ist ein Baudienstleister??? Etwa so etwas wie ein Baubetreuer??

    http://dejure.org/gesetze/GewO/34c.html
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  10. #9
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    Bezeichnet sich selber als "Unternehmen für schlüsselfertiges Projektmanagement"

    möchte jetzt hier keine Namen nennen
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  11. #10
    Avatar von coroner
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    Zitat Zitat von ReinNeuBau Beitrag anzeigen
    Die Verzögerung der Baugenehmigung hat weder er, noch wir zu verantworten. Das war der Verkäufer des Grundstückes.
    also doch ihr
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  12. #11

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    Zitat Zitat von ReinNeuBau Beitrag anzeigen
    Unternehmen für schlüsselfertiges Projektmanagement
    hast du erkundigungen über diesen dienstleister mit dieser ausserordentlichen marktlückenbezeichnung eingeholt? ich habe viele jahre als bauleiter in einer ingenieurgesellschaft für projektmanagement gearbeitet, aber schlüsselfertiges projektmanagement kenne ich nicht.

    geh mit deinen unterlagen auf dem kürzesten weg - luftlinie - zum baufachanwalt.
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  13. #12

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    Also...selbst bei einem vertragsabschluß Anfang 2013 und der Tatsache, daß zu diesem Zeitpunkt noch keine Baugenehmigung vorlag, darf man wohl annehmen (und auch der schlüsselfertige Projektmanager!), daß nicht stande pede mit dem Bau begonnen werden kann. Auch er wird dann wohl mit einem Baubeginn frühestens 3 - 6 Monate später gerechnet haben. Nun sind daraus leider ca. 12 Monate geworden.

    Ich kann mir hier eine gewisse preisliche Anpassung schon vorstellen. Sagen wird irgendwas zw. 2 und 3 % (für en halbes jahr).

    Letztendlich wäre er aber mE verpflichtet die Richtigkeit seiner Ansprüche zu belegen. Anmsonsten wäre dies eine einseitige Vertragsänderung.

    Andererseits wäre diese "Preisanpassung" evtl. genau der richtige Zeitpunkt und die günstigste aller möglichen Gelegenheiten aus diesem Vertrag herauszukommen. Wer weiß auf welch andere lustige Ideen der noch kommen könnte....
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Ansonsten wäre diese "Preisanpassung" evtl. genau der richtige Zeitpunkt und die günstigste aller möglichen Gelegenheiten aus diesem vertrag herauszukommen. Wer weiß auf welch andere lustige Ideen der noch kommen könnte....
    Das war auch mein erster Gedanke! Ich würde einen Fachanwalt konsultieren und mich beraten lassen.
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  16. #14

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    Ich persönlich würde zum Anwalt gehen und mich beraten lassen und gucken ob ich aus dem Vertrag raus komme. Auch wenn man jetzt irgendwie durch kriegt, dass man diese 12,5 % nicht zahlen muss, weil das Bis Datum vergessen wurde usw.
    Dein Baubetreuer wird überall versuchen zu sparen ... wo es nur geht und am Ende hast du nur Probleme.

    Zwei meiner Zukünftigen Nachbarn haben mit einem Baubetreuer gebaut und ich wollte auch erst mal mit einem bauen. Habe am Ende doch die Finger davon gelassen, weil man nur die Nachteile von einem Architekten und GU hat, aber nicht deren Vorteile.
    War eine gute Entscheidung, weil der Baubetreuer zu knapp kalkuliert hat und vieles im Vertrag nicht enthalten usw. Meine zukünftigen Nachbarn hatten nur Probleme.
    Irgendwo hier im Forum gibt es auch ein Thread darüber.

    Problem ist wahrscheinlich die Bank. Ihr habt bestimmt schon eine Finanzierung unterschrieben und müsst bestimmt schon Bereitstellungszinsen bezahlen. Am besten ihr reden mit euren Finanzierungsberater mal.
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  17. #15
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    Also ich hab mich noch mal schlau gemacht.
    Er ist sowas wie ein Generalübernehmer, also mehr als ein Baubetreuer.
    Eigentlich hat er gute Referenzen. Haben auch mit welchen gesprochen, die mit ihm gebaut haben. War alles i. O.

    Nur bei uns kam es halt anders.
    B-Plan war noch nicht beschlossen, dann wollte BOA einige Änderungen. Da hat es halt gedauert, bis der B-Plan planreif war und wir die Genehmigung nach § 33 BauGB bekommen haben.

    Der Vertrag und die Ankündigung der Preiserhöhung liegen schon beim Anwalt.

    Aus dem Vertrag raus kommen ist gut. Wir haben schon Gelder für Leistungen (Erstellung Bauantragsunterlagen) gezahlt.

    Wir zahlen nicht nur Bereitstellungszinsen, sondern auch schon die Raten (jedenfalls teilweise)
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